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April 10, 2026
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"Ein Kapitalismus, der nicht imstande ist, die Arbeitermassen in der Welt zu ernähren, hat keinerlei Existenzberechtigung."
"âDafĂźr sollten diese deutschen Idioten Noske und mir auf den Knien danken, uns Denkmäler setzen und nach uns StraĂen und Plätze benannt haben! Der Noske war damals vorbildlichâŚâ â Waldemar Pabst in einem Brief von 1969 Ăźber den Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg; zitiert nach Klaus Gietinger: Der Konterrevolutionär. Waldemar Pabst â eine deutsche Karriere. Edition Nautilus, 2009, S. 135."
"Einer muĂ der Bluthund werden, ich scheue die Verantwortung nicht."
"Vielleicht vergisst man zu schnell, dass Globalisierung nicht nur bedeutet, Märkte zu teilen, sondern auch Probleme."
"Wenn das Selbstverständnis [der Juden], das Licht der VÜlker, das Volk Gottes oder auch eine kräftigere Rasse zu sein, richtig oder auch bloà aufrichtig ist, dann ist verbreitete Feindschaft eine unumgängliche Konsequenz, und zwar gerade die Feindschaft der Dumpfen, der einfachen Menschen, der Nicht-Intellektuellen."
"Meine persÜnliche Theorie ist: Der Mensch macht Kunst, weil er träumt. Und weil er diesen Zustand einer anderen, mÜglichen Welt, die er im Traum als real empfindet, in dieser Welt nachbauen will, gibt es Kunst."
"Generell gilt: Was Paare zu Hause miteinander anstellen, egal, ob im Bett oder auf dem KĂźchenboden, ist in Ordnung."
"Auch denken heute viele, Viagra sei ein Allheilmittel. Wenn ein Mann mit einer Erektion vom Boden bis zur Decke nach Hause kommt, zuvor aber nie das Geschirr abgewaschen, immer ihren Geburtstag vergessen und sie nie zum Essen ausgefĂźhrt hat, dann wird diese Frau ihm schon sagen, wohin er sich seine Erektion stecken kann. Die zwischenmenschliche Beziehung muss stimmen, wenn der sexuelle Verkehr klappen soll."
"Ein Esel mag sich in die LĂśwenhaut so tieff verbergen als er will, es kucken doch die langen Ohren hervor."
"Der Kern des Historismus besteht in der Ersetzung einer generalisierenden Betrachtung geschichtlich-menschlicher Kräfte durch eine individualisierende Betrachtung."
"Die Seufzer einer Frau sind gut zum verscheuchen, aber nicht zum anholen; die Thräne des liebenden Mädgens, sagt ein altes Buch, steht wie der Thau auf der Rose; aber die auf den Wangen einer Frau, ist fßr den Mann ein Tropfen Gift, den er um alles in der Welt nicht verschlucken mÜchte.""
"Die heutige Zierlichkeit ist der Tod aller Lustbarkeiten. Kein Ellenboge auf dem Tische, kein Glas in der Hand, kein Auge das glßet, kein Herz das lacht......... Schieà mich todt, Kerl, damit ich das Unglßck nicht länger ansehen mÜge."
"Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund, [...]."
"Es ist ein angenehmes GefĂźhl, auf dem RĂźcken zu liegen und den leichten, weiĂen Wolken nachzueifern mit reiselustigen Gedanken."
"Aber wenn man schon vor jemanden den Buckel krumm und die Stimme sanft macht, dann muĂ es etwas sein, das einem Respekt beibringt und einen nicht das Gruseln lehrt [...]."
"So ist es denn bezeichnend fĂźr die Religion der Demut, daĂ mit ihrem Sieg das unvornehmste Sichzurschautragen vor Gott und den Menschen anhebt und der Hochmut des GeringfĂźgigen sich immer heftiger an Bekenntnissen erhitzt, vor denen der Geschmack der Heiden Ekel empfunden haben wĂźrde."
"Nicht die Kraft und Feinheit der vornehmen KÜpfe sollte kßnftig den Ton angeben dßrfen, sondern die Geistesträgheit und das schmachtende Gemßt des Plebejers."
"Die Welt war der geistigen Kämpfe endlich mßde geworden, und das ganze Erbe einer unvergleichlich hohen Kultur fiel in die Hände der Schwarzkßnstler."
"Die Haltlosigkeit [âŚ] ist Ideal geworden und man hat sich verliebt in die unedle Gesinnung. Wie unwĂźrdig nimmt sich neben der heidnischen Mannhaftigkeit der dogmatische Zank der Christen Ăźber die Unentbehrlichkeit der gĂśttlichen Gnade aus! Es ist nicht mĂśglich, unmittelbar nach irgendeinem Stoiker den Augustin zu lesen, ohne zu errĂśten."
"Den Verehrern des GĂśttlichen im antiken Sinne fehlt nicht, wie der Christ behauptet, die Tiefe, sondern nur die kranke BedĂźrftigkeit des IchgefĂźhls."
"Das paradoxe Gebot Christi, daà man seine ärgsten Feinde nicht etwa bloà dulden und ßbersehen, sondern lieben mßsse, und die Predigt von dem schmachvollen Opfertod, den ein Gott zur ErlÜsung der verdammten Welt gelitten, das waren die Stichworte fßr den furchtbarsten Ausbruch ihrer selischen Krankheit."
"LĂźgen haben kurze Beine, aber die LĂźge hat ein kurzes Bein"
"Adolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreuĂischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiĂ Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt."
"Wenn man als Frau und Mutter auch heute, an der Schwelle zum dritten Jahrtausend, immer noch in der beruflichen Entwicklung gehandicapt ist, dann ist die Familienpolitik in diesem Land grĂźndlich gescheitert."
"Spätestens seit Mitte der siebziger Jahre entlieà der Staat seine Bßrger zunehmend aus der Verantwortung."
"Der erste Schritt [...] ist die Erkenntnis: Nichts stimmt mehr."
"Man muss nicht lesbisch sein, um Feministin zu sein."
"Man braucht viele Alphatiere, die am Wohlergehen aller interessiert sind."
""Lieber einen Vater, der räumlich nicht da, aber immer ansprechbar ist, als einen, der jeden Tag da ist, aber auf dem Flur nur brummelnd an einem vorbeigeht." ßber ihren Vater Franz Mßntefering, Stern Nr. 22/2008 vom 21. Mai 2008, S. 161"
"Plagiate sind die aufrichtigsten aller Komplimente."
""Es wird wohl falsch zitiert sein; die meisten Zitate sind falsch." Die Poggenpuhls (1896), 11. Kapitel (Leo am 19. Januar an Manon) Aus: Theodor Fontane: Die Poggenpohls 11. Kapitel (zeno.org), S.388"
"...[Mathilde], in deren ganzem Verhalten sich die einzig wahre Bildung ausspräche, die Herzensbildung."
"Wohl Keime wecken mag der Regen, // der in die Scholle niederbricht; // doch golden Korn und Erndtesegen // reift nur heran bei Sonnenlicht."
"Wir kennen uns nie ganz, und Ăźber Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser."
"Tand, Tand, // Ist das Gebilde von Menschenhand!"
"Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen."
"Realismus ist die kĂźnstlerische Wiedergabe (nicht das bloĂe Abschreiben) des Lebens."
"O lerne denken mit dem Herzen, // Und lerne fĂźhlen mit dem Geist."
"Luft und Licht heilen und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gĂźtiges Herz."
"LaĂ uns einen Rundgang machen, Leser, erst durch das Schiff der Kirche, wo der Kriegsruhm seine Lieblinge gebettet, oder einen Gedenkstein zur Erinnerung an die weitab Gefallenen errichtet hat."
"Euer Landsmann ist ein Eigensinn und ein Besserwisser, der sich dem neuen Lande, drin er nun lebt, nicht anbequemen und alles nach der Weise seiner alten Heimat anordnen und regeln will. Er gehorcht wohl, weil er im Gehorsam erzogen ist, aber es ist ein toter Gehorsam, und ein toter Gehorsam ist unfruchtbar."
"Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wahrheit hebt und hält, // muss in dir selber leben."
"Erst der Ernst macht den Mann, erst der FleiĂ das Genie."
"Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du."
"Das Poetische hat immer recht, es wächst weit ßber das Historische hinaus."
"Am Mute hängt der Erfolg."
"Alle Welt reist. So gewiss in alten Tagen eine Wetterunterhaltung war, so gewiss ist jetzt eine Reiseunterhaltung. ÂťWo waren Sie in diesem SommerÂŤ, heiĂt es von Oktober bis Weihnachten; Âťwohin werden Sie sich im nächsten Sommer wenden?ÂŤ heiĂt es von Weihnachten bis Ostern"
""Wer in der Mark reisen will, der muà zunächst Liebe zu "Land und Leuten" mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muà den guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch krittliche Vergleiche totzumachen." Theodor Fontane im Vorwort zur zweiten Auflage: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg Mark_Brandenburg. Die Grafschaft Rupin." Berlin, August 1864: . Anmerkung: Vielfach zitiert, wobei "in der Mark" meist unterschlagen und "krittliche" durch das moderner anmutende "kritische" ersetzt wird."
"Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, grĂźndliche Arbeit verrichten, und soweit dies die modernen ÂťImpressionistenÂŤ tun, schlieĂe ich auch diese Richtung innerhalb der Kunst (Fr. von Uhde, Max Klinger) von der Kunst selbst nicht aus."
"Die ErfĂźllung eines Lieblingswunsches, sei der Wunsch selber, was er wolle, berĂźhrt uns wie eine Weihnachtsfreude."