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April 10, 2026
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"Wir finden, daĂ alle die, welche ein sehr hohes Alter erreichten, solche Menschen waren, die in der Jugend MĂźhe, Arbeit, Strapazen ausgestanden hatten."
"Wer den Tod nicht mehr fßrchtet, der allein ist frey, es ist nichts mehr, was ihn fesseln, ängstigen oder unglßcklich machen kÜnnte."
"Wehe dem Arzte, der Ehr- oder Gelderwerb zum Ziel seines Strebens macht! Er wird im ewigen Widerspruche mit sich selbst und seinen Pflichten stehen;"
"Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit sind die Grundlage alles GlĂźcks, aller Gesundheit und des langen Lebens!"
"GlĂźckliche Ehen sind die wichtigsten Grundfesten des Staats und der Ăśffentlichen Ruhe und GlĂźckseligkeit."
"Es ist weit besser, Krankheiten verhĂźten, als Krankheiten heilen, denn das leztre ist immer mit mehr Kraftverlust und folglich LebensverkĂźrzung verbunden."
"Er [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob es ein GlĂźck oder UnglĂźck sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maaĂt er sich einmal an, diese RĂźcksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate; denn ist einmal die Linie Ăźberschritten, glaubt sich der Arzt einmal berechtigt, Ăźber die Nothwendigkeit eines Lebens zu entscheiden, so braucht es nur stufenweise Progressionen, um den Unwerth und folglich die UnnĂśthigkeit eines Menschenlebens auch auf andere Fälle anzuwenden. [...] Den Tod verkĂźndigen, heiĂt, den Tod geben, und das kann, das darf nie ein Geschäft dessen sein, der blos da ist, um Leben zu verbreiten."
"Der Revolutionär von heute, der mit Hilfe der Psychologie des Unbewussten die Beziehungen der Geschlechter in einer freien und glĂźckverheiĂenden Zukunft sieht, kämpft gegen Vergewaltigung in ursprĂźnglichster Form, gegen den Vater und gegen das Vaterrecht. / Die kommende Revolution ist die Revolution fĂźrs Mutterrecht. Es bleibt gleichgĂźltig, unter welchen Erscheinungsformen und mit welchen Mitteln sie sich vollzieht."
"Die Psychologie des Unbewussten ist die Philosophie der Revolution."
""Wie gut mir doch die Sterne die Zukunft vorausgesagt haben"
"Wohlauf! noch getrunken // Den funkelnden Wein! // Ade nun, ihr Lieben! // Geschieden muss sein."
"Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine hĂśhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewĂśhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in auĂerordentlichen Fällen sich aber aufschlieĂen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden."
"Preisend mit viel schĂśnen Reden // Ihrer Länder Wert und Zahl, // SaĂen viele deutsche FĂźrsten // Einst zu Worms im Kaisersaal."
"Eine in die Welt versunkene Seele behält diese Richtung auch nach dem Tode."
"Die Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen."
"Der grĂśĂte intellektuelle Reichtum kann neben der grĂśĂten moralischen Armut bestehen."
"Das Sehen der Geister geschieht mit dem geistigen Auge durch das fleischliche."
"Alle Philosophie ist wahr, wenn sie zum Heiligen aufstrebt."
"Ach! es ist der Erde Los, // BlĂźhen, tragen und zerfallen."
"Ich habe ein leises Gefßhl des Bedauerns fßr jeden, der das Schachspiel nicht kennt, ungefähr so, wie ich jeden bedaure, der die Liebe nicht kennengelernt hat. Das Schach hat wie die Liebe, wie die Musik die Fähigkeit, den Menschen glßcklich zu machen."
"Bald wĂźrde es nĂśtig sein, dass jemand anderes dies macht, und das will ich nicht."
"Kinder werden nicht erst zu Menschen â sie sind bereits welche."
"Jedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht."
"Ihr sagt: // ÂťDer Umgang mit Kindern ermĂźdet uns.ÂŤ // Ihr habt recht. // Ihr sagt: // ÂťDenn wir mĂźssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. // Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.ÂŤ // Ihr irrt euch. // Nicht das ermĂźdet uns. Sondern â daĂ wir zu ihren GefĂźhlen emporklimmen mĂźssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen. // Um nicht zu verletzen."
"Habe Mut zu dir selbst, und such deinen eigenen Weg."
"Es ist einer der bĂśsartigsten Fehler anzunehmen, die Pädagogik sei die Wissenschaft vom Kind â und nicht zuerst die Wissenschaft vom Menschen."
"Es ist im Allgemeinen Ăźblich, daĂ der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit auf der letzten Seite eine Liste der BĂźcher gibt, die er gelesen hat. Er tut das, damit man weiĂ, daĂ er sich nichts in seinem eigenen Kopf ausgedacht, sondern alles wahrheitsgetreu und gewissenhaft aus schon Vorhandenem abgeschrieben hat."
"Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest. [..] Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden musst."
"Ein geschlagenes Kind trägt Spuren der Folter."
"Wir nähern uns nach dem Tode auf eine hÜhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schooà der Mutter gewesen."
"Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen, All zu werden, und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seyns, ihrer innigern Gemeinschaft fähig."
"Nur der Geist des Menschen vermag sich in den hÜchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des GÜttlichen zu nähern."
"Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder gĂśttlich, denn was ihr Geist nennet."
"Es ist aber oft der hĂśchste Schmerz eine Bildung neuer, hĂśherer Organe, wenn die alten dem neu erwachten hĂśheren Streben. nicht mehr GenĂźge leisten."
"Es erkennt der Mensch in dem Daseyn der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen."
"Alles was die Ăbung des Lebens nach aussen stĂśrt, heist Schmerz."
"Die Judophobie ist eine Psychose. Als Psychose ist sie hereditär, und als eine seit zweitausend Jahren vererbte Krankheit ist sie unheilbar."
"Ruhe, das hĂśchste GlĂźck auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz."
"Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen missfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefßhle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine Freude, die man in Städten nicht hat."
"Ich sterbe. LaĂt mich allein."
"Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem HĂśhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen."
"Ohne Mitleiden ist kein Mitfreuen."
"Nur was der Geist (Kopf) bewundert, das verehrt, liebt, und betet das Herz an."
"Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert."
"Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an und ineinander bindet und verwebt."
"Jede neue und ohne unser Zuthun oder Verdienst uns entstandene Liebe (die religiÜse nicht ausgenommen) ist wie ein neugeborenes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedßrftig."
"Ich nenne das Weib darum die Bewahrerin der Liebe, weil bekanntlich beim Manne nicht die Liebe, sondern die Lust die Initiative hat, welcher Lust die Liebe nur folgt."
"Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben."
"Alle wahrhafte Verbindung intelligenter Wesen oder alle Societät hat ihre Legitimität nur in der wechselseitigen Befreiung der in den Bund Getretenen zu erweisen."
"Die Freiheit ist jedem gegeben. Wenn der Mensch sich zum Guten wenden und ein Gerechter werden will, so kann er das."