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April 10, 2026
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""Zerronnen // Wie gewonnen." – Reineke Fuchs 1, 160f"
""Worte sind des Dichters Waffen." – Deutscher Parnass"
""Wo die Geselligkeit Unterhaltung findet, ist sie zu Hause." – Tag- und Jahreshefte, 1802"
""Wo ist einer, der sich quälet // Mit der Last, die wir getragen? // Wenn es an Gestalten fehlet, // Ist ein Kreuz geschwind geschlagen. // Pfaffenhelden singen sie, // Frauen wohl empfohlen, // Oberleder bringen sie, // Aber keine Sohlen." – Auf den Kauf"
""Wir heißen euch hoffen." – Symbolum"
""Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" – Erinnerung"
""Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen." – Die Wahlverwandschaften II, 2"
""Wie im Auge mit fliegenden Mücken, // So ists mit Sorgen ganz genau, // Wenn wir in die schöne Welt hinein blicken, // Da schwebt ein Spinnweben-Grau." – Zahme Xenien VI"
""Wer Waffen schmiedet, bereitet Krieg und muss davon der Zither Klang nicht erwarten." – Achilleis / 1. Gesang"
""Wenn ich bedenke, wie man wenig ist, // Und was man ist, das blieb man andern schuldig." – Torquato Tasso"
""Wen ergötzt nicht die Ansicht großer theatralischer Ballette?" – Zahn's Ornamente und Gemälde aus Pompeji, Herculanum und Stabiä. Goethe's Sämmtliche Werke, Band 4. Paris 1836. S. 618, 620"
""Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil." – Der Groß-Cophta / Graf Domherr"
""Was dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn." – Gedicht Aug' um Ohr"
""Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen." – Tag- und Jahreshefte, 1803"
""Von Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns." – Zum Shakespeares Tag, 14. Oktober 1771"
""Und wie der Dichter eher ist als der Kritiker, so müssen wir auch vieles sehen, lesen und hören, ehe wir uns einfallen lassen wollen zu urteilen." – Theatralische Sendung II,2"
""Und wer des Knäuels zartes Ende hält, // Der schlingt sich wohl durchs Labyrinth der Welt." – Die ersten Erzeugnisse der Stotternheimer Saline / Geognosie"
"Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, // Gab mir ein Gott, zu sagen wie ich leide."
""Und bring', da hast du meinen Dank // Mich vor die Weiblein ohn' Gestank. // Mußt alle garst'gen Worte lindern, // Aus Scheißkerl Schurken, aus Arsch mach Hintern, // Und gleich' das Alles so fortan, // Wie du's wohl ehmals schon getan." – 1773 an :w:Friedrich Wilhelm Gotter bei Übersendung der zweiten, im Selbstverlag publizierten Fassung des „Götz von Berlichingen“. „Berliner Ausgabe“ 1960 ff. bei zeno.org; Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 56, Cotta 1842, S. 66 books.google mit der Antwort Gotters"
""Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt." – Der Erlkönig"
""Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger alles sehr langsam, die Silben, und besonders die Endsilben, stark und deutlich aussprechen, damit die Silben, welche geschwind gesprochen werden müssen, nicht unverständlich werden." – Schriften zur Literatur, Regeln für Schauspieler, § 14"
""Übers Niederträchtige niemand sich beklage; denn es ist das Mächtige, was man dir auch sage." – Wanderers Gemütsruhe 1814-1815"
"Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung wiederzusehen." – "Drei Oden"
""Leider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der multiplizierten Kleinheit. Wenige verstanden diesen kleinlichen Formen unter sich ein Verhältnis zu geben; und dadurch wurden solche Ungeheuer wie der Dom zu Mailand, wo man einen ganzen Marmorberg mit ungeheuren Kosten versetzt und in die elendesten Formen gezwungen hat, ja noch täglich die armen Steine quält, um ein Werk fortzusetzen, das nie geendigt werden kann, indem der erfindungslose Unsinn, der es eingab, auch die Gewalt hatte, einen gleichsam unendlichen Plan zu bezeichnen." – Aus Goethes Brieftasche. 2. Dritte Wallfahrt nach Erwins Grabe im Juli 1775. zeno.org"
""Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren." – Spruch, Widerspruch"
""So wie in der Musik das richtige, genaue und reine Treffen jedes einzelnen Tones der Grund alles weiteren künstlerischen Vortrages ist, so ist auch in der Schauspielkunst der Grund aller höheren Rezitation und Deklamation die reine und vollständige Aussprache jedes einzelnen Worts." – Schriften zur Literatur, Regeln für Schauspieler, §3 14,72f."
""So lern auch diese Zweige [Lorbeer] tragen, die // Das Schönste sind, was wir dir geben können. // Wem einmal würdig sie das Haupt berührt, // Dem schweben sie auf ewig um die Stirne." – Tasso A I Sz 3 / Prinzessin Vs 523f."
""Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mögen sie nun beliebig Beere für Beere genießen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlürfen, auf jede Weise sind wir erquickt." – Schriften zur Literatur – Calderons Tochter der Luft"
""Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!" – Gesang der Geister"
""Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt." – Vier Jahreszeiten – Herbst"
""Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung." – Tabulae Votivae 63 – Deutscher Genius"
""Reden mag man noch so Griechisch, // Hörts ein Deutscher, der verstehts." – Paralipomena – Bruchstücke 154"
""Rasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schießt der Pflanze Trieb zum schlanken Kiel, // Die Jugend freut sich nur des Vorwärtsstrebens, // Versucht sich weit umher, versucht sich viel. // Der Kräfte Spielen ist drum nicht vergebens, // So kennt sie bald sich Umfang, Maß und Ziel: // Der Most, der gärend sich vom Schaum geläutert, // Er wird zum Trank, der Geist und Sinn erheitert." – Was wir bringen – Halle Sz. 3 / Lachesis"
""Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen..." – Reineke Fuchs 1.1."
""Paulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht." – Brief des Pastors"
""Nur diejenige Erzählung verdient moralisch genannt zu werden, die uns zeigt, dass der Mensch in sich eine Kraft habe, aus Überzeugung eines Bessern, selbst gegen seine Neigung zu handeln." – Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten"
"Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern." – über Isaac Newtons "Optik"
""Nennen wir nun Shakespeare einen der größten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daß nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in höherm Grade mit in das Bewußtsein der Welt versetzt. Sie wird für uns völlig durchsichtig, wir finden uns auf einmal als Vertraute der Tugend und des Lasters, der Größe, der Kleinheit, des Adels, der Verworfenheit, und dieses alles, ja noch mehr, durch die einfachsten Mittel. Fragen wir aber nach diesen Mitteln, so scheint es, als arbeite er für unsre Augen, aber wir sind getäuscht: Shakespeares Werke sind nicht für die Augen des Leibes." – Schriften zur Literatur – Shakespeare und kein Ende I"
""Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten überhaupt." – Über die Entstehung des Festspiels zu Ifflands Andenken, – Schriften zur Literatur – Weimar im Mai 1815, Morgenblatt für gebildete Stände, 18. März 1816"
""Man lebt nur Einmal in der Welt, hat nur Einmal diese Kräfte, diese Aussichten, und wer sie nicht zum besten braucht, wer sich nicht so weit treibt als möglich, ist ein Tor." – Clavigo / Carlos, 1. Akt"
""Macht's einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bauer." – Gedichte 1827 – Sprichwörtlich"
""Leidend lernt ich viel." – Stella, 4. Akt / Cäcilie"
""Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder." – Neugriechische Liebe-Skolien, 2"
""Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen, // Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch." – Venezianische Epigramme – CXLIII."
""Kind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elend liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik." – Die Laune des Verliebten, 1. Auftritt / Egle"
""Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?" – Mignon"
""Jeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne der Schelm." – Venezianische Epigramme, 52"
""Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben." – Die Vögel / Treufreund"
""Jedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn!" – Sprüche"
""Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen und weiß sich ihres Vorzugs meistens sehr gut zu bedienen." – Theatralische Sendung III,1"