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April 10, 2026
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"Die Seife ist ein Massstab fĂĽr den Wohlstand und die Cultur der Staaten."
"Ein jeder Aberglaube versetzt uns in das Heidenthum."
"Eine empirische Naturforschung in dem gewöhnlichen Sinn existiert gar nicht. Ein Experiment, dem nicht eine Theorie, d. h. eine Idee, vorhergeht, verhält sich zur Naturforschung wie das Rasseln mit einer Kinderklapper zur Musik."
"Die Sprache der Wissenschaften neigt dazu, um so unverständlicher zu werden, je leichter das jeweilige Thema in allgemeinverständlicher Sprache behandelt werden könnte. Dann erst nämlich muß um den wissenschaftlichen Ruf gerungen werden, der sich in Deutschland auf nichts so fest gründet wie auf Unverständlichkeit."
""Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hineingehen müssen." — Im Fernseh-Interview vom 28. Januar 1963 mit Friedrich Luft beim SFB in Berlin. Erstsendung in der SFB-Sendereihe „Das Profil“ am 3. Februar 1963, 22 Uhr. Im Video der ardmediathek.de bei 09:20"
""Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen." — Der schwarze Obelisk. Aufbau Verlag, Berlin 1956. Seite 161"
"»Wir sterben nicht«, flüsterte sie in Ravics Armen. »Nein. Nicht wir. Nur die Zeit. Die verdammte Zeit. Sie stirbt immer. Wir leben. Wir leben immer. [...]« — Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 161. Oft zitiert als: "Wir werden leben, nur die Zeit stirbt", mit der unzutreffenden Quellenangabe Im Westen nichts Neues."
""In schwierigen Zeiten hat Gott immer eine Chance." — Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 87"
""Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel XII Seite 288"
""Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel X Seite 260"
"Dumm geboren zu werden ist keine Schande. Nur dumm zu sterben."
""Das Grauen läßt sich ertragen, solange man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel VII Seite 141"
""Es gibt da auch zwei Wahrheiten"
""Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu." — Die Nacht von Lissabon. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1964, Seite 136"
"Mein wichtigstes Bier habe ich in Gerhard Schröders Reihenhaus in Hannover getrunken. Rudolf Scharping war damals noch Verteidigungsminister, und Schröder wollte einen neuen."
"Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt."
"Mit der Linkspartei wird es kein BĂĽndnis geben."
"Es ist die Aufgabe der GrĂĽnen, die Stimmen zusammenzukriegen, wenn sie mit uns regieren wollen."
"Die kann mich mal."
"[I]m Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr."
"Kunst kommt von Können oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden."
"SĂĽĂź wie dem durstenden Wandrer in Mittagshitze der Quell ist; sĂĽĂź wie nach Wintergefahr Schiffern das blumige Land; Also und sĂĽsser noch ists, wenn nach langer Entfernung glĂĽckliche Liebe zwei sehnende Seelen vereint."
"Mensch, genieĂźe dein Leben, als mĂĽssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier."
"Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!"
"Das wirst du finden, wenn du acht giebst, wie die Welt ist, und lange vor Machiavell war. Die dem Recht vorstehen, sind oft die ungerechtsten; die der Religion vorstehen, häufig die Gottlosesten; die der Gelehrsamkeit vorstehen, oft die unerfahrensten; die über Geschäfte gesetzt sind, die trägsten; die die Humanität befördern sollen, die inhumansten."
"Arm an Reizen ist unser Leben und dĂĽrftig an Freuden, wenn wir die Sorgen nicht reiĂźen aus unserer Brust. Graue Haare pflanzen sie auf, dem grĂĽnenden Scheitel; zehren der Menschen GemĂĽth wĂĽtend und wĂĽtender aus, [...]"
"Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe."
"Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken."
""Wohlan nun, laß es sein, daß unter den 50 Wörtern, die der Araber für den Löwen, unter den 200, die er für die Schlange, unter den 80, die er für den Honig, und mehr als 1000, die er fürs Schwert hat, sich feine Unterschiede finden oder gefunden hätten, die aber verlorengegangen wären"
"Der kluge Mann sucht alles zu seinem Vorteil anzuwenden."
"Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist."
"Jeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten."
"Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper."
"Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!"
"Weder Krieger noch Mönche nähren ein Land."
"VorĂĽbergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heiĂźt: Nichtigkeit und Verwesung."
"Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten."
"Je mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wüste, desto seltner ihre wilden Bewohner."
"Der Mensch ist also eine künstliche Maschine, zwar mit genetischer Disposition und einer Fülle von Leben begabt; aber die Maschine spielet sich nicht selbst, und auch der fähigste Mensch muß lernen, wie er sie spiele."
"Alle wissen wir, dass die Echo uns nur den Schall unsrer Worte zurĂĽckgibt, dass, wie wir fragen, sie uns antworte."
"Wer sich hinsetzt und eine trockene Lehre, einen dünnen Sittenspruch in eine Schale nähet, dem ist die wahre Fabelmuse nie erschienen."
"Aus dem Erzählen zeigt sich, ob jemand zu hören gewusst habe."
"Gipfel gränzt an Thal. Um edle Spartaner wohnen unmenschlich behandelte Heloten. Der römische Triumphator mit Götterröthe gefärbt ist unsichtbar auch mit Blute getüncht: Raub, Frevel und Wollüste sind um seinen Wagen: vor ihm her Unterdrückung: Elend und Armuth zieht ihm nach."
"Schon als Tier hat der Mensch Sprache."
"Die Phönizier haben das Geld erfunden – aber warum so wenig?"
"Zu viel plauschen die Weiber erst, wenn sie alt sind. Wenn sie jung sind, verschweigen sie einem zu viel."
"Wirklichkeit is immer das schönste Zeugnis für die Möglichkeit."
"Wenn's drauf ankommt, eine Geliebte zu betrĂĽgen, da ist der DĂĽmmste ein Philosoph."
""Wenn alle Strick reißen, so gib ich mir ein gutes Wort und häng’ mich selbst auf." Zampa der Tagedieb oder: Die Braut von Gyps (1832; 1. Akt, 15. Szene) books.google"
"Wenn die Gäst’ wüssten, wie z’wider sie einem oft sind, es ließ sich gar kein Mensch mehr einladen auf der Welt."