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April 10, 2026
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"Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die groĂe Tyrannin Gewohnheit uns knĂźpft."
""Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt." -Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893 S. 61 (Nr. 41)"
"Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie."
"...sagt man nicht // Daà auch ein Ball, geworfen ßber die Grenze // Der Luft, bis wo der Erde Atem nicht mehr hinreicht, // Nicht wieder rßckwärts fallen kÜnne, nein // Er mßsse kreisen, ewig, wie ein Stern."
"Rosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!"
"LaĂ, o Welt, o laĂ mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // LaĂt dies Herz alleine haben // Seine Wonne, seine Pein!"
"Im Nebel ruhet noch die Welt, // Noch träumen Wald und Wiesen."
"FrĂźhling läĂt sein blaues Band // Wieder flattern durch die LĂźfte."
"Fragst du mich, woher die bange // Liebe mir zum Herzen kam, [...]."
"Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage."
"Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden, // Geht endlich arm, zerrĂźttet, unbeschuht."
"Was einer ist, was einer war, // Beim Scheiden wird es offenbar. // Wir hĂśrens nicht, wenn Gottes Weise summt, // Wir schaudern erst, wenn sie verstummt."
"und der Seher wird vielleicht am tiefsten in die Zukunft schauen, wenn die Gegenwart beruhigt ist."
"Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal geladen ist, und nie wird die Einladung wiederholt."
"Die Jahre des Wiederaufrichtens nach ungeheurem Einsturz, das sind die guten Wachstumsjahre der VĂślker."
"Auch die bittersten Worte, die Menschen einander sagen, wirken selten so entzweiend wie die unausgesprochenen, die der eine vom andern vergeblich erwartet."
"Liebe hat ihre eigene Sphäre, ihre eigene Zwecke, ihre eigene Pflichten, die von denen der Ehe himmelweit unterschieden sind."
"Sehen wir uns nicht mehr auf dieser Welt, // So sehen wir uns doch in Bitterfeld!"
""Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfĂźlle, dass Leben schĂśn geniesse"
"Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss // Wird selbst das Glßck zum Ueberfluss."
"Mutter ist das Wort fĂźr Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern."
"Frauen wollen nicht nur erobern, sie wollen auch erobert sein."
"Die Welt ist ein Spiegel, aus dem jedem sein eigenes Gesicht entgegenblickt."
"Der Faulenzer, der keinen Ehrgeiz besitzt, behauptet, es lohne sich nicht, eine gehobene Stellung zu erlangen, lehnt den Kampf ab und nennt sich einen Philosophen. Ich aber sage, dass so ein Kerl ein jämmerlicher Feigling ist."
""Man weiĂ, wie es ist, wenn eine Frau eine andere tyrannisiert. Alle Qualen, die ein Mann auszuhalten hat, sind nichts im Vergleich mit den Stichelreden und Grausamkeiten, die arme Frauen von tyrannischen Geschlechtsgenossinnen sich gefallen lassen mĂźssen"
"Ich kann nur leben mit meinem Volke; ich mĂśchte und muss seinen Weg mitgehen Schritt fĂźr Schritt; so hoch ich diejenigen achte, die aus Gesinnung emigrierten, so habe ich doch nie daran gedacht. Deutschland zu verlassen; es hat sich auch ergeben, dass eine geistige Einwirkung auf ein der Diktatur unterworfenes Land von auĂen kaum mĂśglich ist."
"Allein den Betern kann es noch gelingen, // Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten // Und diese Welt den richtenden Gewalten // Durch ein geheiligt Leben abzuringen"
"Wo das Leid ist, da kommt leicht auch die Liebe und der Glaube."
"Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen."
"VÜlker wie Personen verkÜrpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter."
""Unter [...] Umständen ist es fßr manches Kind am besten, wenn es"
"Sonst leidlich vernßnftige Leute [...]: sobald sie auf ihr Kampffeld kommen, sind sie blinde Zänker, Spitzbuben und Toren."
"Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurßck."
"Kranke sind Egoisten, aber solche, die nicht mehr wissen, was sie wollen."
"Die Welt ist ein Transparent Gottes."
"Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und auserwählten Geister suchen Gott."
"Wie leer ist die Welt fĂźr den, der sie einsam durchwandert!"
"Wie balsamisch duftet das Haar der Frauen! // Wie zart ist die Haut ihrer Hände, wie versehren ihre Blicke!"
"Welch tiefe Ruhe ist ßber alle FriedhÜfe gebreitet! Wenn man dort mit ßber der Brust gekreuzten Armen liegt, gehßllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorßber und stÜren so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt."
"Vielleicht war meine GleichgĂźltigkeit nur ein ĂbermaĂ an Begierde."
"Haar! Wundervoller Mantel des Weibes in Urzeiten, als es noch bis zu den Fersen herabhing und die Arme verbarg."
"Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fĂźrchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse."
"Das Schenken und Austauschen von Haar ist eines der kĂśstlichsten Liebesspiele."
"Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfĂźhlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist."
"Aus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern."
""Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?" â November"
"Wie dem auch sei, ich scheiĂe auf die Rechtswissenschaften."
"Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben."
"Kennen Sie Schopenhauer? Idealist und Pessimist, eher Buddhist. Das passt mir."
"In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen."