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April 10, 2026
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"Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet."
"Das Menschengeschlecht befindet sich im besten Zustande, wenn es möglichst frei ist."
"…Kehr heim zu Deiner Lehre, die will, daß, je vollkommener ein Wesen, es Freud und Schmerzen um so mehr empfinde"
"Wie der, der eifrig zu gewinnen strebt,// Wenn zum Verlieren nun die Zeit gekommen,// In KĂĽmmerniĂź und tiefem Bangen lebt:"
"Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf will, // um von tausend Meilen weither zu richten, // mit nur einer handbreit kurzen Sicht?."
"… unter dem festen Panzer des Reinheitsgefühl."
"Reden wir nicht ĂĽber sie, schau und geh deinen Weg."
"Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"
"Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück."
"Hier ziemt es, jeden Argwohn zurĂĽckzulassen, // Jede Feigheit muĂź hier ersterben."
"Es war in unsres Lebensweges Mitte, // als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege."
"In jenem Teil des Buches meiner Erinnerung, vor dem nur wenig gelesen werden kann, findet man eine Ăśberschrift, die besagt: Hier beginnt ein neues Leben."
"Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit."
""Wie hurtig schwamm nunmehr die Schöne // Dem Ufer zu! Wie schön sang sie, wie zauberisch! // Er reicht' ihr seine Hand. »Komm, göttliche Sirene!«"
"Nicht jede Besserung ist Tugend, // Oft ist sie nur das Werk der Zeit."
"Lebe, wie du, wenn du stirbst, // wĂĽnschen wirst, gelebt zu haben."
"Geiz ist Grausamkeit gegen die DĂĽrftigen und die Verschwendung ist es nicht weniger."
"Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan."
"Die wahre Ruhe der GemĂĽter // Ist Tugend und GenĂĽgsamkeit."
"Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!"
"Hölderlins Dichtung ist für uns ein Schicksal. Es wartet darauf, daß die Sterblichen ihm entsprechen. Die Entsprechung führt auf den Weg einer Einkehr in die Nähe der entflohenen Götter, d. h. in den Raum ihrer uns schonenden Flucht."
"Oft ist mir, als sei dieses ganze Griechenland wie eine einzige seiner Inseln. Es gibt keine Brücke dahin. Es ist ein Anfang. Hölderlin hat sein Anfängliches gerettet. Wir aber vermögen kaum mehr dem Rettenden zu entsprechen. Wir sind schon ins Ungebundene geraten, wenn wir uns anschicken müssen, nach der Verbindlichkeit der Dichtung und d. h. des Denkens und der Kunst zu fragen."
"… und darum ist der Güter Gefährlichstes, die Sprache dem Menschen gegeben, damit er schaffend, zerstörend, und untergehened, und wiederkehrend zur ewiglebenden, zur Meisterin und Mutter, damit er zeuge, was er sei / geerbt zu haben, gelernt von ihr, ihr Göttlichstes, die allerhaltende Liebe."
"Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!"
"Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben // Siehst du das Eine recht, siehst du das Andere auch."
"Vor den Alpen, die in der Entfernung von einigen Stunden hieherum sind, stehe ich immer noch betroffen, ich habe wirklich einen solchen Eindruck nie erfahren, sie sind wie eine wunderbare Sage aus der Heldenjugend unserer Mutter Erde und mahnen an das alte bildende Chaos, indes sie niedersehn in ihrer Ruhe, und über ihrem Schnee in hellerem Blau die Sonne und die Sterne bei Tag und Nacht erglänzen."
"Ich fĂĽhl es endlich, nur in ganzer Kraft ist ganze Liebe."
"Wir sterben, um zu leben."
"Wie der Zwist der Liebenden, sind die Dissonanzen der Welt. Versöhnung ist mitten im Streit und alles Getrennte findet sich wieder."
"Wer auf sein Elend tritt, steht höher. Und das ist herrlich, dass wir erst im Leiden recht der Seele Freiheit fühlen."
"Wenn das Jagdhorn schallt, da fühlen sich die Jäger."
""Ich kann kein Volk mir denken, das zerrissner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen"
"Du mochtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und lass uns baden in offener See!"
"Das, das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, dass er Fesseln zerreiĂźt."
"Aber es ist das Zeichen dieser Zeit, dass die alte Heroennatur um Ehre betteln geht, und das lebendige Menschenherz, wie eine Waise, um einen Tropfen Liebe sich kĂĽmmert."
"Wie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiss der Menschen gegen die Allmacht der ungetheilten Begeisterung."
"Wie ein heulender Nordwind, fährt die Gegenwart über die Blüthen unsers Geistes und versengt sie im Entstehen."
"Was ist die Weisheit eines Buchs gegen die Weisheit eines Engels? // Sie schien immer so wenig zu sagen, und sagte so viel."
"Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, Göttlichschönste in der Natur! dahin führen alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir."
"[...] wer nicht einmal ein vollkommenes Kind war, der wird schwerlich ein vollkommener Mann."
"Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt."
"Was kĂĽmmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiĂź von nichts, als meiner seligen Insel."
"Tausendmal hab' ich es ihr und mir gesagt: das Schönste ist auch das Heiligste."
"Religion ist Liebe der Schönheit."
"O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab."
"Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte."
"Es lebte nichts, wenn es nicht hoffte."
"Es ist erfreulich, wenn gleiches sich zu gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein grosser Mensch die Kleineren zu sich aufzieht."
"Eines zu seyn mit Allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen."
"Der Zwang des Gesezes und des Schiksaals betastet es nicht; im Kind’ ist Freiheit allein."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!