First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Die selbstverschuldete UnmĂźndigkeit ist ein eben so schiefes Maul, als er dem ganzen schĂśnen Geschlecht macht, und das meine drey TĂśchter nicht auf sich sitzen lassen werden."
"Die Freundschaft ist ein Kapital, von dem die Zinsen niemals verloren gehen."
"Der Ekel ist ein Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwĂśhnter Einbildungskraft."
"Der Glaube ist kein Werk der Vernunft und kann daher auch keinem Angrif derselben unterliegen; weil Glauben so wenig durch GrĂźnde geschieht, als Schmecken und Sehen."
"Denken Sie weniger und leben Sie mehr."
"Autorität kann zwar demßthigen, aber nicht belehren; sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln."
"Auf Schwächen und BlĂśĂen grĂźndet sich die Liebe, und auf diese die Fruchtbarkeit."
"Liebe hat ihre eigene Sphäre, ihre eigene Zwecke, ihre eigene Pflichten, die von denen der Ehe himmelweit unterschieden sind."
"Wir und die Todten reiten schnell."
"Viel Klagen hĂśr' ich oft erheben // Vom Hochmut, den der GroĂe Ăźbt. // Der GroĂen Hochmut wird sich geben, // Wenn unsre Kriecherei sich gibt."
"Versteh' ich gleich nichts von lateinischen Brocken, // So weiĂ ich den Hund doch vom Ofen zu locken. // Was Ihr Euch, Gelehrte, fĂźr Geld nicht erwerbt, // Das hab' ich von meiner Frau Mutter geerbt."
"Wer nicht fĂźr Freiheit sterben kann, // Der ist der Kette werth."
"Mein SprĂźchlein heist: Auf Gott vertrau, // Arbeite brav und leb genau!"
"[...] ich [...] fiel nicht weit vom andern Ufer bis an den Hals in den Morast. Hier hätte ich ohnfehlbar umkommen mĂźssen, wenn nicht die Stärke meines eigenen Armes mich an meinem eigenen Haarzopfe, samt dem Pferde, welches ich fest zwischen meine Kniee schloĂ, wieder herausgezogen hätte."
"Gedult! Gedult! Wennâs Herz auch bricht! // Mit Gott im Himmel hadre nicht!"
"Du nicht von Gott, Tyrann!"
"Die schlechtsten FrĂźchte sind es nicht, // Woran die Wespen nagen."
"Der Mann, der das Wenn und das Aber erdacht, // Hat sicher aus Häckerling Gold schon gemacht."
"Amors Pfeil hat Widerspizen. // Wen er traf, der lass' ihn sizen, // Und erduld' ein wenig Schmerz!"
"Wir leben voller Trauer und Schmerz auf dieser Welt, mit mannigfachen Wunden wegen unserer SĂźnden."
"Und ergreift auf einmal uns das Heimweh ganz, // Dann gehen wir wie die Gefährten auch eine andere StraĂe, // Den Weg, der uns fĂźhren kann zurĂźck ins eigene Land."
"Es leben mit der MĂźhsal, die des Heimatlands entbehren."
"Es ist kein Mensch auf Erden, der es ganz sagen kĂśnnte, wie viele Wunder geschahen bei der Geburt des Herrn."
"Dies ist der andre Weg, geh diesen Weg; sei sicher, dieser fĂźhrt dich heim."
"Die Reise mahnt uns, stets im Sinn zu halten und darauf bedacht zu sein, das eigene Land zu suchen. Du weiĂt es, glaub ich, nicht: dies Land heiĂt Paradies."
"Beschäftige dich mit Dichtung: Das spornt dir deinen Geist an. Sei es schlichte Prosa: Die labt dich ohne Mßhe, oder hohe Verskunst: Sie ist der reinste Genuss."
"Während die unter Gottes Gebot stehende Gesellschaft nur autoritär war, ist die wissenschaftlich geplante Gesellschaft totalitär."
"Keine andere Tätigkeit kann so viel Spannung und Aggressivität abbauen wie die in KÜrperbewegung umgesetzte Musik."
"Die Welt hat so viel Mittelpunkte, als es Menschen gibt."
"die groĂen Ăbel in dieser Welt sind nicht die Folgen bĂśser Absichten, sondern die Folgen eines unbegrenzten Willens zum Guten."
"Aufgeklärt sein heiĂt: Sich vor sich selbst nicht ängstigen, sich selbst als ein Wesen zu akzeptieren, das aus Geist und KĂśrper besteht, und das Anspruch auf Beachtung seiner konkreten BedĂźrfnisse hat."
"Fßr jede rein gleichfÜrmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Thätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden; dem Menschen bleibt mehr und mehr die rein geistige leitende und kßnstlerische Thätigkeit."
"Die neuen Verkehrsmittel bringen Ăźberall hin neue Concurrenz und die althergebrachten Gewerbsmethoden werden doch so schwer verlassen."
"Der aufgeklärte Despotismus will manches Gute, aber erreicht sehr Weniges."
"Das Reisen ist eine, fĂźr die Meisten noch unbekannte Mode."
"Das Handwerk, mit seinen familienartigen, sittlichen Beziehungen zwischen Meister, Geselle und Lehrling, wird mehr und mehr zurßckgedrängt."
"Das BewuĂtsein, auf sich selbst zu stehen, erzeugt neues Leben, eine gesteigerte geistige und Ăśkonomische Production und Productivität."
"Besitzlos, ohne Hoffnung auf die Zukunft, steht der Arbeiter seinem Herrn gegenĂźber."
"Millionen von Arbeitsstunden gehen jedes Jahr durch unzureichende LehrbĂźcher verloren."
"Lehrsätze reden, Beispiele sprechen."
"Es ist wichtiger und leichter, Stillaster abzulegen als Stiltugenden zu erlernen."
"ein Satz soll nicht länger dauern, als man mit einem Atemzug vortragen kann."
"Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser."
"Gott ist ein Gott der Gegenwart."
""Daher soll deine Seele allen Geistes bar sein, soll geistlos dastehen. Denn liebst du Gott, wie er Gott, wie er Geist, wie er Person und wie er Bild ist,"
"Nicht gedenke man Heiligkeit zu grĂźnden auf ein Tun; man soll Heiligkeit grĂźnden auf ein Sein, denn die Werke heiligen nicht uns, sondern wir sollen die Werke heiligen."
"Alle Liebe dieser Welt ist auf Eigenliebe gebaut. LieĂest du die Eigenliebe, so lieĂest du leicht die ganze Welt."
"Manche einfältige Leute meinen, sie sollten Gott vorstellen, als stßnde er dort und sie hier. So ist es nicht. Gott und ich wir sind eins. Mit dem Erkennen nehme ich Gott in mich auf, mit der Liebe gehe ich in Gott auf."
"Was Gott liebt, das ist etwas; was Gott nicht liebt, das ist nichts, sagt das Buch der Weisheit."
""Soll mein Auge die Farbe sehen, so muss es ledig sein aller Farbe. Sehe ich blaue oder weiĂe Farbe, so ist das Sehen meines Auges, das die Farbe sieht"