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April 10, 2026
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"Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen."
""Es ist mit Büchern nicht anders als mit Menschen. Sie mögen so verschieden sein, wie sie wollen"
"Das Gebet ist ein Selbstgespräch mit dem Göttlichen in uns, es ist ein Gespräch mit dem Gotte und ein Kampf mit dem Menschen in uns um die Bereitschaft der Seele."
"Ach, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird, so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht. Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird."
"Gleich wie die Sonne, damit sie aufgehe, nicht auf Gebet oder Beschwörung harrt, sondern einfach scheinet und von den Menschen mit Freuden empfangen wird; also sollst auch du nicht auf Beifall, Anklopfen und Lob warten, damit du Wohltaten erzeigest. Tue sie freiwillig, so wirst du auch wie die Sonne geliebt."
""Ertrage und entsage." (lat.: "Sustine et abstine!")"
"Für einen Menschen ist es unmöglich, das zu erlernen, was er bereits zu wissen meint."
"Wie du beim Gehen darauf achtest, daß du nicht in einen Nagel trittst oder dir den Fuß verstauchst, so nimm dich auch davor in acht, daß das leitende Prinzip in dir keinen Schaden nimmt. Und wenn wir diese Regel bei jeder Handlung einhalten, dann werden wir mit größerer Sicherheit an die Sache herangehen."
"Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise uns und kennt der Götter Walten."
"Wenn dir jemand mitteilt, dir sage jemand Böses nach, dann rechtfertige dich nicht, sondern antworte: Er kannte wohl meine anderen Fehler nicht; denn sonst würde er nicht nur diese hier erwähnen."
"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile ĂĽber die Dinge."
"Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen."
"Der erste und notwendigste Bereich der Philosophie umfaĂźt die Anwendung ihrer Lehren."
""Bleibe deinen Vorsätzen wie gewöhnlichen Gesetzen treu"
"Wer all seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt."
"Wollen wir uns finden, so dĂĽrfen wir nicht in unser Inneres hinabsteigen: drauĂźen sind wir zu finden, drauĂźen. Wie der wesenlose Regenbogen spannt sich unsere Seele ĂĽber den unaufhaltsamen Sturz des Daseins. Wir besitzen unser Selbst nicht: von auĂźen weht es uns an, es flieht uns fĂĽr lange und kehrt uns in einem Hauch zurĂĽck."
"Wer hieĂź dich mich zerren, mich! in diese Welt hinein? LaĂź mich erfrieren, verhungern, versteinen in der meinigen!"
"Und dennoch sagt der viel, der »Abend« sagt, // Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt // Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben."
""Ein Augenblick ist wenig"
"Die Welt ist dumm, gemein und schlecht // Und geht Gewalt allzeit vor Recht, // Ist einer redlich treu und klug, // Ihn meistern Arglist und Betrug."
"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. [...] Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum, und hier mußte Mozart geboren werden."
"Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // Daß es uns löset vom Bann, den die // Begriffe geknüpft."
"Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an."
""Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm"
"Was Geist ist, erfaßt nur der Bedrängte."
"Man muĂź im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken."
"Man muĂź der Natur darin nachstreben, daĂź sie keine Zwischenglieder, keine Nebensachen, kein Provisorium kennt, sondern jedes Ding als Hauptsache behandelt."
"Man hat etwas weniger Freunde, als man annimmt, aber etwas mehr, als man kennt."
"Malerei verwandelt den Raum in Zeit, Musik die Zeit in Raum."
"Es ist ein entscheidender Unterschied, ob Menschen sich zu anderen als Zuschauer verhalten können, oder ob sie immer Mitleidende, Mitfreudige, Mitschuldige sind: diese sind die eigentlich Lebenden."
"Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein."
"Ein gewöhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund, der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert; ein außerordentlicher Verstand ist wie ein Leithund, der unbeirrbar fest auf der Fährte bleibt, bis er das Lebendige ereilt hat."
"Die Tiefe muß man verstecken. Wo? An der Oberfläche."
"Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand."
"Der Mensch wird in der Welt nur das gewahr, was schon in ihm liegt; aber er braucht die Welt, um gewahr zu werden, was in ihm liegt; dazu aber sind Tätigkeit und Leiden nötig."
"Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Übertreibung entgegenzuwirken."
"Das Schöne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar."
"Aufmerksamkeit und Liebe bedingen einander wechselseitig."
"In jedem Anfang liegt die Ewigkeit."
"Die Liebe schneidet ins lebendige Fleisch."
"Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen."
"Und in dem „Wie” da liegt der ganze Unterschied."
"Leicht muß man sein: // mit leichtem Herz und leichten Händen, // halten und nehmen, halten und lassen..."
"Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding."
"Was ist der Mensch, daß er Pläne macht!"
"Es zerfiel mir alles in Teile, die Teile wieder in Teile, und nichts mehr lieĂź sich mit einem Begriff umspannen. Die einzelnen Worte schwammen um mich; sie gerannen zu Augen, die mich anstarrten und in die ich wieder hineinstarren muĂź: Wirbel sind sie, in die hinabzusehen mich schwindelt, die sich unaufhaltsam drehen und durch die hindurch man ins Leere kommt."
"Es ist mir völlig die Fähigkeit abhanden gekommen, über irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen."
"[...] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäß bedienen muß, um irgendwelches Urtheil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze."
"Wer die Schlechten schont, schadet den Guten."
"Nichtsnutzigkeit wird am meisten durch sich selbst bestraft."