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April 10, 2026
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""Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse." – Émile IV"
""Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen! Wo aber ist dieses Land?" – Émile V"
""Es gibt kein Glück ohne Mut, noch Tugend ohne Kampf. […] Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend." – Émile V"
""Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen." – Emile, Buch IV"
""Der Zustrom von Gästen zerstört die Gastfreundschaft." – Émile V"
""Der Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse." – Abhandlung über die Wissenschaften und Künste"
""Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst." – Émile IV"
""Das wird eine knechtische Seele werden, bei der man nur mit Strenge etwas erreicht." – Émile I, (Anmerkung: Der Text bezieht sich auf eine Vermutung von Rousseau anläßlich der Beobachtung eines frustrierten Kleinkindes.)"
""Das Vertrauen erhebt die Seele." – Émile V"
""Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers." – Émile IV"
""Bevor man beobachtet, muss man sich Regeln für seine Beobachtungen machen." – Émile V"
""Alle Reichen stellen das Gold über die Verdienste." – Émile V"
""Alle Bosheit kommt von der Schwachheit." – Émile I"
""Wer zu sagen wagt, »außerhalb der Kirche gibt es kein Heil«, muss aus dem Staat verjagt werden." – Der Gesellschaftsvertrag, Buch IV, Kapitel 8"
""Rückt die Meinungen des Volkes zurecht, und seine Sitten werden sich von selbst bessern." – Der Gesellschaftsvertrag, Buch IV"
""Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern." – Vom Gesellschaftsvertrag, Band III, Kapitel 4"
""Die erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe es nicht irgendeinen Punkt, in dem alle Interessen übereinstimmen, so könnte keine Gesellschaft bestehen. Einzig und allein nach diesem gemeinsamen Interesse muss die Gesellschaft regiert werden. " – Der Gesellschaftsvertrag, Buch II, Kapitel 1 Übersetzung: Hermann Denhardt 1880"
""Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie." – Vom Gesellschaftsvertrag, Buch I, Kapitel 1"
""Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen." – Vom Gesellschaftsvertrag, Buch IV, Über die staatsbürgerliche Religion"
""Laß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache!" – La Nouvelle Héloise, V, 1"
""Die Menschen sind böse; eine traurige und fortdauernde Erfahrung erübrigt den Beweis; jedoch, der Mensch ist von Natur aus gut, ich glaube es, nachgewiesen zu haben; […] Man bewundere die menschliche Gesellschaft, soviel man will, es wird deshalb nicht weniger wahr sein, dass sie die Menschen notwendiger Weise dazu bringt, sich in dem Maße zu hassen, in dem ihre Interessen sich kreuzen, außerdem sich wechselseitig scheinbare Dienste zu erweisen und in Wirklichkeit sich alle vorstellbaren Übel zuzufügen." – Zweiter Diskurs, Anmerkung IX"
""Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«." – Diskurs über die Ungleichheit (Ed. Meier). UTB, 2008, S. 173"
"Wo keine Wirkung ist, braucht man keine Ursache zu suchen."
"Andere Staaten besitzen eine Armee, PreuĂźen ist eine Armee, die einen Staat besitzt."
""Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen Sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen." (Voltaire)"
"Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen."
"Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, fĂĽr einen kurzen habe ich keine Zeit."
"Die Welt wird von drei BetrĂĽgern regiert: Mose, Jesus und Mohammed."
"Wer dich veranlassen kann, Absurditäten zu glauben, der kann dich auch veranlassen, Gräueltaten zu begehen."
"Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche der Sterbenden erhört, besonders der Priester. Ein nützlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt."
"Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden."
"Welch furchtbares Schicksal hat doch eine Auster, und was fĂĽr Barbaren sind doch die Menschen!"
"Sie fragen, wie man zu solch einem großen Vermögen kommt? Man muss einfach Glück haben!"
"Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts."
"Mein Leben ist ein Kampf."
"Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat."
"Das ĂśberflĂĽssige ist eine sehr notwendige Sache."
"Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen."
"„Wie kann man den Genuss von Greifenfleisch verbieten, wenn es diese Tiere gar nicht gibt?“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 4"
"„Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18"
"„Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 6"
"„Das jüdische Volk wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau zu tragen. Es empört sich gegen alle seine Meister, immer abergläubisch, immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück.“ Essai sur les Moeurs, Kap. 42"
"„Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.“ M. de Boucacous in Pot-pourri, Kap. 6"
"„Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.“ M. Husson in Pot-pourri, Kap. 2"
"„Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 6, Artikel Philosophie, Sektion IV"
"„Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen, von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.“ Philosophisches Wörterbuch, Bd. 2, Artikel Auteurs (Autoren)"
"„Wagen Sie, selber zu denken!“ Philosophisches Wörterbuch, Artikel Liberté de penser (Gedankenfreiheit)"
"„Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, möchte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.“"
"Freundschaft ist die Ehe der Seele, und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen."
"„Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Artikel Athéisme (Atheismus), Sektion IV"