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April 10, 2026
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"Schau' der Herr mich an als König! // Dünkt ihn meine Macht zu wenig?"
"Er war von je ein Bösewicht! // Ihn traf des Himmels Strafgericht!"
"Durch die Wälder, durch die Auen // Zog ich leichten Sinns dahin."
"Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch Geschichten erzählen."
"Eigentlich […] lebe ich ja noch eine ganze Weile über meinen Tod hinaus […] als Figur. In dir. Und in den Büchern."
"Die Kunst ist nicht Fälschung der Erfahrung, sondern Erweiterung derselben."
"Die Kunst ist ein Unendliches, jedes Kunstwerk ein Bruchstück, trotzdem es als ein Vollständiges erscheint."
"Die Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses."
"Die Kunst ist alt und hat eine lange Geschichte."
"Die bildende Kunst gibt die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie sie gesehen werden."
"Das Kunstwerk hat keine Idee, sondern es ist selbst eine Idee. // Der Unterschied zwischen Idealismus und Realismus in der Kunst ist ganz müßig; die Kunst ist ihrem Wesen nach ideal, sonst hört sie auf, Kunst zu sein."
"Ästhetik ist nicht Kunstlehre."
"Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, sowie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."
"Ist es denn wahr, was uns die andern sagen, // Daß wir hier wirklicher sind als oben im Licht?"
"In allem wirkt die Einsicht, daß die Kunst schwer ist."
"Die Kunst ist das Wahre; das Wissen, was »mit dem Leben gemeint« ist."
"Das Mögliche eingeschlossen im Unmöglichen: in diesem lebendigen Widerspruch liegt die Pointe der menschlichen Existenz."
"Wer nicht sündigen will, will auch nicht erlöst werden. Der vollkommen Heilige würde des Teufels sein."
"Wanderer! Jeden Schritt vom Wege bezahlst du mit späterer Heimkehr."
"Ruhm, und du, geflügelt Gold! // Ich entsag euch beyden. // Wenn ihr selbst mich suchen wollt, // Will ich euch nicht meiden."
"Die Zivilisation scheint nur eine dünne Haut zu sein, die jederzeit zerreißen kann. Völkermord ist überall möglich. Dieser Satz hat in Sarajevo eine neue, schneidende Klarheit."
"Woran man erkennt, dass man alt wird? Wenn man aufhört, zu hoffen, und anfängt, sich zu erinnern."
"Nichts steht allein, das Einzelne // Schließt ewig an das Ganze sich."
"Für das Maß seiner Begabung ist der Mensch nicht verantwortlich, wohl aber dafür, wie er die ihm verliehenen Gaben ausgebildet und benutzt hat."
"Weil er ein Affengesicht euch zeigte, zerschlagt ihr den Spiegel. // Nun aus den Scherben dafür gucken der Affen noch mehr."
"Ich wollte nicht die Welt verändern, sondern den Mitmenschen helfen, sie zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden; nicht für die Nachwelt wollte ich schreiben, sondern für meine Zeitgenossen."
""Ein politischer Riese zu werden kann nicht unsere Sache sein. Aber ein 75-Millionen-Volk im Herzen Europas braucht eine Vorstellung von seinem Platz in der Welt, soll es nicht sich selbst verächtlich werden. // Der gefährliche Glaube an eine Weltmission, der schon die Wurzel des Anspruchs auf Weltführung in sich schließt, ist uns heute so ferne gerückt, daß wir ihn auch bei anderen nur mit Kopfschütteln wahrnehmen können. Unsere aktuelle Gefährdung liegt eher im Gegenteil"
"Für mich ist ein Intellektueller einer, der morgens ausschlafen kann, nicht körperlich arbeiten und vor keinem Chef buckeln muss. In diesem Sinn bin ich auch ein Intellektueller."
"Und in den Furchen, die Kolumb gezogen, // Geht Deutschlands Zukunft auf."
"Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will."
"Brecht das Doppeljoch entzwei! // Brecht die Noth der Sklaverei! // Brecht die Sklaverei der Noth! // Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!"
""Bet' und arbeit'! ruft die Welt, // Bete kurz! denn Zeit ist Geld. // An die Thüre pocht die Noth"
"Raum, ihr Herrn, dem Flügelschlag // Einer freien Seele!"
"Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht."
""Deutschland"
"Reißt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n."
""Ich möchte hingehn wie das Abendrot // Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten"
"Ich bin ein freier Mann und singe // Mich wohl in keine Fürstengruft. // [...] // Mein ganzer Reichthum ist mein Lied."
"Ein Kampf muß uns noch werden, // Und drin der schönste Sieg, // Der letzte Kampf auf Erden, // Der letzte heilige Krieg!"
"Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben."
"der Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben."
"Das arme Menschenherz muß stückweis brechen."
"In meinem gesamten politischen Wirken in den letzten fünf Jahrzehnten habe ich mich ohne jeden Vorbehalt zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verfasst ist, bekannt. Ich entsinne mich noch sehr genau, wie ich als Sechzehnjähriger am 8. Mai 1949 im Radio die Debatte und die Abstimmung über das Grundgesetz im Parlamentarischen Rat verfolgte. Ich muss offen zugeben, dass ich die Ablehnung des Grundgesetzes durch die sechs Abgeordneten der CSU mit der gleichen Empörung zur Kenntnis nahm, die Dr. Dehler in der Debatte zum Ausdruck brachte (‚...verletzt die Pflicht der Stunde’). Nichts wurde von mir mit größerer Begeisterung mitverfolgt und begleitet als der Aufstieg der jungen demokratischen und rechtsstaatlichen Bundesrepublik und an weniges denke ich lieber zurück. So ist es nur selbstverständlich, dass ich das Ansinnen, im Zuge der Wiedervereinigung das Grundgesetz durch eine materiell andere Verfassung zu ersetzen, zutiefst ablehnte."
"Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Gründung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert."
"O, es ist schrecklich, wie der arme Mensch sich täuschen kann."
"Ich weiß wohl, daß unter euch gar mancher ist und nicht minder auch sonst überall eine große Menge, die mir beständigen Vorwurf machen, ich sei nicht evangelisch, sondern gesetzlich, ich nähme es zu genau mit dem Halten der Gebote; so genau könne man es nicht halten und brauche es auch nicht. Ist das Wahrheit? Nein, es ist die Lüge des Teufels!"
"Ich habe es für Weiberwerk gehalten zu weinen."
"Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen."
"Als ich anfing, den Herrn Jesum ein wenig zu lieben, da fing ich an, die Sünde von Herzen zu hassen."
""Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat"