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April 10, 2026
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"Ich trage meine Freiheit vors Gericht und hinter Gitter // keiner wird sie mir nehmen // selbst wenn ich verende gehĂśrt sie noch mir."
""Ich hätte gern ein Wunder und ein bisschen Wein" (aus dem Ukrainischen von Alois Woldan)"
""Hab, Abendsonne, Dank fĂźr diesen Tag! FĂźr die Ermattung, die mich jetzt begleitet." (aus dem Ukrainischen von Alois Woldan)"
"Auf alten Fotos sind wir alle jung.// Auf alten Fotos sind auch Tote lachende Gestalten."
"Nein, nein, ich lebe! Ewig werd ich leben! // Sterben? Vielleicht sogar wär Sterben schĂśn, // Doch etwas hält mich noch am Leben fest: // Ich liebe noch, ich lernte âauf ewigâ lieben! // Ich trag im Herzen, was nicht sterben kann!"
"Ich will aber Frohsinn, nicht Beben,// Mein Lied soll im UnglĂźck ertĂśnen,"
"Gegen Leute mit Maschinengewehren helfen keine Metaphern."
"Geschichte durchdringt unser Leben."
"Der Weg der Bomben und Panzer wird immer auch von BĂźchern geebnet, und wir sind zurzeit Augenzeugen davon, wie die Wahl der LektĂźre das Schicksal von Millionen beeinflusst."
"Die Leute, die die wenigsten Thorheiten an sich haben, sind von zweyerley Gattung. [...] Oder es sind solche, auf die man anwenden kann, was man sonst im Sprßchworte sagt, daà man nicht frÜmmer sey, als wenn man schlafe. Sie thun nichts thÜrichtes, weil sie gar nichts tun. Sie reden nichts lächerliches, weil sie sich hßten, zu reden; sie thun keine Fehltritte, weil sie gar nicht gehen. Kurz, sie begehen keine Fehler, weil sie allezeit in einem wachenden Schlafe sind."
""GroĂ wird erst der Ruhm gepriesen, der die Enkel Ăźberlebt." â Johann Heinrich Schlegel (Hrsg.): Johann Elias Schlegels Werke. 5 Bände, Kopenhagen und Leipzig 1761-1771. 4. Theil. âBriefe und vermischte Gedichte.â âDie mĂźhsame Weisheit.â S. 134f."
"WeiĂt du, wie viel Sterne stehen // An dem blauen Himmelszelt?"
"Alle Jahre wieder // Kommt das Christuskind // Auf die Erde nieder, // Wo wir Menschen sind;"
"SĂźĂe, heilige Natur, // LaĂ mich gehn auf deiner Spur!"
"Kennst du den Prßftstein, der des Herzens Gold // Bewähret? Selbstverleugnung heisset er."
"FĂźlle des Herzens ist die edelst Gabe Gottes; aber, eben darum, Fluch dem, der durch sie nicht besser wird!"
"In den Augen meines Hundes // Liegt mein ganzes GlĂźck, // All mein Innres, krankes, wundes // Heilt in seinem Blick."
"Die Poesie, die Poesie, // Die Poesie hat immer recht"
"Amerika, Du Land der Träume, // Du Wunderwelt, so lang und breit, // Wie schÜn sind Deine Kokosbäume, // Und Deine rege Einsamkeit!"
"Wenn alles eben käme, // Wie Du gewollt es hast, // Und Gott Dir gar nichts nähme, // Und gäb' dir keine Last, // Wie wär's da um Dein Sterben, // Du Menschenkind bestellt ?"
"Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein."
"Frisch auf, zum frĂśhlichen Jagen, // Es ist nun an der Zeit;"
"Georg Trakl erlag im Krieg von eigener Hand gefällt. // So einsam war es in der Welt. Ich hatt ihn lieb."
"In den einsamen Stunden des Geistes // Ist es schĂśn in der Sonne zu gehn // An den gelben Mauern des Sommers hin."
"Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden."
"Es ist der Liebe milde Zeit."
"Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und FĂźlle, // Vergilbter Glanz von schĂśnen Sommertagen."
"Alle StraĂen mĂźnden in schwarze Verwesung."
"Nach den Gesprächen mit Tagore ergaben einige der Ideen, die mir vorher so verrĂźckt erschienen waren, auf einmal viel mehr Sinn", sagte Heisenberg. "Das war fĂźr mich eine groĂe Hilfe."
"MĂźde schlief ich auf mĂźĂigem Bette // Im Wahn, daĂ die Arbeit ein Ende hätte. // Am Morgen, da wachte ich auf und fand, // DaĂ mein Garten voll Blumenwundern stand."
"Ich will jedoch nicht zĂśgern, das GroĂe in Europa anzuerkennen, denn GroĂes hat es ohne Zweifel. Wir kĂśnnen nicht anders als es von Herzen lieben und bewundern â dies Europa, von dem sich in Kunst und Literatur ein unerschĂśpflicher Strom von SchĂśnheit und Wahrheit ergieĂt, alle Länder und Zeiten befruchtend; dies Europa, das mit titanischem Geiste in nie ermĂźdender Kraft die HĂśhen und Tiefen des Weltalls durchmiĂt, das unendlich GroĂe und unendlich Kleine mit seinem Wissen umfaĂt und alle Kräfte von Herz und Verstand dazu verwendet, die Kranken zu heilen und all das Elend zu mildern, das wir bis jetzt in hoffnungsloser Resignation hinnahmen, dies Europa, das die Erde dahin bringt, uns mehr Frucht zu spenden, als mĂśglich schien, indem es mit GĂźte und Gewalt alle groĂen Kräfte der Natur in den Dienst des Menschen zwingt."
"Ich bereiste die ganze Erde, um die FlĂźsse und Berge zu sehen, und ich gab viel Geld aus. Ich unternahm groĂe Anstrengungen. Ich sah alles, aber ich vergaĂ, gleich vor meinem Haus einen Tautropfen auf einem kleinen Grashalm zu sehen, einen Tautropfen, der in seiner Konvexität die ganze Welt um dich herum spiegelt."
"DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // flieĂt, flieĂt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen MaĂen."
"Das Hauptziel des Lehrens ist nicht, Bedeutungen zu erklären, sondern an die Tßr des Geistes zu klopfen."
"Wie der Mensch so ein kleinstes, unscheinbares StĂźckchen Natur anschaut, wie ein Mensch ein Grashalm betrachtet, daran kannst du erkennen, was fĂźr ein Mensch er ist."
"Es ist immer schade, wenn nur der Kopf etwas mitbekommt und das Herz leer ausgeht."
"Es geht hier nicht um Naturschwärmerei oder Naturliebe als Glaubensersatz. Wer Gott nicht in seinem Wort findet, sucht in der Natur vergeblich nach ihm."
"Erntedank sieht so aus, dass einer nicht nur auf den eigenen, vollen Teller sieht, sondern nach besten Kräften die bittenden, leeren Hände fßllt, die sich ihm entgegenstrecken."
"Die Liebe hat sich in der Welt schon als Wärme erwiesen, die das Eis der Herzen schmolz."
"Alle SchÜnheit dieser Erde ist ein Abglanz nur von des SchÜpfers hoher Weisheit, eine lichte Spur ungeahnter Herrlichkeit, die er fßr uns bereithält."
"Von den Augen bis zum Mund ist eine lange Zeit."
"Vor meinem Mund steht eine durchgestrichene Trompete."
"Ich war so abgemagert ich trug die Knochen auĂen."
"Wenn die Fahnen wehen, rutscht der Verstand in die Trompete."
"Semprun sagt: ÂťIm Grunde ist meine Heimat nicht die Sprache (...), sondern das, was gesprochen wird.ÂŤ (J. Semprun, Frederico Sanchez verabschiedet sich, Frankfurt/M. 1994, S. 13)."
"Ich habe in meinen Bßchern noch keinen Satz auf Rumänisch geschrieben. Aber selbstverständlich schreibt das Rumänische immer mit, weil es mir in den Blick hineingewachsen ist."
"In jeder Sprache sitzen andere Augen in den WĂśrtern."
"Glßck macht durch HÜhe wett, was ihm an Länge fehlt."
"Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhÜren zu kÜnnen, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen."
"Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt."