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April 10, 2026
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"Mit Memoiren kann man unter Umständen sogar Geld verdienen, ohne dass man sie schreibt: man braucht sie nur anzudrohen."
"Man sollte nur BĂĽcher, die sich zu lesen lohnen, BĂĽcher nennen."
""Kommunikationswissenschaft"
"Es gibt zwei Arten, Karriere zu machen: durch das eigene Können oder durch das Nichtkönnen der anderen."
"Ein Politiker, den man nicht versteht, gilt immer als gebildet."
"Die meisten Beförderungen sind Überforderungen."
"Die kapitalistischen Krisen sind zyklisch, die sozialistischen permanent."
"Dass heute schon 275 Millionen Menschen im Internet surfen, beeindruckt mich wenig, wenn ich höre, dass gleichzeitig eine Milliarde Menschen das Wort »Computer« nicht einmal zu buchstabieren in der Lage ist."
"Das Zeitalter der Fusionen hat Unternehmer als bloĂźe Ăśbernehmer entlarvt. Und mancher hat sich dabei ĂĽbernommen."
"Das unterscheidet die Liebe vom Geld: dass sie nur Zinsen bringt, wenn man sie ausgibt."
"Charakter ist die Fähigkeit, sich selbst im Wege zu stehen, obwohl man ausweichen könnte."
"»Armut ist keine Schande«, sagte der Reiche zum Bettler und jagte ihn von der Tür."
"Airconditioning garantiert noch kein gutes Arbeitsklima."
"Wenn ein Mann sich für einen Herzensbrecher hält, liegt es oft daran, dass er nur Herzen bricht, die bereits einen Sprung haben."
"Unsere Gesellschaft hat mehr Schwerhörige, als man denkt; besonders wenn die Pflicht ruft."
"So wertlos ist keiner, dass er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel herhalten könnte."
"Nichts können ist keine Schande, aber es nicht merken."
"Manche Journalisten scheinen ihre Aufgabe darin zu erblicken, anderen zu erklären, was sie selber nicht verstehen."
"Manch einer ist gar nicht so ernst, wie er heiter tut."
"Manch einer arbeitet so eifrig fĂĽr seinen Lebensabend, dass er ihn gar nicht mehr erlebt."
"Der Journalismus von heute hat Chefredaktoren kreiert, die nicht schreiben können; sie kommen mir vor wie impotente Harembesitzer."
"Zu meiner Vorstellung von Paradies gehört auch die Möglichkeit, es wieder verlassen zu können."
"Was hilft's, dass das Recht fĂĽr alle gleich ist, wenn's der Richter nicht ist?"
""Warum Vögel den Menschen nie verstehen werden? Körner im Winter"
"Schmeicheleien täten so wohl, wenn sie keine Schmeicheleien wären."
"Objektivität ist die Kunst geheimzuhalten, zu wem man hält."
"Ein Vorwurf sitzt dann am besten, wenn man ihn in ein Kompliment verpackt."
""Der Behauptung, dass Politiker nicht denken können, ist zu widersprechen. Jeder Politiker denkt"
"Ich empfand das Bedürfnis, für die Publikation seiner Werke und für ihn selbst etwas zu tun. Unter allen zeitgenössischen Schriftstellern der Schweiz schien er mir die eigenartigste Persönlichkeit zu sein."
"Rasche Abschiede sind unliebevoll, und lange sind unerträglich."
"Ich bin allerdings arm und an Erfolglosigkeit hat es mir bis heute nie gefehlt, aber das Leben kann auch ohne Erfolg hĂĽbsch sein."
"Kunst [...] ist ein so überaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemüht."
"In dreien seiner Filme habe ich gespielt: »Dr. med. Hiob Prätorius«, »Das Haus in Montevideo« und »Hokuspokus«. Zuerst hatte ich Hemmungen, die Rollen zu übernehmen, in denen ich den Meister selbst gesehen hatte, von dem eine solche Überlegenheit, ein derartiger Charme, aber auch eine so elegante Ironie ausging, daß es unmöglich schien, die Rollen anders zu gestalten, als er sie gespielt hatte."
"Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht."
"»Jedes Publikum kriegt die Vorstellung, die es verdient«, pflegte Maxe [Max Kaufmann] zu sagen"
"Auf dem Velo ist er ein Tier, da hält ihn nichts zurück […]."
"Schadenfreude muĂź auch Grenzen haben."
"Unsere Psychologie muĂź ans Leben heranreichen, sonst bleiben wir einfach im Mittelalter stecken."
"Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann."
"Man kann leicht verstehen, warum Menschen dazu neigen, die Botschaft ihrer Träume zu ignorieren oder sogar abzulehnen. Das Bewusstsein widerstrebt von Natur aus allem Unbewussten und Unbekannten."
"Gatten lassen sich gegenseitig ihre Unbefriedigung entgelten."
"Früher oder später werden sich Atomphysik und Psychologie des Unbewußten in bedeutender Weise annähern, da beide, unabhängig voneinander und von entgegengesetzter Seite, in transzendentales Gebiet vorstoßen, jene mit der Vorstellung des Atoms, diese mit der des Archetypus."
"Es gibt sehr viel mehr Menschen, die Angst vor dem UnbewuĂźten haben, als man erwarten wĂĽrde. Sie haben schon Angst vor dem eigenen Schatten. Kommt man gar zu Anima und Animus, so steigert sie sich zur Panik."
"Dummheit, SĂĽnde, Krankheit, Alter und Tod bilden nach wie vor die dunkle Folie, von der sich des Lebens heiterer Glanz abhebt."
"Die erdrückende Mehrzahl der Menschen ist gänzlich unfähig, sich indviduell in die Seele eines anderen zu versetzen. Dies ist saogar eine ganz seltene Kunst, die nicht einmal allzuweit reicht. Auch der Mensch, den wir am besten zu kennen vermeinen, und der uns selber bestätigt, daß wir ihn restlos verstehen, ist uns im Grunde genommen fremd. Er ist anders. Und das Äußerste und Beste, was wir zu tun vermögen, ist dieses Andere wenigstens zu ahnen, zu achten, und uns vor der gewaltigen Stupidität, es deuten wollen, zu hüten."
"Der Anblick des Bösen zündet Böses in der Seele an. Das ist unvermeidlich."
"Das Individuum, das nicht in Gott verankert ist, vermag der physischen und moralischen Macht der Welt auf Grund seines persönlichen Dafürhaltens keinen Widerstand zu leisten. Dazu bedarf der Mensch der Evidenz seiner inneren, transzendenten Erfahrung, welche allein ihn vor dem sonst unvermeidlichen Abgleiten in die Vermassung bewahren kann."
"Das Christentum gab eine bestimmte Richtung unter Ausschließung aller anderen möglichen Richtungen."
"Wenn die moderne Medizin weiterhin so groĂźartige Fortschritte macht, werden wir bald alle alt, krank und pleite sein."
"Sie lernten Organe, und es kamen Menschen."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!