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April 10, 2026
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"Nein, nein, ich lebe! Ewig werd ich leben! // Sterben? Vielleicht sogar wär Sterben schĂśn, // Doch etwas hält mich noch am Leben fest: // Ich liebe noch, ich lernte âauf ewigâ lieben! // Ich trag im Herzen, was nicht sterben kann!"
"Ich will aber Frohsinn, nicht Beben,// Mein Lied soll im UnglĂźck ertĂśnen,"
"Die Leute, die die wenigsten Thorheiten an sich haben, sind von zweyerley Gattung. [...] Oder es sind solche, auf die man anwenden kann, was man sonst im Sprßchworte sagt, daà man nicht frÜmmer sey, als wenn man schlafe. Sie thun nichts thÜrichtes, weil sie gar nichts tun. Sie reden nichts lächerliches, weil sie sich hßten, zu reden; sie thun keine Fehltritte, weil sie gar nicht gehen. Kurz, sie begehen keine Fehler, weil sie allezeit in einem wachenden Schlafe sind."
""GroĂ wird erst der Ruhm gepriesen, der die Enkel Ăźberlebt." â Johann Heinrich Schlegel (Hrsg.): Johann Elias Schlegels Werke. 5 Bände, Kopenhagen und Leipzig 1761-1771. 4. Theil. âBriefe und vermischte Gedichte.â âDie mĂźhsame Weisheit.â S. 134f."
"Ich habe eine stille Liebe zu Tollern. Der Mann hat das, was wir heute alle sagen, in jenen Jahren 1916 und 1917 gesagt, als das noch Kopf und Kragen kostete; er hat seine Gesinnung auch im Kriege entsprechend betätigt; er hat diese Gesinnung durchgehalten, mit der Tat und mit dem Wort, und er hat fßr diese seine Gesinnung bezahlt. Und das darf man nie vergessen."
"Wer Masse aufwĂźhlt, wĂźhlt die HĂślle auf."
"Wer keine Kraft zum Traum hat, hat keine Kraft zum Leben."
"Jeder Tag kann das Paradies bringen, jede Nacht die Sintflut."
"Ich fasse das Leid nicht, das der Mensch dem Menschen zufßgt. Sind die Menschen von Natur so grausam, sind sie nicht fähig, sich hineinzufßhlen in die Vielfalt der Qualen, die stßndlich, täglich Menschen erdulden? Ich glaube nicht an die bÜse Natur des Menschen, ich glaube, daà er das Schrecklichste tut aus Mangel an Phantasie, aus Trägheit des Herzens."
"Eine jßdische Mutter hat mich geboren, Deutschland hat mich genährt, Europa mich gebildet, meine Heimat ist die Erde, die Welt mein Vaterland."
""Das Reich des Friedens wollen wir zur Erde tragen, // Den Unterdrßckten aller Länder Freiheit bringen"
"Alle diese Toten sind Menschen, alle diese Toten haben geatmet wie ich, alle diese Toten hatten einen Vater, eine Mutter, Frauen, die sie liebten, ein StĂźck Land, in dem sie wurzelten, Gesichter, die von ihren Freuden und ihren Leiden sagten, Augen, die das Licht sahen und den Himmel. In dieser Stunde weiĂ ich, daĂ ich blind war, weil ich mich geblendet hatte, in dieser Stunde weiĂ ich endlich, daĂ alle diese Toten, Franzosen und Deutsche, BrĂźder waren und daĂ ich ihr Bruder bin."
"Sich selbst erkennen, heiĂt sich selbst vernichten."
"Nimmer weià das Licht zu schätzen, // Wer das Dunkel stets vermied."
"Denn grĂśĂte Lieb' gebiert den grĂśĂten HaĂ."
"Das aber ist des Alters SchĂśne, // DaĂ es die Saiten reiner stimmt, // DaĂ es der Luft die grellen TĂśne, // Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt."
"Der Mensch wird zerbrochen geboren. Sein Leben ist Flickwerk. Die Gnade Gottes ist der Leim."
"Seltsames Zwischenspiel! Ja, unser Leben ist nichts als ein seltsames, dunkles Zwischenspiel im elektrischen Feuerwerk von Gottvater!"
"Wer bei Tisch nur Liebe findet, // Wird nach Tische hungrig sein."
"Wer sich an Andre hält, // Dem wankt die Welt. // Wer auf sich selber ruht, // Steht gut."
"Versuch's und Ăźbertreib's einmal, // Gleich ist die Welt von dir entzĂźckt. // Das Grenzenlose heiĂt genial, // Wär's auch nur grenzenlos verrĂźckt."
"Trag muntern Herzens deine Last // Und Ăźbe fleiĂig dich im Lachen. // Wenn du an dir nicht Freude hast, // Die Welt wird dir nicht Freude machen."
"Nur eins beglĂźckt zu jeder Frist: // Schaffen, wofĂźr man geschaffen ist."
""Kein GlĂźck ist auf dem Erdenrund // Heilkräftiger, sĂźĂer, reiner, // Als Kindermund an deinem Mund // Und Kinderhand in deiner."- Bestes GlĂźck. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, SprĂźche, Lebensweisheit, S. 415,"
"Fordre kein lautes Anerkennen! // KĂśnne was, und man wird dich kennen."
"Erdachtes mag zu denken geben, // Doch nur Erlebtes wird beleben."
"Echtes ehren, // Schlechtem wehren, // Schweres Ăźben // SchĂśnes lieben!"
"Dummheit ist Gottesgabe."
"Dulde, gedulde dich fein! // Ueber ein StĂźndlein // Ist deine Kammer voll Sonne."
"Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken."
"Bist du schon gut, weil du gläubig bist? // Der Teufel ist sicher kein Atheist."
"Was du verschenkst, Momo, bleibt immer dein Eigen; was du behältst, ist fßr immer verloren."
"Von Herzen Dein Martin Opitz von Boberfeld (Ich bin nämlich nach dem Willen des Kaisers ein Ritter ohne Pferd und ein Adliger ohne Bauern)."
""Ecquantum restat." (deutsch: "Wie viel (wohl) bleibt?")"
"Der kluge Mann reist nur in Gedanken"
"Die meisten Leute empfinden es als Beleidigung, wenn sie jemanden lieben und wenn ihre Liebe nicht erwidert wird. Sie werden bĂśse und verbittert."
"Die Leute bitten um Kritik, aber sie wollen nur gelobt werden."
"Brecht war gut als Aushängeschild gegenßber dem Westen, aber er war unbeliebt. Zu links und zudem Formalist."
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
"Selbst die schmalsten Stirnen / In denen der Friede wohnt / Sind den KĂźnsten willkommener als jener Kunstfreund / Der auch Freund der Kriegskunst ist."
"Pfingsten // Sind die Geschenke am geringsten. // Während Geburtstag, Ostern und Weihnachten // Etwas einbrachten."
"Sie sägten die Ăste ab, auf denen sie saĂen // Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen // Wie man schneller sägen konnte, und fuhren // Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen // SchĂźttelten die KĂśpfe beim Sägen und // Sägten weiter."
"Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein groĂes Licht! Und mach dann nochânen zweiten Plan, Gehn tun sie beide nicht.."
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen."
"Eine Hauptsache der Armut in den Wissenschaften ist meist eingebildeter Reichtum. Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine TĂźr zu Ăśffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum."
"Wer die Wahrheit nicht weiĂ, der ist bloĂ ein Dummkopf. Aber wer sie weiĂ, und sie eine LĂźge nennt, der ist ein Verbrecher!"
"Wer a sagt, der muĂ nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daĂ a falsch war."
"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die GrĂźndung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?"
"Meine LieblingslektĂźre? Sie werden lachen: die Bibel"
""Kein schwierigerer Vormarsch als der zurĂźck zur Vernunft!" â Dialoge aus dem Messingkauf. Suhrkamp Verlag 1964, S.67 books.google; vgl. auch Suhrkamp Verlag 1963, S.120 books.google"