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April 10, 2026
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"Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht."
"Die Philosophie schweigt, wo im Gesetz kein Sinn und Verstand ist."
"Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge."
"Man kann in Mohammed den größten Feind sehen, den die menschliche Vernunft je hatte."
"Die Historiker sind meistens das Gegenteil von einem kreißenden Berg: Handelt es sich auch nur um eine Maus, bringt doch ihre Feder einen Elefanten hervor."
"Ich unterhalte mich mit mir selbst von Politik, von Liebe, von Geschmack oder Philosophie, und überlasse meinen Geist seiner ganzen Leichtfertigkeit. Mag er doch die erste Idee verfolgen, die sich zeigt, sie sey weise oder thöricht. [...] Meine Gedanken sind meine Dirnen."
"Wem die Stunde schlägt."
"Kein Mensch ist eine Insel."
"Ich wäre jämmerlich, wenn ich nicht sterben wollte. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe."
""Poe war wirklich morbid, nicht weil er dichterisch, sondern weil er stark analytisch veranlagt war. Selbst das Schachspiel war ihm zu poetisch; er wollte davon nichts wissen, weil es voller Könige, Königinnen und Türme war"
"Herr hilf meiner armen Seele."
"Zeitungsherausgebern scheint die Konstitution der Götter von »Walhall« zu eigen: Tagtäglich hauen sie einander in Stücke und stehen jeden Morgen vollkommen munter und gesund wieder auf."
"Sprach der Rabe, "Nimmermehr."
"Kein Heroen-Verehrer verfügt über irgendwelche inneren Werte."
"Jeder Mensch von Genie hat seine Verleumder."
"Der Tod einer schönen Frau ist wahrlich das poetischste Thema der Welt."
"Das Bewusstsein hoher Geburt ist eine moralische Kraft, deren Wert die Demokraten, und wären sie vollgestopft mit Mathematik, nimmermehr zu ermessen vermögen."
"Was wir auch sehen oder scheinen, // ist bloß ein Traum in einem Traum."
"Alle, die bei Tage träumen, wissen von vielen Dingen, die denen entgehen, die nur den Traum der Nacht kennen."
"Wir hatten es beide nicht geschafft, die Zauberformel zu finden, die das Leben des anderen hätte verändern können."
"Das Leben ist ein Kampf. Und solange du kämpfst, bist du nicht tot. Die Toten haben keine Kämpfe mehr."
"Wenn man älter geworden ist, weiß man, wieviel Möglichkeiten man hatte, wie viele man ausließ und aus wie wenigen man etwas machte."
"„Ach, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden.“ (letzte Worte, 13. April 1794, aus Chamforts Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord)"
"„Krieg den Palästen! Friede den Hütten!“ (von Georg Büchner übersetzt; frz.«Guerre aux châteaux! Paix aux chaumières!»)"
"„Die Armen sind die Neger von Europa.“ (frz. «Les pauvres sont les nègres de l'Europe.»)"
"„Erfolge bringen Erfolg hervor, genau wie Geld das Geld vermehrt.“ (frz. «Les succès produisent les succès, comme l'argent produit l'argent.»)"
"„Man wünscht sich den Bösen träge und schweigsam den Dummkopf.“ (frz. «On souhaite la paresse d'un méchant et le silence d'un sot.»)"
"„Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen.“"
"„Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.“ (frz. «On gouverne les hommes avec la tête. On ne joue pas aux échecs avec un bon cœur.»)"
"„Man muss verstehen, die Dummheiten zu begehen, die unser Charakter von uns verlangt.“ (frz. «Il faut savoir faire les sottises que nous demande notre caractère.»)"
"„Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben.“ (Nr. 277; frz. «Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton.»)"
"„Wenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müßte seine Laterne eine Blendlaterne sein.“ (Nr. 123; frz. «Si Diogène vivait de nos jours, il faudrait que sa lanterne fût une lanterne sourde.»)"
"„Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass.“"
"„Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.“ (frz. «Quiconque n'a pas de caractère n'est pas un homme, c'est une chose.»)"
"„Das Elend des Menschen liegt darin, dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft. Wie viele haben weder hier noch dort eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!“"
"„Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod.“"
"„Es gibt eine Schwermut, die gehört der Größe des Geistes zu.“ (frz. «Il y a une mélancolie qui tient à la grandeur de l'esprit.»)"
"„Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.“ (frz. «La fausse modestie est le plus décent de tous les mensonges.»)"
"„Berühmtheit: der Vorzug, von jenen gekannt zu werden, die uns nicht kennen.“ (frz. «Célébrité: l'avantage d'être connu de ceux qui ne nous connaissent pas.»)"
"„Liebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn – Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.“"
"„Es tritt der Mensch in jedes Alter als Novize ein.“ (frz. «L'homme arrive novice à chaque âge de la vie.»)"
"„Der mütterlichen Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter.“"
"Wenn die Hoffnung uns verläßt, geht sie, unser Grab zu graben."
"Es giebt eine Bescheidenheit, die nur der Mantel des Hochmuths ist."
"Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrath an der Civilisation."
"Der Aphorismus ist wie die Biene: mit Beute beladen und mit einem Stachel versehen."
"Wer gegenwärtig über Deutschland nachdenkt und Antworten auf die deutsche Frage sucht, muß Auschwitz mitdenken. Der Ort des Schreckens schließt einen zukünftigen deutschen Einheitsstaat aus."
"Siegen macht gelegentlich dumm."
"[...] ja, auch gegen ein Selbstbestimmungsrecht, das anderen Völkern ungeteilt zusteht, gegen all das spricht Auschwitz, weil eine der Voraussetzungen für das Ungeheure, neben anderen älteren Triebkräften, ein starkes, das geeinte Deutschland gewesen ist."
"Entsetzt sehen wir, dass der Kapitalismus, seitdem sein Bruder, der Sozialismus, für tot erklärt wurde, vom Größenwahn bewegt ist und sich ungehemmt auszutoben begonnen hat."