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April 10, 2026
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""Um Guts zu tun, braucht's keiner Ăberlegung." â Iphigenie auf Tauris, 5. Aufzug, 3. Auftritt zeno.org / Iphigenie"
""Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hĂśrt von allem nur das Nein." â Iphigenie auf Tauris. 1. Aufzug, 3. Auftritt / Thoas"
""Du sprichst ein groĂes Wort gelassen aus." â Iphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 3. Auftritt / Thoas"
""Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen." â Iphigenie auf Tauris, 5. Aufzug, 3. Auftritt / Thoas"
""Der Zweifel ist's, der Gutes bĂśse macht." â Iphigenie auf Tauris, 5. Aufzug, 3. Auftritt zeno.org / Iphigenie"
""Da fing mein Leben an, als ich dich liebte." â Iphigenie auf Tauris, 2. Aufzug, 1. Auftritt zeno.org / Pylades"
""Wo viel Licht ist, ist starker Schatten." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt â Jagsthausen. GĂśtzens Burg / GĂśtz"
""Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich kĂśnnte glĂźcklich sein." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt, Herberge im Wald / Martin"
""Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr frei." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt â Jagsthausen. GĂśtzens Burg / GĂśtz"
""Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken." â Jagsthausen / GĂśtz im GĂśtz von Berlichingen, Dritter Akt, Ausgabe 1773, S. 133"
""GlĂźck macht Mut" â GĂśtz von Berlichingen, Vierter Akt â Ein groĂer Saal auf dem Rathhaus / Sickingen"
""GlĂźckliches Kind! Das kein Ăbel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt â Jagsthausen. GĂśtzens Burg / Weislingen"
""Es ist eine Wollust, einen groĂen Mann zu sehn." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt â Herberge im Wald / Martin"
""Die Welt ist ein Gefängnis." â GĂśtz von Berlichingen, FĂźnfter Akt â Gärtchen am Turn / Elisabeth"
""Die Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes." â GĂśtz von Berlichingen, Zweiter Akt â Bamberg / Adelheid"
""Die Jagd ist doch immer was, und eine Art von Krieg." â 4. Akt, S. 137 Wikisource"
""Der GroĂmĂźtige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fĂźtterte, aus Unachtsamkeit in den Teich fiel und ersoff." â GĂśtz von Berlichingen, 1. Fassung A IV, Rathaus / Sickingen"
""Das ist Weibergunst! Erst brĂźtet sie mit Mutterwärme unsere liebsten Hoffnungen an, dann gleich einer unbeständigen Henne verläĂt sie das Nest und Ăźbergibt ihre schon keimende Nachkommenschaft dem Tod und der Verwesung." â GĂśtz von Berlichingen, Zweiter Akt â Bamberg / Weislingen"
""Auch der Aufschub hat seine Freuden." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt â Jagsthausen / Maria"
""Armut, Keuschheit und Gehorsam, â drei GelĂźbde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle." â GĂśtz von Berlichingen, Erster Akt â Herberge im Wald / Martin"
"Wie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott."
""Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion." â Zahme Xenien IX"
""Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht." â Zahme Xenien / VIII"
""ÂťWas lassen sie denn Ăźbrig zuletzt, // Jene unbescheidnen Besen?ÂŤ // Behauptet doch Heute steif und fest, // Gestern sei nicht gewesen." â Zahme Xenien III"
""Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht." â Zahme Xenien IV"
""Was auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend BĂźchern dir erscheint, // Das alles ist ein Turm zu Babel, // Wenn es die Liebe nicht vereint." â Zahme Xenien III"
""Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne kĂśnnt es nie erblicken. // Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, // Wie kĂśnnt uns GĂśttliches entzĂźcken?" â Zahme Xenien III"
"Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes FĂźhren, // Von MĂźtterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren."
""Seit sechzig Jahren seh ich grĂśblich irren // Und irre so derb mit drein, // Da Labyrinthe nun das Labyrinth verwirren, // Wo soll euch Ariadne sein?" â Zahme Xenien II"
""Lasst euch nur von Pfaffen sagen, // Was die Kreuzigung eingetragen! // Niemand kommt zum hĂśchsten Flor // Von Kranz und Orden, // Wenn einer nicht zuvor // Derb gedroschen worden." â Zahme Xenien IX"
""Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter." â Zahme Xenien II"
""Ihr schmähet meine Dichtung, // Was habt ihr denn getan? // Wahrhaftig, die Vernichtung, // Verneinend fängt sie an, // Doch ihren scharfen Besen // Strengt sie vergebens an: // Ihr seid gar nicht gewesen! // Wo träfe sie euch an?" â Zahme Xenien V"
""Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt." â âZahme Xenienâ, 9, Nachl., zitiert in: âAbermals krähte der Hahnâ, 1996, S. 681"
""Die Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil, // Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil." â Zahme Xenien I, www.zeno.org"
""Der Purist. // Sinnreich bist du, die Sprache von fremden WĂśrtern zu säubern, // nun so sage doch, Freund, wie man Pedant uns verdeutscht. " â Xenie 152"
""Der Alte schlummert wie das Kind, // Und wie wir eben Menschen sind, // Wir schlafen sämtlich auf Vulkanen." â Zahme Xenien IV â Was hast du..."
""Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolus' leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen." â âZahme Xenienâ, 9, Nachl., zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 681"
""Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns fĂźhren // Und wieder zu dem Tag heran." â Zahme Xenien VI"
""Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast keine verfallene SchlĂśsser // Und keine Basalte. Zahme Xenien: Den vereinigten Staaten. In: Nachgelassene Werke. 16. Band. Stuttgart und TĂźbingen: Cotta, 1842. S. 96."
""Allerlieblichste Trochäen // Aus der Zeile zu vertreiben // Und schwerfälligste Spondeen // An die Stelle zu verleiben, // Bis zuletzt ein Vers entsteht, // Wird mich immerfort verdrieĂen. // LaĂ die Reime lieblich flieĂen, // LaĂ mich des Gesangs genieĂen // Und des Blicks, der mich versteht!" â Zahme Xenien V"
""Indessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank verpflichtet, da wir ihrem religiosem Enthusiasmus, ihrem kräftigen, unermĂźdlichen Widerstreit gegen Ăśstliches Zudringen doch eigentlich BeschĂźtzung und Erhaltung der gebildeten europäischen Zustände schuldig geworden." â West-Ăśstlicher Divan: Noten und Abhandlungen â Wallfahrten und KreuzzĂźge"
""Will der Neid sich doch zerreiĂen, // Lass ihn seinen Hunger speisen." â West-Ăśstlicher Divan â Buch der SprĂźche"
""Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz hĂśhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren." â West-Ăśstlicher Divan â Parsi Nameh: Buch des Parsen â Vermächtnis altpersischen Glaubens"
""Wer schweigt, hat wenig zu sorgen; // Der Mensch bleibt unter der Zunge verborgen." Buch der SprĂźche."
""Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiĂ Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben." â West-Ăśstlicher Divan â Rendsch Nameh: Buch des Unmuts â Und wer franzet oder britet"
""Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein." â Buch der SprĂźche"
""Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhÜhnet." Buch des Sängers: Selige Sehnsucht."
""Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit MaĂ und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen." â West-Ăśstlicher Divan in: Goethe: West-Ăśstlicher Divan, Epen. Maximen und Reflexionen, Band 2 von Goethe, Liselotte Bäuerle Lohrer, Cotta, S. 728"
""Ob der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiĂ ich nicht! // DaĂ er das Buch der BĂźcher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // DaĂ aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daĂ er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht." â West-Ăśstlicher Divan. Saki Nameh. Das Schenkenbuch. in: Goethe's sämmtliche Werke Band 4. F. W. Thomas, 1856. S. 314"
""Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam ÂťGott ergebenÂŤ heiĂt, // In Islam leben und sterben wir alle." â West-Ăśstlicher Divan â Hikmet Nameh: Buch der SprĂźche"