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April 10, 2026
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"Ihr Edleren, ach es bewächst // Eure Male schon ernstes Moos."
"Aber mit wem soll ich reden? Mit Freunden? Mit diesen rede ich freilich am liebsten. Ich dürfte ihnen nur ein halbes Wort sagen, so verstünden sie mich."
"Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?"
"Philosoph, Redner, Verkünder, Gesetzgeber, Krieger, Eroberer von Ideen, Wiederhersteller vernunftgemäßer Lehren, eines Kults ohne Bilder, Gründer zwanzig irdischer und eines geistigen Reiches, das ist Mohammed. Nach allen Maßstäben, an denen menschliche Größe gemessen werden kann: Welcher Mensch ist je größer gewesen?"
"In der Politik heißt drohen, ohne zu treffen, so viel wie sich eine Blöße geben."
"Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen."
"Die Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten."
"Dichtung ist Erinnerung und Ahnen von Dingen; was sie besingt, ist nicht gestorben, was sie berührt, lebt schon."
"Das Volk ist das Herz des Landes; man darf es nur rühren, und es quellen Schätze von Uneigennützigkeit, Ergebung und Mut hervor."
"Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung."
"Das Ideal ist die Wahrheit, von weitem gesehen."
"Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert."
"Wem kann ich erzählen, daß die »Ilias« mich langweilt?"
"Ich brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer."
"Er las immer Agamemnon statt »angenommen«, so sehr hatte er den Homer gelesen."
"Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch."
"Es mehrt unendliche Trauer das Elend."
"Dulde, mein Herz! Du hast noch härtere Kränkung erduldet."
"Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe."
"Denn ich begleitete dich als Knab' im Garten; wir gingen unter den Bäumen umher, und du nanntest und zeigtest mir jeden. Dreizehn Bäume mit Birnen und zehn voll rötlicher Äpfel schenktest du mir und vierzig Feigenbäume."
"Denn gerne gedenkt ja ein Mann der Trübsal."
"Nur einer sei Herrscher."
"Immer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern."
"Erduldenden Mut verlieh den Menschen das Schicksal."
"Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!"
"Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit."
"Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter."
"Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts."
"Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!"
"Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders."
"Töricht ist die Scham, die dir ein Reinfall verursacht, da man unmöglich ein guter Spekulant mit Schamgefühl sein kann. Adam schämte sich nach dem Sündenfall, aber an der Börse gibt es viele, die ihre Sünden nicht begreifen, da sie sich nicht schämen und das Erröten verlernt haben."
""Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier!" -Mein Herz ist im Hochland, übersetzt von Ferdinand Freiligrath, in: Komm, leb mit mir, Silva Verlag Iserlohn 1947, S. 57"
"Schwer drückt ein voller Beutel, schwerer // Ein leerer."
"Ich bin Gottlob! altadelig; // Jedoch mein Sohn – das ärgert mich – // Zählt einen Ahnen mehr, als ich."
"Die Lüge, Mensch! ist dein Vergnügen; // Du lehrst sogar die Steine lügen."
"Des dummen Wanderns ist auf Erden schon genug: // Bewahre mich, mein Gott, vor Seelenwanderung!"
"Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben."
"Wer sich mit niemandem überwerfen möchte, macht sich zum Sklaven aller."
"Welch ein Anker ist die Hoffnung!"
"Was man einer anständigen Frau sagen kann, hat seine Grenzen; man kann alles durchklingen lassen, man kann nicht alles sagen."
"Sobald man sich seiner Bescheidenheit bewusst ist, verliert man sie."
"Sind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?"
"Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft."
"Man ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist."
"Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat."
"Immer wieder findet man in den intelligentesten Menschen zugleich die liberalsten und in den Ungebildetsten die radikalsten."
"Im Feingefühl hat das Herz Geist."
"Handwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit."
"Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt."
"Feinfühligkeit beim Almosengeben ist die Anmut des Wohltuns."