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April 10, 2026
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"Ach, zarter Gott, bist du in deiner Kreatur also minniglich, wie bist du dann in dir selbst so gar schĂśn und wonniglich."
"[...] was sollten wir auch mit dem GlĂźck anfangen, da UnglĂźck noch der einzige Reiz ist, der uns Ăźbrig bleibt."
"Nehmt die Menschen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen."
"zu leichter Sinn birgt meistens ein zu schweres Herz."
"Keiner, der den Schmerz des Andern, und Keiner, der die Freude des Andern versteht. Man glaubt immer zu einander zu gehen und man geht nur neben einander. O Qual fĂźr den, der dieĂ erkennt!"
"GlĂźcklich, der einen wahren Freund findet, glĂźcklicher, der in seinem Weibe eine wahre Freundin findet."
"Ohne den elektrischen Strom hätten wir innerhalb kßrzester Zeit Zustände, wie sie noch nicht einmal im Odenwald vorkommen."
"Ein jedes Kunstwerk muĂ etwas von den ersten SchĂśpfungstagen haben, von Erdgeruch, man kĂśnnte sagen: etwas Animalisches. Alle Kunst ist MaĂ. MaĂ gegen MaĂ, das ist alles. Die MaĂe, oder bei Figuren die Proportionen, bestimmen den Eindruck, bestimmen die Wirkung, bestimmen den kĂśrperlichen Ausdruck, bestimmen sie Linie, die Silhouette und alles."
""Wir sind AmboĂ und nicht Hammer! Aber seht einmal zu in der Schmiede! Fragt den Schmiedemeister und laĂt es euch von ihm sagen: Was auf dem AmboĂ geschmiedet wird, erhält seine Form nicht nur vom Hammer, sondern auch vom AmboĂ. Der AmboĂ kann nicht und braucht auch nicht zurĂźckzuschlagen, er muĂ nur fest, nur hart sein! Wenn er hinreichend zäh, fest, hart ist, dann hält meistens der AmboĂ länger als der Hammer." â Predigt in der Liebfrauenkirche, MĂźnster, 20. Juli 1941, zitiert nach: Akten, Briefe und Predigten, 1933â1946, Hrsg. Peter LĂśffler, Matthias-GrĂźnewald-Verlag 1988, ISBN 3-7867-1394-4, S. 859, siehe auch: Predigten in dunkler Zeit, Bistum MĂźnster, kirchensite.de, S. 33, Wikipedia:Amboss oder Hammer sein"
""Hast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv sind, solange wir von anderen als produktiv anerkannt werden? Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, daĂ man den ÂťunproduktivenÂŤ Mitmenschen tĂśten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!" â aus der âEuthanasiepredigtâ, 3. August 1941, zitiert nach: Akten, Briefe und Predigten, 1933â1946, Hrsg. Peter LĂśffler, Matthias-GrĂźnewald-Verlag 1988, ISBN 3-7867-1394-4, S. 878, siehe auch progedenkstaetten-sh.de"
"Es ist eine Mannigfaltigkeit und in derselben eine Transformationsgruppe gegeben; man soll die der Mannigfaltigkeit angehÜrigen Gebilde hinsichtlich solcher Eigenschaften untersuchen, die durch die Transformationen der Gruppe nicht geändert werden."
"Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muĂ vor allem tĂźchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fĂźrs praktische Leben den grĂśĂten direkten Nutzen gewährt."
"Die Zahlentheorie ist nĂźtzlich, weil man mit ihr promovieren kann."
"Bitte vergiĂ alles, was Du auf der Schule gelernt hast; denn Du hast es nicht gelernt."
"Ich bin kein Genie. Ich habe nichts geschaffen. Ich spiele die Musik anderer Leute. Ich bin nur ein Musiker."
""Hier endet die Oper, die aufgrund des Todes des Maestro unvollendet geblieben ist." - Urauffßhrung von Puccinis Oper Turandot am 25. April 1926 in der Mailänder Scala, Worte zum Publikum am Schluss des unvollendeten dritten Aktes, nach Marcus Felsner: Operatica. Annäherungen an die Welt der Oper, KÜnigshausen & Neumann, Wßrzburg 2008, S. 274 Fn. 303 books.google"
"Eine Stimme wie ihre trifft man einmal in 100 Jahren!"
"âZwei Dinge sind wichtig in der Politik. Das Erste ist Geld, und an das Zweite erinnere ich mich nicht.â â nach Anthony B. Atkinson: Ungleichheit. Was wir dagegen tun kĂśnnen, aus dem Englischen Ăźbersetzt von Hainer Kober, Klett-Cotta, Stuttgart 2016: S. 392 Google Books"
"Nach den Gesprächen mit Tagore ergaben einige der Ideen, die mir vorher so verrĂźckt erschienen waren, auf einmal viel mehr Sinn", sagte Heisenberg. "Das war fĂźr mich eine groĂe Hilfe."
"MĂźde schlief ich auf mĂźĂigem Bette // Im Wahn, daĂ die Arbeit ein Ende hätte. // Am Morgen, da wachte ich auf und fand, // DaĂ mein Garten voll Blumenwundern stand."
"Ich will jedoch nicht zĂśgern, das GroĂe in Europa anzuerkennen, denn GroĂes hat es ohne Zweifel. Wir kĂśnnen nicht anders als es von Herzen lieben und bewundern â dies Europa, von dem sich in Kunst und Literatur ein unerschĂśpflicher Strom von SchĂśnheit und Wahrheit ergieĂt, alle Länder und Zeiten befruchtend; dies Europa, das mit titanischem Geiste in nie ermĂźdender Kraft die HĂśhen und Tiefen des Weltalls durchmiĂt, das unendlich GroĂe und unendlich Kleine mit seinem Wissen umfaĂt und alle Kräfte von Herz und Verstand dazu verwendet, die Kranken zu heilen und all das Elend zu mildern, das wir bis jetzt in hoffnungsloser Resignation hinnahmen, dies Europa, das die Erde dahin bringt, uns mehr Frucht zu spenden, als mĂśglich schien, indem es mit GĂźte und Gewalt alle groĂen Kräfte der Natur in den Dienst des Menschen zwingt."
"Ich bereiste die ganze Erde, um die FlĂźsse und Berge zu sehen, und ich gab viel Geld aus. Ich unternahm groĂe Anstrengungen. Ich sah alles, aber ich vergaĂ, gleich vor meinem Haus einen Tautropfen auf einem kleinen Grashalm zu sehen, einen Tautropfen, der in seiner Konvexität die ganze Welt um dich herum spiegelt."
"DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // flieĂt, flieĂt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen MaĂen."
"Das Hauptziel des Lehrens ist nicht, Bedeutungen zu erklären, sondern an die Tßr des Geistes zu klopfen."
"Ich bereue nichts. StĂźnde ich wieder am Anfang, wĂźrde ich wieder handeln[,] wie ich handelte, auch wenn ich wĂźĂte, daĂ am Ende ein Scheiterhaufen fĂźr meinen Flammentod brennt. GleichgĂźltig was Menschen tun, dereinst stehe ich vor dem Richterstuhl des Ewigen. Ihm werde ich mich verantworten, und ich weiĂ, er spricht mich frei."
"Die Partei ist Hitler. Hitler aber ist Deutschland, wie Deutschland Hitler ist."
"Das wird immer einer der besten Witze der Demokratie bleiben, daĂ sie ihren Todfeinden die Mittel selber stellte, durch die sie vernichtet wurde."
"Der Lehrer soll die Wissenschaft vor den Augen des SchĂźlers entstehen lassen. Wie sie sich in dem Geiste des gereiften Denkers aus den ihm einwohnenden Grundvorstellungen entwickelt und gestaltet, so soll er sie, nur auf die jugendliche Fassungskraft eingerichtet, darstellen."
"Dazu kommt ein Mangel, der sich bei vielen hÜchst verständigen Menschen, namentlich bei denen semitischen Stammes findet, er [gemeint ist der jßdische Mathematiker Leopold Kronecker] besitzt nicht ausreichend Phantasie (Intuition mÜchte ich lieber sagen) und es ist wahr, ein Mathematiker, der nicht etwas Poet ist, wird nimmer ein vollkommener Mathematiker sein."
"GroĂartige Dinge werden durch groĂartige Mittel vollbracht. Die Natur allein schafft GroĂes umsonst."
"Âť[...] lieber zweimal fragen als einmal irregehen!ÂŤ"
"LaĂ den Menschen nicht zuviel Freiheit, sagâ ihnen nicht, daĂ wir alle gleich sind, daĂ wir alle gleiche Rechte haben, denn sie werden sofort dein Recht mit FĂźĂen treten, sie reiĂen dir dein Brot vom Munde fort und lassen dich elend krepieren."
""Die niedlichen Frauen, der FrĂźhling, die Spanferkel, der Wein"
""Zum Sein unserer Person kĂśnnen wir uns nur sammeln, zu ihm hin uns konzentrieren"
"nur der Liebende ist es, der an den Ăbeln und Schwächen des Geliebten wahrhaft leidet."
"Es genßgt unter Umständen eine einzige Handlung oder ein einziger Mensch, damit wir in ihm das Wesen dieser Werte erfassen kÜnnen."
""Der Mensch ist also beides zugleich: eine Sackgasse und"
""Bildung ist nicht âAusbildung fĂźr etwasâ, âfĂźrâ Beruf, Fach, Leistung jeder Art, noch gar ist Bildung um solcher Ausbildung willen. Sondern alle Ausbildung âzu etwasâ ist fĂźr die aller äuĂeren âZweckeâ ermangelnde Bildung da"
"Wir wollen auf die âSachen selbstâ zurĂźckgehen."
"Nicht von den Philosophien sondern von den Sachen und Problemen muĂ der Antrieb zur Forschung ausgehen."
"Die Krise des europäischen Daseins hat nur zwei Auswege: Den Untergang Europas in der Entfremdung gegen seinen eigenen rationalen Lebenssinn, den Verfall in Geistfeindlichkeit und Barbarei, oder die Wiedergeburt Europas aus dem Geiste der Philosophie."
"Denn der Geist allein ist unsterblich."
"[...] bloĂe Erfahrung ist keine Wissenschaft."
"Das alles kann dazu fĂźhren, dass sich die Kosten der Energiewende und des Umbaus unserer Energieversorgung bis Ende der dreiĂiger Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren kĂśnnten."
"ErhĂśr, o Gott, mein Flehen, // hab auf mein Beten acht. // Du sahst von fern mich stehen, // ich rief aus dunkler Nacht."
"Komm, wir gehen fĂźr unser Volk."
"Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht."
"Mein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Absichten darßber hinaus habe ich keine [...]."
"ÂŤIch habe jetzt kein eigenes Leben mehrÂť, sagte ich mir. ÂŤMeine ganze Kraft gehĂśrt dem groĂen Geschehen. Wenn der Krieg vorbei ist und wenn ich dann noch lebe, dann darf ich wieder an meine privaten Angelegenheiten denken.Âť"
"Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbst so in die Hand zu nehmen, wie es nur von hier aus mĂśglich ist; nur von hier aus ist auch die rechte Auseinandersetzung mit der Welt mĂśglich; nur von hier aus kann er den Platz in der Welt finden, der ihm zugedacht ist."