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April 10, 2026
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"Die Achtung, die uns die Mitmenschen einflössen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen."
"Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann."
"Das Urteil der Bourgeoisie in den Dingen der Kunst ist naiv und brutal."
"Das Lächeln wird nicht gelehrt, es trägt in sich einen gemeinverständlichen Sinn."
"Das Genie entzieht sich den Konventionen und sieht die Dinge selbst an."
"Barmherzigkeit ist leichter zu üben als Gerechtigkeit."
"Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft."
"Selig sind, die in einem gerechten Krieg gestorben sind."
"Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft."
"Jede Seele, die sich rettet, rettet auch ihren Leib."
"Eine große Philosophie ist nicht eine fehlerlose, sondern eine furchtlose."
"Eine gereinigte Seele ist nicht eine reine Seele."
"Sobald man einmal erfahren hat, was es heißt, in Freiheit geliebt zu werden, findet man nicht mehr Gefallen an Unterwürfigkeit."
"Hinter den Klischees versteckt sich der Mensch."
"Phantasie ist nicht Ausflucht. Sich etwas vorstellen heißt, eine Welt bauen, eine Welt erschaffen."
"Ich glaube, eine Idee ist wahr, wenn sie sich noch nicht durchgesetzt hat; im Augenblick der allgemeinen Bestätigung wird sie maßlos."
"Der Alltag ist eine graue Decke, darunter ist die Jungfräulichkeit der Welt verborgen."
"Damit man das Leben leben kann, muss es geradezu mit Einsamkeit durchtränkt sein."
"Morgen für Morgen kommt man zur Welt."
"Politik ist wie Theater. Und Aufgabe der Opposition ist es, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft."
"Nichts ist so schön wie das Wahre; das Wahre allein ist liebenswert."
"Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten."
"Ein Dummkopf findet immer noch einen Dümmeren, der ihn bewundert."
"Zuletzt steckt in jedem Patriotismus der Krieg, und deshalb bin ich kein Patriot."
"Wenn Sie das Leben kennen, geben Sie mir doch bitte seine Anschrift."
"Wenn man glücklich ist, so gibt es noch viel zu tun: das Trösten der anderen."
"Was wird uns retten? Der Glaube? Ich will keinen Glauben haben und lege auch keinen Wert darauf, gerettet zu werden."
"Meine Phantasie, das ist mein Gedächtnis."
"Jemand, der an nichts glaubt, kann durchaus ein Ehrenmann sein."
"Ich stehe nicht dafür ein, eine bestimmte Neigung zu haben, aber ich habe sehr sichere Abneigungen."
"Ich pfeife auf die Intelligenz: Ich wäre durchaus zufrieden, wenn ich viel Instinkt hätte."
"Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch."
"Du sagst, du seist nicht reif genug. Ja, willst du denn warten, bis du verfaulst?"
"Die Stunden voller Abscheu, in denen man nichts mehr mit sich zu tun haben möchte."
"Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute Rührung, aber doch nicht dauernd."
""Die Bürger"
"Der Abscheu vor dem Bürger ist bürgerlich."
"Das Leben ist kurz, aber die Langeweile verlängert es."
"Wie süß ist es, den Feind zu bemitleiden, den wir nicht mehr fürchten."
"Wer halb sich rächt, der bringt sich in Gefahr."
"Wenn eine Frau die Gabe hat, zu schweigen, so besitzt sie Eigenschaften, die sie weit über das Gewöhnliche erheben."
"Man findet oftmals mehr, als man zu finden glaubt."
"Ein Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben."
"Ein jeder wackre Mann ist auch ein Mann von Wort."
""Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger," aus Der Alte Staat und die Revolution = L'Ancien Régime et la Révolution, frz. Ausgabe Lévy, 1866, Seite 176, Ligne 22"
"Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fühlen das Bedürfnis, geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben."
"So genügt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden."
"Man möchte fast sagen, die Herrscher unserer Zeit hätten nichts im Sinn, als mit den Menschen große Dinge zu schaffen. Ich wünschte, sie würden etwas mehr daran denken, große Menschen zu schaffen."
"Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten."
"Ich bin überzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei außer Rand und Band
Und ich bin sauer!