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April 10, 2026
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""Nie soll man über sich selbst sprechen. Entweder lobt man sich, was Eitelkeit ist"
"Nie die Geheimnisse der Höheren wissen. Man glaubt, Kirschen mit ihnen zu essen, wird aber nur die Steine erhalten. Vielen gereichte es zum Verderben, dass sie Vertraute waren: Sie gleichen einem Löffel aus Brot und laufen nachher dieselbe Gefahr wie dieser."
"Nicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süße des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden. Sehnen und Knochen hat der Leib, so sei der Geist auch nicht lauter Sanftmut."
""Mit zwanzig Jahren herrscht der Wille vor, mit dreißig das Genie, mit vierzig das Urteil." Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 298 Oft zitiert als: "Mit zwanzig regiert der Wille, mit dreißig der Geist, mit vierzig das Urteilsvermögen." Fälschlich Benjamin Franklin zugeschrieben."
""Mit zwanzig Jahren // ist der Mensch ein Pfau, // mit dreißig ein Löwe, // mit vierzig ein Kamel, // mit fünfzig eine Schlange, // mit sechzig ein Hund, // mit siebzig ein Affe, // mit achtzig"
"Mit Zurückhaltung muss man vorschreiten, wo tiefer Grund zu fürchten ist."
"Mit schlechten Waffen wird man nie gut kämpfen."
"Mehr Dinge hat Geschick durchgesetzt als Gewalt, und öfter haben die Klugen die Tapferen besiegt als umgekehrt."
"Man soll wissen, dass es Pöbel überall gibt, selbst im schönen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause."
"Man sei lieber als ein Weiser geehrt, als wegen seiner Schlauheit gefürchtet."
"Jeder sei, in seiner Art, majestätisch. Wenn er auch kein König ist, müssen doch alle seine Handlungen, nach seiner Sphäre, eines Königs würdig sein."
"Etwas ist leichter gesagt als getan."
"Es zeugt nicht von Klugheit, dass man den Übeln entgegengeht; es sei denn, um sie zu überwinden."
"Es gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen."
"Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags."
"Die Hoffnung ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: Die Klugheit weise sie zurecht und sorge dafür, dass der Genuss die Erwartung übertreffe."
"Die beste Universalmedizin gegen die Torheit ist die Einsicht. Jeder erkenne die Sphäre seiner Tätigkeit und seines Standes: Dann wird er seine Begriffe in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit bringen."
"Das praktische Wissen besteht in der Verstellungskunst."
""Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen."
"Wenn die Untertanen aus Prinzip rebellieren, wird die Politik der Könige tyrannisch."
"[...] Anbetung dem Urheber und Beschützer der bürgerlichen Gesellschaft zu weihen, [...], ohne welche der Mensch in alle Ewigkeit nicht die Vollkommenheit, deren er fähig ist, erreichen könnte, [...]"
"Neigung zum Erhalten und Geschicklichkeit beim Verbessern machen zusammen nach meiner Ansicht den großen Staatsmann aus."
"Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken."
"Ich kenne keine Methode, nach der man eine ganze Nation unter Anklage stellen kann."
"Ein Volk gibt niemals seine Freiheit auf, außer in irgendeiner Verblendung."
"Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier."
"Der Adel ist ein köstlicher Schmuck der bürgerlichen Gesellschaft. Es ist das corinthische Capital [Kapitell] wohl geordneter und gebildeter Staaten."
"Aus Hugos Original: On résiste à l’invasion des armées ; on ne résiste pas à l’invasion des idées. (:fr:s:Histoire d’un crime/Conclusion X., Man kann der Invasion von Armeen Widerstand leisten, aber keiner Invasion von Ideen.) wurde wohl durch Verknüpfung mit Gustave Aimards Original: Il y a quelque chose de plus puissant que la force brutale des baïonnettes: c'est l'idée dont le temps est venu et l'heure est sonnée. (:fr:s:Les Francs-tireurs/05, S. 68 (Die freien Schützen), Es gibt etwas, das stärker ist als die rohe Gewalt der Bajonette: das ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist und deren Stunde geschlagen hat.):"
"(Die) Musik drückt (das) aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
"Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein."
"Ein Feind, den man zu Grabe trägt, ist nicht schwer."
"Wenn der Stimmzettel gesprochen hat, so hat die höchste Instanz gesprochen."
"Was man von den Menschen behauptet, ob es wahr sein mag oder falsch, ist oft für ihr Leben und zumal ihr Geschick ebenso wichtig wie das, was sie tun."
"Ein Kompliment ist so etwas wie ein Kuss durch einen Schleier."
"Die Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens."
"Die höchste Instanz, Javert, ist das Gewissen"
"Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen."
"Sie können den Leib töten, aber nicht die Seele."
"Alle Menschen sind geschaffen zu hohem Tun, nicht alle zu hohem Wissen."
"Wer nicht den Mut hat, Geschichte zu machen, wird ihr armes Objekt. Lasst uns tun."
"Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt."
"Mein Verbrechen ist, dass ich an Deutschland glaubte auch über eine mögliche Not- und Nachtstunde hinaus."
"Man muß die Segel in den unendlichen Wind stellen, dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind."
"Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt."
"In wenigen Minuten werde ich mehr wissen als Sie."
"Es sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind."
"Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott."
"Adoro und suscipe sind die beiden Urworte der menschlichen Freiheit. Das gebeugte Knie und die hingehaltenen leeren Hände sind die beiden Urgebärden des freien Menschen."
"Brot ist wichtig, die Freiheit ist wichtiger, am wichtigsten aber die ungebrochene Treue und die unverratene Anbetung."
"Ja, es stimmt: wir haben einen furchtbaren Krieg hinter uns, einen Krieg, der uns zerstörte Kirchen und Häuser und ein Heer von Toten zurückgelassen hat. Aber zerstörte Kirchen und Häuser lassen sich wieder aufbauen, und Menschen werden jeden Tag genug geboren."