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April 10, 2026
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""Dem Reinen ist alles rein." â Wilhelm Meisters Wanderjahre III (Bibelzitat aus Titusbrief 1:15)"
""Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!" â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir mĂźssen es in seinen Manifestationen erraten." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv"
""Das Menschenpack fĂźrchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fĂźrchten, wenn sie begriffen was fĂźrchterlich ist; Aber jener ist unbequem und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten." â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und Läufe ohne Worte und Sinn scheinen mir Schmetterlingen oder schĂśnen bunten VĂśgeln ähnlich zu sein, die in der Luft vor unsern Augen herumschweben, die wir allenfalls haschen und uns zueignen mĂśchten, da sich der Gesang dagegen wie ein Genius gen Himmel hebt und das bessere Ich in uns ihn zu begleiten anreizt." â Wilhelm Meisters Lehrjahre 2. Buch 11. Kapitel"
""Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiĂ sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiĂ sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschĂźtterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden." â Wilhelm Meisters Lehrjahre I"
""Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgĂźltig ankĂźndigen, haben oft die wichtigsten Folgen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Aufmerksamkeit ist das Leben!" â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II"
""Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken." â Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur"
""Ach, was ich weiĂ, kann jeder wissen â mein Herz habe ich allein." â Die Leiden des jungen Werther â Am 9. Mai 1772"
""Und ich habe [âŚ] gefunden, dass Missverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiĂ seltener." â Die Leiden des jungen Werther â Am 4. Mai 1771"
""O was ist der Mensch, dass er Ăźber sich klagen darf! Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir's, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bisschen Ăbel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich's immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genieĂen, und das Vergangene soll mir vergangen sein." â Die Leiden des jungen Werther â Am 4. Mai 1771"
""Ich kĂśnnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein grĂśĂerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken." â Die Leiden des jungen Werther â Am 10. Mai 1771"
""Ich brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner FĂźlle gefunden in meinem Homer." â Die Leiden des jungen Werther â Am 13. Mai 1771"
""Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkĂźndet." â Die Leiden des jungen Werther â Am 29. Junius 1771"
""Ein leichter Sinn trägt alles!" â Die Leiden des jungen Werther â Am 20. Oktober 1771"
""Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes BedĂźrfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor." â Die Leiden des jungen Werther â Den 20. Julius 1771"
""Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche SchĂśnheit der Natur." â Die Leiden des jungen Werther â Am 4. Mai 1771 (Ăźber Wetzlar)"
""Die Natur [âŚ] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den groĂen KĂźnstler." â Die Leiden des jungen Werther â Am 26. Mai 1771"
""Die meisten verarbeiten den grĂśĂten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit Ăźbrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden." â Die Leiden des jungen Werther â Am 17. Mai 1771"
""...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr, ..." â Die Leiden des jungen Werther â Am 30. Julius 1771"
""Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und MĂźhseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern â und â das ist doch ein wahres GefĂźhl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft." â Die Leiden des jungen Werther â Am 20. Oktober 1771"
""FĂźr euch sind zwei Dinge // Von kĂśstlichem Glanz: // Das leuchtende Gold // Und ein glänzender Schwanz. // Drum wiĂt euch, ihr Weiber, // Am Gold zu ergetzen // Um mehr als das Gold // Noch die Schwänze zu schätzen!" â Paralipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satan"
""Euch gibt es zwei Dinge // So herrlich und groĂ: // Das glänzende Gold // Und der weibliche SchoĂ. // Das eine verschaffet, // Das andre verschlingt; // Drum glĂźcklich, wer beide // Zusammen erringt!" â Paralipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satan"
""um Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt." â Faust II, Vers 11288 f. / Lynkeus der TĂźrmer"
""Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld." â Faust II, Vers 4889 f. / Mephistopheles"
""Wie sich Verdienst und GlĂźck verketten, // Das fällt den Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein." â Faust II, Vers 5061 ff. / Mephistopheles"
""Wie hässlich neben SchĂśnheit zeigt sich Hässlichkeit." â Faust II, Vers 8810 / ChorfĂźhrerin"
""Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann fĂźr ihn auf dieser Welt geschehn." â Faust II, Vers 6861 f. / Mephistopheles"
""Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt schon gedacht?" â Faust II, Vers 6809 f. / Mephistopheles"
""Wer immer strebend sich bemĂźht, // Den kĂśnnen wir erlĂśsen." â Faust II, Vers 11936 f. / Engel"
""Wer befehlen soll, // muss im Befehlen Seligkeit empfinden." â Faust II, Vers 10250 f. / Faust"
""Wenn sich lau die LĂźfte fĂźllen // Um den grĂźn umschränkten Plan, // SĂźĂe DĂźfte, NebelhĂźllen // Senkt die Dämmerung heran. // Lispelt leise sĂźĂen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh; // Und den Augen dieses MĂźden // SchlieĂt des Tages Pforte zu." â Faust II, Vers 4634 ff. / Chor"
""enn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dĂźnkeln sie, es käm aus eignem Schopf." â Faust II, Vers 6744 ff. / Mephistopheles"
""Uns bleibt ein Erdenrest // Zu tragen peinlich, // Und wär er von Asbest (unvergänglich), // Er ist nicht reinlich." â Faust II, Vers 11954 ff. / Die vollendeteren Engel"
""ber Rosen lässt sich dichten, // In die Ăpfel muss man beiĂen." â Faust II, Vers 5168 f. / Gärtner"
""StĂźnd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der MĂźhe wert, ein Mensch zu sein." â Faust II, Vers 11406 f. / Faust"
""Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen." â Faust II, Vers 6141 f./ Schatzmeister"
""Solch ein Gewimmel mĂścht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn." â Faust II, Vers 11579 f. / Faust"
""ie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte." â Faust II, Vers 6962 f./ Mephistopheles"
""Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflĂźgelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blĂźhn!" â Faust II, Vers 11699 ff. / Chor der Engel"
""echnung fĂźr Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher HĂśllenpein; // Im Himmel kann's nicht heitrer sein." â Faust II, Vers 6041 ff. / Marschalk"
""Mein FuĂtritt, Kind! hat GrĂśĂres zu bedeuten. // Zu Gleichem Gleiches, was auch einer litt; // FuĂ heilet FuĂ, so ist's mit allen Gliedern." â Faust II, Vers 6335 ff. / Mephistopheles â Wikisource"
""an säe nur, man erntet mit der Zeit." â Faust II, Vers 6605 / Mephistopheles"
""rieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen." â Faust II, Vers 11187 f. / Mephistopheles"
""Im Deutschen lĂźgt man, wenn man hĂśflich ist." â Faust II, Vers 6771 / Baccalaureus"
""Ihr glĂźcklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schĂśn!" â Faust II, Vers 11300 ff. / Lynkeus der TĂźrmer"
""hr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen!" â Faust II, Vers 6815 ff. / Mephistopheles"