First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
""Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr frei." – Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Götz"
""Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken." – Jagsthausen / Götz im Götz von Berlichingen, Dritter Akt, Ausgabe 1773, S. 133"
""Glück macht Mut" – Götz von Berlichingen, Vierter Akt – Ein großer Saal auf dem Rathhaus / Sickingen"
""Glückliches Kind! Das kein Übel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt." – Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Weislingen"
""Es ist eine Wollust, einen großen Mann zu sehn." – Götz von Berlichingen, Erster Akt – Herberge im Wald / Martin"
""Die Welt ist ein Gefängnis." – Götz von Berlichingen, Fünfter Akt – Gärtchen am Turn / Elisabeth"
""Die Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes." – Götz von Berlichingen, Zweiter Akt – Bamberg / Adelheid"
""Die Jagd ist doch immer was, und eine Art von Krieg." – 4. Akt, S. 137 Wikisource"
""Der Großmütige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fütterte, aus Unachtsamkeit in den Teich fiel und ersoff." – Götz von Berlichingen, 1. Fassung A IV, Rathaus / Sickingen"
""Das ist Weibergunst! Erst brütet sie mit Mutterwärme unsere liebsten Hoffnungen an, dann gleich einer unbeständigen Henne verläßt sie das Nest und übergibt ihre schon keimende Nachkommenschaft dem Tod und der Verwesung." – Götz von Berlichingen, Zweiter Akt – Bamberg / Weislingen"
""Auch der Aufschub hat seine Freuden." – Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen / Maria"
""Armut, Keuschheit und Gehorsam, – drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle." – Götz von Berlichingen, Erster Akt – Herberge im Wald / Martin"
"Wie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott."
""Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion." – Zahme Xenien IX"
""Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht." – Zahme Xenien / VIII"
""»Was lassen sie denn übrig zuletzt, // Jene unbescheidnen Besen?« // Behauptet doch Heute steif und fest, // Gestern sei nicht gewesen." – Zahme Xenien III"
""Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht." – Zahme Xenien IV"
""Was auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend Büchern dir erscheint, // Das alles ist ein Turm zu Babel, // Wenn es die Liebe nicht vereint." – Zahme Xenien III"
""Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne könnt es nie erblicken. // Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, // Wie könnt uns Göttliches entzücken?" – Zahme Xenien III"
"Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes FĂĽhren, // Von MĂĽtterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren."
""Seit sechzig Jahren seh ich gröblich irren // Und irre so derb mit drein, // Da Labyrinthe nun das Labyrinth verwirren, // Wo soll euch Ariadne sein?" – Zahme Xenien II"
""Lasst euch nur von Pfaffen sagen, // Was die Kreuzigung eingetragen! // Niemand kommt zum höchsten Flor // Von Kranz und Orden, // Wenn einer nicht zuvor // Derb gedroschen worden." – Zahme Xenien IX"
""Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter." – Zahme Xenien II"
""Ihr schmähet meine Dichtung, // Was habt ihr denn getan? // Wahrhaftig, die Vernichtung, // Verneinend fängt sie an, // Doch ihren scharfen Besen // Strengt sie vergebens an: // Ihr seid gar nicht gewesen! // Wo träfe sie euch an?" – Zahme Xenien V"
""Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt." – „Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: „Abermals krähte der Hahn“, 1996, S. 681"
""Die Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil, // Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil." – Zahme Xenien I, www.zeno.org"
""Der Purist. // Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Wörtern zu säubern, // nun so sage doch, Freund, wie man Pedant uns verdeutscht. " – Xenie 152"
""Der Alte schlummert wie das Kind, // Und wie wir eben Menschen sind, // Wir schlafen sämtlich auf Vulkanen." – Zahme Xenien IV – Was hast du..."
""Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolus' leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen." – „Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 681"
""Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran." – Zahme Xenien VI"
""Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast keine verfallene Schlösser // Und keine Basalte. Zahme Xenien: Den vereinigten Staaten. In: Nachgelassene Werke. 16. Band. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1842. S. 96."
""Allerlieblichste Trochäen // Aus der Zeile zu vertreiben // Und schwerfälligste Spondeen // An die Stelle zu verleiben, // Bis zuletzt ein Vers entsteht, // Wird mich immerfort verdrießen. // Laß die Reime lieblich fließen, // Laß mich des Gesangs genießen // Und des Blicks, der mich versteht!" – Zahme Xenien V"
""Indessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank verpflichtet, da wir ihrem religiosem Enthusiasmus, ihrem kräftigen, unermüdlichen Widerstreit gegen östliches Zudringen doch eigentlich Beschützung und Erhaltung der gebildeten europäischen Zustände schuldig geworden." – West-östlicher Divan: Noten und Abhandlungen – Wallfahrten und Kreuzzüge"
""Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen." – West-östlicher Divan – Buch der Sprüche"
""Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz höhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren." – West-östlicher Divan – Parsi Nameh: Buch des Parsen – Vermächtnis altpersischen Glaubens"
""Wer schweigt, hat wenig zu sorgen; // Der Mensch bleibt unter der Zunge verborgen." Buch der SprĂĽche."
""Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben." – West-östlicher Divan – Rendsch Nameh: Buch des Unmuts – Und wer franzet oder britet"
""Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein." – Buch der Sprüche"
""Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet." Buch des Sängers: Selige Sehnsucht."
""Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen." – West-östlicher Divan in: Goethe: West-östlicher Divan, Epen. Maximen und Reflexionen, Band 2 von Goethe, Liselotte Bäuerle Lohrer, Cotta, S. 728"
""Ob der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiß ich nicht! // Daß er das Buch der Bücher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // Daß aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daß er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht." – West-östlicher Divan. Saki Nameh. Das Schenkenbuch. in: Goethe's sämmtliche Werke Band 4. F. W. Thomas, 1856. S. 314"
""Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle." – West-östlicher Divan – Hikmet Nameh: Buch der Sprüche"
""Mir willst du zum Gotte machen, // solch ein Jammerbild am Holze!" – „West-östlicher Diwan“, zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 680"
""LaĂź dich nur in keiner Zeit // Zum Widerspruch verleiten, // Weise fallen in Unwissenheit, // Wenn sie mit Unwissenden streiten." Buch der SprĂĽche."
""Jugend ist Trunkenheit ohne Wein." – West-östlicher Divan – Saki Nameh: Das Schenkenbuch – Trunken müssen wir alle sein"
""Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt […] Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern." – West-östlicher Divan, Noten und Abhandlungen"
""Gottes ist der Orient! // Gottes ist der Occident! Nord- und südliches Gelände // Ruht im Frieden seiner Hände!" – West-östlicher Divan, Moganni Nameh: Buch des Sängers – Talismane"
""Getretner Quark // Wird breit, nicht stark." – Buch der Sprüche. zeno.org"
""Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben." – Westöstlicher Divan – Saki Nameh: Das Schenkenbuch – Trunken müssen wir alle sein"
""Ein großer Teil des Alten Testaments ist mit erhöhter Gesinnung, ist enthusiastisch geschrieben und gehört dem Felde der Dichtkunst an." – West-östlicher Divan: Noten und Abhandlungen – Hebräer"