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April 10, 2026
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"Wer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund."
"Was für die junge Braut der Kranz // Und für das Kirchenlicht der Kragen, // Das ist auch noch in unsern Tagen // Dem Eichhorn und dem Fuchs der Schwanz."
"So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte // Steckt die Vernunft ihr Lämpchen an."
"Lust und Schmerz // Sind, gleich den Schalen einer Wage, // Hier nie getrennt, und dieser neigt // Das Herz in seine rechte Lage, // Wenn es zu hoch im Glücke steigt."
"Ihr Kinder, lernet ihr genug, // Ihr lernt nichts mehr in alten Tagen."
"Hüte dich vor Schwärmerey // Und suche kein Geschöpf hienieden, // Das frey von allen Mängeln sey."
""Gott grüß Euch, Alter!"
"Die Menschen und die Pyramiden // Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehn."
"Sieh tapfer in des Lasters Auge, // Daß Muth dein Herz zum Kampfe sauge!"
"Nicht immer // Ist, wer erlag, der kleinre Held;"
"Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, // Ist reicher als die Mutterhand, die segnet."
"Freiheit ist die große Losung, deren Klang durchjauchzt die Welt;"
"Ein Anfang ist kein Meisterstück, // Doch guter Anfang halbes Glück."
"Dunkle Stunden müssen offenbaren, // Was ein Herz des Großen bringt und Klaren."
"Das Lachen ist der Regenbogen, // Der dunklem Grund des Sturms entsteigt, [...]."
"Bei der Arbeit magst du singen, // Das verleiht der Arbeit Schwingen;"
"Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab!"
"Wer eine Zeit lang Skandal erregt, // Glaube nicht, daß er die Welt bewegt."
"Oft ist der Weiber Andachtsglut // Nichts weiter als verliebtes Blut."
"Wer das Glück entsagt, hat das Glück erjagt."
"In jedem Lorbeer schläft ein Dornenkranz."
"Es steht der Mensch so hoch, wie er sich stellt."
"Von Gott sich einen Begriff sich abstrahieren zu wollen ist ebenso, als ein ganzes Konzert sich als einen Ton denken."
"Unser Gefühl selbst ist nichts anderes als eine innere Musik immer währender Schwingung der Lebensnerven."
"Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod."
"Mit der ersten Jugend ist der beste Umgang; alle Erwachsenen haben entweder Prätensionen, oder stellen sich wenigstens so an; und dies verbittert die herzliche Freude."
"Man mag sich wenden und drehen, wie man will, man kommt immer darauf zurück: wo die Staatsverfassung schlecht ist, das ist kurz: wo die einen alles und die andern nichts haben, ist auch bald die Moral schlecht. Sie gehen Hand in Hand, entweder beide gut, oder beide schlecht."
"Ein schwacher Feind in der Festung ist fürchterlicher als der stärkste von außen."
"Der Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht."
"Alles Große besteht aus Kleinem. Wer vom Kleinen nicht Besitz nimmt, kann das Große nie erwerben."
"Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen."
"Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen."
"So winzig sind der Frauen Seelen, dass mancher annimmt, dass sie gänzlich fehlen."
"Die Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann."
"Nicht der Besitz, nur das Enthüllen, // Das leise Finden nur ist süß."
"Leichter ist es, groß, als recht zu handeln."
"Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe."
"Die Phantasie ward auserkohren, // Zu öfnen uns die reiche Wunderwelt."
"Die Ohren sind Straße und Kanal, durch die die Stimme zum Herzen kommt."
"Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen."
"Die heilige Jungfrau Maria bringe Schande über den, der sich vermählt, um zu verweichlichen!"
"Der Weise verbirgt seine törichten Gedanken und setzt dafür, wenn er es vermag, das Gute ins Werk."
"Der träumt zu viel, der sich nicht vom Fleck rührt."
"Der Misthaufen muss allezeit stinken, die Bremse stechen und die Hummel brummen, der Gehässige andere ärgern und kränken."
"Der Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so ist das ein Wunder, das noch keiner sah."
"Denn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen."
"Denn ein Tor ist, wer seinen Vorteil auch nur eine einzige Stunde hinausschiebt."
"Das gehörte Wort geht verloren, wenn es nicht vom Herzen verstanden wird."
"Aus einem Schaden zwei zu machen, wäre ein böses Spiel."
"Aber mancher, der sich selbst nicht zu raten weiß, berät gern einen anderen, gleich den ungetreuen Betrügern unter den Predigern: Sie lehren und verkünden das Gute, das sie selbst nicht tun wollen."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei außer Rand und Band
Und ich bin sauer!