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April 10, 2026
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"Wollen wir uns finden, so dĂĽrfen wir nicht in unser Inneres hinabsteigen: drauĂźen sind wir zu finden, drauĂźen. Wie der wesenlose Regenbogen spannt sich unsere Seele ĂĽber den unaufhaltsamen Sturz des Daseins. Wir besitzen unser Selbst nicht: von auĂźen weht es uns an, es flieht uns fĂĽr lange und kehrt uns in einem Hauch zurĂĽck."
"Wo kein Du, ist kein Ich."
"Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrößert!"
"Was ich bin und weiĂź, verdanke ich der Bibliothek meines Vaters und dem Salon meiner Mutter."
"Ohne Zugang zum eigenen Ich kann man auch keinen Zugang zu anderen finden."
"Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich»."
"Jedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität."
"In Wirklichkeit aber ist kein Ich, auch nicht das naivste, eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen, Stufen und Zuständen, von Erbschaften und Möglichkeiten."
"Immer mehr zu werden, was ich bin, das ist mein einziger Wille."
"Ich zitiere mich oft selber. Ich finde es bringt Attraktivität in das Gespräch."
"Ich suche einen Menschen."
"Ich mit all meinen Gedanken und GefĂĽhlen fand mich inmitten einer Umgebung."
"Ich ist ein anderes."
"Ich hatte als Schauspieler eine bewegte und schöne Zeit, ich wollte nicht mit ansehen, wie ich meines geliebten Berufs überdrüssig und müde werde, wie ich die Texte nicht mehr schaffe, wie ich das Filmteam durch Stottern und Hängen vom Feierabend abhalte."
"Ich denke also bin Ich."
"Ich beneide alle Leute darum, nicht ich zu sein."
"Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu."
"Ich bin das, was ich scheine, und scheine das nicht, was ich bin, mir selbst ein unerklärlich Räthsel, bin ich entzweit mit meinem Ich!"
"Grenzen meines Körpers sind Grenzen meines Ichs. Die Hautoberfläche schließt mich ab gegen die fremde Welt: auf ihr darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spüren bekommen, was ich spüren will."
"Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin."
"Gewöhnlich erlebt der Mensch am anderen Menschen nur die chinesische Mauer seines Ichs."
"FĂĽr eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dĂĽrftiger Ausgangspunkt."
"Ein Freund ist gleichsam ein zweites Ich."
"Der Grund dafür, daß unser fühlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. … Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller »Bewusstheiten« ist immer bloß »eins«."
"Demüthig war Tristan, // Er war züchtig, getreu und mild, // Adliger Sitten ein echtes Bild. // Er war nicht träg, nach Preis zu jagen, // Der Erste war er, ›Ich!‹ zu sagen, // Wenn rings die feige Meute schwieg. / Doch wie er freudig war zum Sieg, // Er war's für seinen König nur."
"Das Ich ist eine späte Stimmung der Natur."
"Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist."
"Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen."
"Also soll das endliche Ich streben, alles was in ihm möglich ist, wirklich... zu machen."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!