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April 10, 2026
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"Andre Städtchen, andre Mädchen."
"Nun leb wohl, du kleine Gasse."
"Tadeln kĂśnnen zwar die Toren, aber klĂźger handeln nicht."
"Ich und mein Fläschchen sind immer beisammen."
"Das verschweigt des Sängers HÜflichkeit."
"Als der GroĂvater die GroĂmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam."
"es tut mir leid: gedicht ist nun einmal: schädelmagie."
"Was Newton als Weltweiser, war Bach als Musiker."
"mein ideal. ich schreibe fĂźr die kommenden klugscheisser; um das milieu dieser ĂŁra komplett zu machen."
"kunst ist propaganda fĂźr die wirklichkeit und wird daher verboten!"
"demokratie. der staat eine firma, die Üffentlichkeit eine juristische person mit handlungsbevollmächtigten, die gesellschaft eine mit beschränkter haftung."
"populationen leben den stil der zitate, derer sie mächtig sind"
"Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns ßber Etwas erheben."
"Du schaust umher auf unsrer Mutter Erde,// als wärst ohnâ Daseinszweck Du Erdenwesen,// als wären hinterlassen Dir nicht Werte,// und vor dir keiner wär gewesen!"
"âWeise sagen: Vieles Denken // MuĂ der arme Kopf entgelten; // Weil er Durst und Kopfweh haĂte, // Trank er gern und dachte selten.â â Dreizehnlinden. SchĂśningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 54 (Erstausgabe: 1878). IV. Die Mette."
"â[Elmar,] Eines ist dein MĂśgen, // und ein Andres ist dein MĂźssen; // Nicht dein Herz nach seinem Wunsche, // Nach der Pflicht frag' dein Gewissen.â â Dreizehnlinden. SchĂśningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 38 (Erstausgabe: 1878). III. Auf dem Habichtshofe, 4."
"Der VerrĂźckte schreibt, und der Flegel antwortet nicht. Das nennt man Korrespondenz."
"Wie's nun ist auf Erden, // Also sollt's nicht seyn. // LaĂt uns besser werden: // Gleich wird's besser seyn."
"Kein Geheimdienst der Welt kriegt so viel spitz // wie ein Weib, das in der Nachbarschaft sitzt."
"Wer immer sinnt und nicht beginnt, // Dem ungenĂźtzt die Zeit verrinnt. â"
"Was der Mensch auch tun mag aus Mitleid, es ist nie genug und immer zuviel."
"Nichts ist schwer, sind wir nur leicht!"
"Ein biĂchen GĂźte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit."
"Wenn ich mich des Lebens, so dachte er, nicht mit absolut kindlichem Versinken in seine einfachsten Elemente freuen kann, wäre es ebensogut, wenn ich nicht geboren wäre."
"Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte WĂźrde des Lebens."
"Die ergreifenden Szenen in fast jedermanns Leben sind meist solche, die von niemand bemerkt und von der fraglichen Person vĂśllig auĂer acht gelassen werden."
"Die ganze astronomische Welt ist nur ein Phantom, verglichen mit den Kreisen in Kreisen, den Träumen in Träumen der unbekannten Realität."
"Lieb' ist ein Siechtum, von Gott geschickt, // Das keine Arznei je bessert; // Ein Blßmlein, das aufblßht, wenn mans knickt, // Und abstirbt, wenn mans wässert."
"So blĂźhn wenige Zeit wir in der BlĂźte der Jugend // FrĂśhlich und kannten da BĂśses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod."
"Trink mir nur mit den Augen zu, // mein Blick tut dir Bescheid; // und bleibt ein KuĂ fĂźr mich im Glas, // den Wein ich gerne meid'."
"So vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag."
"Daà der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich Üffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit."
"Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn."
"Solange es Scherben gibt, sind wir lebendig. (...) und du weiĂt es längst: alles Neue fängt mit Scherben an."
"Licht ist mehr als Farbe."
"Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht lÜst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit."
""Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde"
"Der Tod: Sieh, wie die holden Rosen in den Gärten, // Die dßftestarken Lilien blßhn und welken, // Wie in den Auen gleich den bunten Blumen, // Das kräftige Wßrzkraut dorrt, wie Riesenstämme // Und selbst der starre Felsblock in der Wildnis, // Die mächtigen Bären, starkgewaltige LÜwen // Im Dßster ihrer Wßstung enden mßssen."
"Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen."
"Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, daà er mich beschirme, Die verruchte Untat, die mich hinwirft, An euch streng und unerbittlich räche!"
"Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin alles irdische Leben, Wie soll´s dann Tod noch und Sterben geben? Wohin, Herr Tod, sollt Ihr dann kommen?""
"Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der SchÜpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der GÜnner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // ErhÜre mich!"
"Weltweit erfahren Millionen täglich zur selben Zeit fĂźr Millionen gleich Unwichtiges, da es aber Millionen erfahren â noch dazu zur selben Zeit â, glauben Millionen, es muĂ fĂźr Millionen gleich wichtig sein."
""Nichtmitmachen, obwohl fast alle mitmachen, schafft Chancen, daĂ auch andere nicht mitmachen und diese noch weitere vorm Mitmachen bewahren." - "Zetteldichter und PflĂźckpoet. In der U-Bahn.", hoffnung.at am 14. Januar 2007)"
"Nachrichten gibt es immer mehr, aber sie richten sich nur nach denen, die sie auswählen (lassen). Je mehr Nachrichten ßber Unwichtiges, umso mehr bleibt Wichtiges verborgen. Weltweit wird Millionen täglich zur selben Zeit fßr Millionen gleich Wichtiges verschwiegen."
"Menschenteile werden durch Genveränderungen noch geeigneter fĂźr die jeweiligen Berufe. Menschengruppen werden je nach geplantem Gebrauch gezeugt. Die einen ohne FĂźĂe, denn man brauch nur ihre Hände. Die anderen ohne KĂśpfe, denn man braucht nur ihre Kräfte. Und alle zusammen ohne eigenen Willen, denn man braucht nur ihren unbedingten Gehorsam."
"Immer mehr wollen immer mehr, weil immer mehr immer mehr wollen. Immer mehr haben immer weniger, weil immer weniger immer mehr haben."
""Bekommt man Dinge, bemerkt man es gleich. Bekommt man Werte, bemerkt man es erst, wenn man sich mit ihnen bewähren muĂ." - "Zetteldichter und PflĂźckpoet. In der U-Bahn.", hoffnung.at am 14. Januar 2007"
"Wie schĂśn ist die Jugend, // die jedoch so schnell vergeht! // Wer frohgemut sein will, sei es: // was morgen sein wird, wissen wir nicht."
"Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnĂźtzen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben."