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April 10, 2026
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"âDafĂźr sollten diese deutschen Idioten Noske und mir auf den Knien danken, uns Denkmäler setzen und nach uns StraĂen und Plätze benannt haben! Der Noske war damals vorbildlichâŚâ â In einem Brief von 1969 Ăźber den Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg; zitiert nach Klaus Gietinger: Der Konterrevolutionär. Waldemar Pabst â eine deutsche Karriere. Edition Nautilus, 2009, S. 135."
""Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage." â Konrad WeiĂ: Vorwort, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, MĂźnchen 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 640"
""Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zĂźcken, // Du unlĂśsbarer Zeitvertreib, // Du muĂt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst Ăźberm Grabe rĂźcken." â Konrad WeiĂ: Mann aus Erde, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, MĂźnchen 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 641"
"Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert."
"Ich bin nicht nur ßberzeugt, daà das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muà man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird."
"Handle, so gut du kannst und so schlecht du muĂt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewuĂt!"
"Die Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein kĂśnnte, als TeillĂśsung dessen, was sein soll"
"[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der TĂźr wieder herein. Es aber im stillen fĂźr Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nĂźtzen, das läĂt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen."
"wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben."
"Wenn es Wirklichkeitssinn gibt, muĂ es auch MĂśglichkeitssinn geben."
"Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit fĂźr alles zu haben, und wuĂten nicht, daĂ Zeit haben nichts anderes heiĂt, als keine Zeit fĂźr alles zu haben."
"Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens, [...]."
"Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfßgung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, daà sie sie in ein System sperren."
"Nie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!"
"Man kann seiner eigenen Zeit nicht bĂśse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen."
"Man hat Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren."
"Irgendwie geht Ordnung in das BedĂźrfnis nach Totschlag Ăźber."
"Es ist schwer, der Gerechtigkeit in KĂźrze Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."
"es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genĂźgend liebt!"
"Es ist die Wirklichkeit, welche die MÜglichkeiten weckt, und nichts wäre so verkehrt, wie das zu leugnen."
"[...] es gibt vielleicht auf der ganzen Welt kein anderes Mittel, ein Ding oder Wesen schĂśn zu machen, als es zu lieben."
"Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt."
"Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein mĂźĂte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge."
"Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!"
"Aber ich glaube vielleicht, daĂ die Menschen in einiger Zeit einesteils sehr intelligent, andernteils Mystiker sein werden. Vielleicht geschieht es, daĂ sich unsere Moral schon heute in diese zwei Bestandteile zerlegt. Ich kĂśnnte auch sagen: in Mathematik und Mystik. In praktische Melioration und unbekanntes Abenteuer!"
"Ist es ein allgemeines Gesetz, daĂ etwas in uns ist, das stärker, grĂśĂer, schĂśner, leidenschaftlicher, dunkler ist als wir?"
"Es geht nicht anders, lieber TĂśrleĂ, die Mathematik ist eine ganze Welt fĂźr sich und man muĂ reichlich lange in ihr gelebt haben, um alles zu fĂźhlen, was in ihr notwendig ist."
"Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern HaĂ gegen alle."
"Wer Gott definiert, ist schon Atheist. Wer ihn beweist, ebenso."
"Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein GefĂźhl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor BehĂśrden, v. Gewitter, v. Krieg, Angst, Angst."
"Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid."
"Es gibt heute kein zweites Volk, das des FĂźhrers so bedĂźrftig ist, um etwas zu sein, um auch nur an sich glauben zu kĂśnnen, aber auch keines, das einem groĂen FĂźhrer so viel sein kann."
"Menschliche Geschichte im Zeitalter der hohen Kulturen ist die Geschichte politischer Mächte. Die Form dieser Geschichte ist der Krieg. Auch der Friede gehÜrt dazu. Er ist die Fortsetzung des Krieges mit andern Mitteln: der Versuch des Besiegten, die Folgen des Krieges in der Form von Verträgen abzuschßtteln, der Versuch des Siegers, sie festzuhalten."
"Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand."
"Der Wille zur Mitte ist der greisenhafte Wunsch nach Ruhe um jeden Preis, nach Verschweizerung der Nationen, nach geschichtlicher Abdankung, mit der man sich einbildet, den Schlägen der Geschichte entronnen zu sein."
"[...] der Kampf ist die Urtatsache des Lebens, ist das Leben selbst, und es gelingt auch dem jämmerlichsten Pazifisten nicht, die Lust daran in seiner Seele ganz auszurotten."
"Die SchĂśpfung erhebt sich gegen den SchĂśpfer: Wie einst der Mikrokosmos Mensch gegen die Natur, so empĂśrt sich jetzt der Mikrokosmos Maschine gegen den nordischen Menschen. Der Herr der Welt wird zum Sklaven der Maschine."
"Denn der Mensch ist ein Raubtier."
"Die Zeit läĂt sich nicht anhalten; es gibt keine weise Umkehr, keinen klugen Verzicht. Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit. // Wir sind in diese Zeit geboren und mĂźssen tapfer den Weg zu Ende gehen, der uns bestimmt ist. Es gibt keinen andern. Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht."
"Alles Organische erliegt der um sich greifenden Organisation. Eine kĂźnstliche Welt durchsetzt und vergiftet die natĂźrliche. Die Zivilisation ist selbst eine Maschine geworden, die alles maschinenmäĂig tut oder tun will."
"Wir haben nicht die Freiheit, dies oder jenes zu erreichen, aber die, das Notwendige zu tun oder nichts. Und eine Aufgabe, welche die Notwendigkeit der Geschichte gestellt hat, wird gelĂśst, mit dem einzelnen oder gegen ihn."
"Was ist Wahrheit? [...] Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt. Ihre GrĂźnde sind so lange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, sie ununterbrochen zu wiederholen."
"Einst durfte man nicht wagen, frei zu denken; jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr. Man will nur noch denken, was man wollen soll, und eben das empfindet man als seine Freiheit."
"Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat."
"Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn fĂźr ihre Eroberung groĂer VermĂśgen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei."
"Der Krieg ist der SchĂśpfer aller groĂen Dinge. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden."
"Der Geist denkt, das Geld lenkt: [...]."
"Die Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur."
"Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach auĂen."
"AllgemeingĂźltigkeit ist immer der FehlschluĂ von sich auf andere."