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April 10, 2026
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"„Man wünscht sich den Bösen träge und schweigsam den Dummkopf.“ (frz. «On souhaite la paresse d'un méchant et le silence d'un sot.»)"
"„Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen.“"
"„Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.“ (frz. «On gouverne les hommes avec la tête. On ne joue pas aux échecs avec un bon cœur.»)"
"„Man muss verstehen, die Dummheiten zu begehen, die unser Charakter von uns verlangt.“ (frz. «Il faut savoir faire les sottises que nous demande notre caractère.»)"
"„Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben.“ (Nr. 277; frz. «Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton.»)"
"„Wenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müßte seine Laterne eine Blendlaterne sein.“ (Nr. 123; frz. «Si Diogène vivait de nos jours, il faudrait que sa lanterne fût une lanterne sourde.»)"
"„Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass.“"
"„Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.“ (frz. «Quiconque n'a pas de caractère n'est pas un homme, c'est une chose.»)"
"„Das Elend des Menschen liegt darin, dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft. Wie viele haben weder hier noch dort eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!“"
"„Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod.“"
"„Es gibt eine Schwermut, die gehört der Größe des Geistes zu.“ (frz. «Il y a une mélancolie qui tient à la grandeur de l'esprit.»)"
"„Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.“ (frz. «La fausse modestie est le plus décent de tous les mensonges.»)"
"„Berühmtheit: der Vorzug, von jenen gekannt zu werden, die uns nicht kennen.“ (frz. «Célébrité: l'avantage d'être connu de ceux qui ne nous connaissent pas.»)"
"„Liebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn – Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.“"
"„Es tritt der Mensch in jedes Alter als Novize ein.“ (frz. «L'homme arrive novice à chaque âge de la vie.»)"
"„Der mütterlichen Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter.“"
"Wie leer ist die Welt fĂĽr den, der sie einsam durchwandert!"
"Wie balsamisch duftet das Haar der Frauen! // Wie zart ist die Haut ihrer Hände, wie versehren ihre Blicke!"
"Welch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt."
"Vielleicht war meine GleichgĂĽltigkeit nur ein ĂśbermaĂź an Begierde."
"Haar! Wundervoller Mantel des Weibes in Urzeiten, als es noch bis zu den Fersen herabhing und die Arme verbarg."
"Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fĂĽrchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse."
"Das Schenken und Austauschen von Haar ist eines der köstlichsten Liebesspiele."
"Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfĂĽhlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist."
"Aus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern."
""Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?" – November"
"Wie dem auch sei, ich scheiĂźe auf die Rechtswissenschaften."
"Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben."
"Kennen Sie Schopenhauer? Idealist und Pessimist, eher Buddhist. Das passt mir."
"In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen."
"Ich will über die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben – oder genauer über die Geschichte ihrer Gefühle. Es ist ein Buch über Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft wie sie heute existieren kann -- nämlich eine untätige."
"Ich scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches."
"Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid."
""Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen."'"
""„Im Namen der Menschheit fordere ich, daß der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daß Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen."'"
"Heutzutage geht der Mann geradeswegs los auf eine Frau, fasst sie ins Auge, findet sie »verführerisch«, macht die Wette mit seinen Freunden: Ist sie die Frau eines anderen, wird die ganze Farce nur noch um so reizvoller!"
"Es gibt Menschen, deren Aufgabe lediglich darin besteht die Vermittlerrolle bei anderen zu ĂĽbernehmen; man schreitet ĂĽber sie hinweg, wie ĂĽber BrĂĽcken und geht davon."
"Schach(spiel): Zu ernsthaft fĂĽr ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft."
"Porträt: Das Schwierige ist, das Lächeln wiederzugeben."
"Optimist: ein anderes Wort fĂĽr Dummkopf."
"Instinkt: ersetzt die Intelligenz."
"Dummköpfe: denken anders als man selbst."
"Diplom: Amtlicher Ausweis fĂĽr Studienabschluss. Beweist gar nichts."
"Angst. Verleiht FlĂĽgel."
"Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaĂźen: die Gewohnheit und das Neue."
"Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden."
"Wie viele Freunde, wie viele Verwandte erstehen dem neuen Minister ĂĽber Nacht!"
"Wenn man bei gewissen Menschen, deren Unterstützung man braucht, ohne Erfolg alles Mögliche versucht hat, sie für sich zu gewinnen, bleibt als letztes Mittel nur übrig, sich nicht mehr um sie zu bemühen."
"Wenn Kenntnisse und Lebensklugheit sich in einer Person vereint finden, frage ich nicht nach dem Geschlecht: Ich bewundere."
"Sprachen sind der SchlĂĽssel oder Eingang zur Gelehrsamkeit, nichts weiter."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!