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April 10, 2026
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"... auch wenn man die beiden absolut groĂen Spätwerke ausklammert, bleibt nicht, (wie ich bisher mit Unbehagen gefĂźrchtet hatte), ein bloĂes >armes WĂźrstchen<, sondern ein fĂśrmlicher KoloĂ von WĂźrstchen!"
"Wie arm sind doch die Jungen, die nie von Karl May gelesen haben."
"Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehĂśrt zu werden."
""Wer den schÜnen alten Mann an jenem 22. März (am 30. März, seinem Hochzeitstag, traf ihn ein Herzschlag) sprechen gehÜrt, durch ganze zwei Stunden, weihevoll, begeisterungsvoll, in die hÜchsten Regionen des Gedankens strebend"
"Wenn die zwei Worte ÂťErste LiebeÂŤ das GefĂźhl umgrenzen, das ein junges GeschĂśpf zum erstenmal zu allen HĂśhen der GlĂźckseligkeit und allen Tiefen der Verzweiflung schleudert, dann galt meine erste Liebe Winnetou, dem groĂen Häuptling der Apachen. Diese Liebe kam in mein Leben, als ich zwĂślf Jahre alt war; und ich bin ihr treu geblieben bis auf den heutigen Tag."
"Mir fielen Taxis und Busse auf, die schwarz verhßllte Särge transportierten. [...] Schon Karl May, der sich sehr gewissenhaft mit dem Orient befasst hatte, schilderte die Leichenkarawanen aus Persien, die mit ihren verwesenden Kadavern, entsetzlichen Gestank und Pest verbreitend, durch die Wßste nach Kerbela zogen."
"Ich meine, Karl May ist ein Schriftsteller von groĂem Talent, mit beneidenswerter Phantasie und von erstaunlicher Intuition. Nicht alle seine BĂźcher sind gleich gut, viele seiner Romane sind zu sehr dem Geschmack seiner Zeit verhaftet, also fĂźr uns heute schwer zu lesen. Aber die Reiseerzählungen, sei es Amerika oder Orient, Winnetou und Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und seine Umgebung sind immer noch groĂe Klasse. Das hat ihm bisher keiner nachgemacht."
"Ich habe den Radebeuler Schwadroneur des Nahen Ostens und Wilden Westens nie so verschlungen wie die meisten anderen Jungs, mir waren seine 600-Seiten-Schwarten zu wenig lustig und zu wenig Liebe drin, kein Sex."
""Ich habe alle Bände von Karl May gelesen und hätte als kleiner Junge in Halle niemals erträumt, einmal selbst soviel zu reisen wie Karl May in seiner Phantasie. Mein Lieblingsheld war Old Shatterhand"
""Es gibt nur Karl May und Hegel"
""Bei Karl May erinnere ich mich an den grĂśĂten Verlust, der mir je widerfahren ist. Als wir 1945 Ăźber Nacht Schkopau verlassen mussten und von der Militärkommandantur nach West-Deutschland transportiert wurden, da durften wir nur einen einzigen Koffer mitnehmen. Meine gesamte Karl-May-Sammlung"
"Bei Allah, dieser Karl Ben May hat den Orient im Hirn und Herzen mehr verstanden als ein Heer heutiger Journalisten, Orientalisten und ähnliche Idiotisten."
"Sieg, groĂer Sieg! Ich sehe alles rosenrot."
""Wir dĂźrfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der HĂślle leben, und an der Aufgabe zu arbeiten haben, aus den Teufeln Menschen zu machen!"."
"Wie man den Krieg fßhrt, das weià jedermann; wie man den Frieden fßhrt, das weià kein Mensch. Ihr habt stehende Heere fßr den Krieg, die jährlich viele Milliarden kosten. Wo habt ihr eure stehenden Heere fßr den Frieden, die keinen einzigen Para kosten, sondern Milliarden einbringen wßrden?"
"Wer Tiere quält, taugt nichts; wer aber Menschen unnßtz wehe thut, der ist noch viel weniger wert."
"Wer in der WĂźste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem DĂźrstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne daĂ eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiĂ, wie kĂśstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte."
"Wer auf seine Verstorbenen verzichtet, der ist nicht wert, dass sie fĂźr ihn gelebt haben."
"Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muà es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknÜpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen."
"Jeder Mensch will glĂźcklich werden; das ist falsch. Jeder Mensch soll glĂźcklich machen; das ist richtig."
"Es ist besser, ein Unrecht erleiden, als eins begehen."
"Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren."
"Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord."
"Der rote Mann kämpft den Verzweiflungskampf; er muĂ unterliegen; aber ein jeder Schädel eines Indianers, welcher später aus der Erde geackert wird, wird denselben stummen Schrei zum Himmel stoĂen, von dem das vierte Kapitel der Genesis erzählt."
"Bilder, bei deren Anblick sich das Menschenherz empĂśrt, soll man weder mit dem Pinsel noch mit der Feder malen."
"Auch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere SĂźnde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen."
"Aber ich klage die ganze sich zivilisiert nennende Menschheit an, daà sie trotz aller Religionen und trotz einer achttausendjährigen Weltgeschichte noch heutigen Tages nicht wissen will, daà dieses Zivilisieren nichts anderes als ein Terrorisieren ist!"
""Wir sind nicht davor gefeit, dass wir einmal einen Schuft unter uns haben. Wenn ich das schon jetzt wĂźĂte, wĂźrde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzer ProzeĂ. Weil ich ein Humanist bin. Deshalb habe ich solche Auffassung. [âŚ] Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil"
"Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen auĂerordentlich hohen Kontakt zu allen werktätigen Menschen. Ja, wir haben den Kontakt. Ihr werdet gleich hĂśren, warum. [...] Ich liebe doch alle Menschen... Ich setze mich doch dafĂźr ein!"
""Nach längerer GewÜhnung an die Ehe werden eines Tages die Frauen wieder Mädchen"
"Die Wahrheit liegt in der Tat zwischen zwei Extremen, aber nicht in der Mitte."
"Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergiĂt, wo man sie gehĂśrt oder gelesen hat."
"Das Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, Ăźber was es spricht, sondern zu wem es spricht."
"Ob wir zustimmen oder nicht, wollen oder nicht, wir treten in eine kriegerische Epoche ein. Die Entwertung des Menschenlebens ist in vollem Gang. Ist Zen nicht die geistige Kost, die uns fĂźr diese Wirklichkeit wappnet?"
"Der gespannte bogen ist eines der sinnbilder, die wir immer zur hand haben sollten. er ist verhaltenheit, ungestillte sehnsucht, dauernder wunsch. das holz mĂśchte, solange es ein bogen ist, gerade sein, und kann nie. daraus kommt die kraft, immer wieder pfeile absenden zu kĂśnnen."
"Manchmal sieht man kahlgeschorene KĂśpfe wie Eier. ScheuĂlich! Sind wir Sträflinge? Wenn die Haare dieser EierkĂśpfe wieder wachsen, sehen sie aus wie ein Fell. Christliche Pfadfinder haben oft Stehhaare. Freischar junger Nation trägt ein kleines Scheitelchen in einem eigens dazu stehengelassenen SchĂśpfchen. Aber wir LĂśwen tragen Mähnen und brĂźllen gewaltiglich."
"VerhĂźllter Schmerz ist heilig wie der Tod."
""Reclame siegt auch dann, // wenn Man den Braten roch"
"Lernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, fĂźr die Menschheit // schlage das Herz!"
""Gott ist die Welt"
""Der Freie traut durch Wolken seinem Sterne"
"Damits Dir SpaĂ noch macht, // muĂt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen."
"Unsere Theatergruppe ist fĂźr die Sommerferien abgemeldet."
"âDann lassen wir ihn wehen, den kalten Windâ"
"Hohmann ist ein Rechtsradikaler."
"So hat mich nicht getäuscht // Die Stimme der Natur."
"Kann er mir mehr, als seine Seele geben!?"
"Wir armen, armen Mädchen // Sind gar so ßbel dran;"
"Reichthum allein thut's nicht auf Erden, // Das ist nun einmal weltbekannt;"
"Ich will den Leuten zeige, was d'Klugheit alles kan, [...]."