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April 10, 2026
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"Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit. Und die Arbeit ihrerseits kann den Einfall nicht ersetzen oder erzwingen, so wenig wie die Leidenschaft es tut. Beide – vor allem: beide zusammen – locken ihn. Aber er kommt, wenn es ihm, nicht, wenn es uns beliebt."
""Alles ist gut, was nicht anders sein kann, und im Muß liegt eine Schatzkammer von Beruhigungsgründen, vermittelst deren man bei ein wenig Philosophie das Ich muss mit dem Ich will so auszusöhnen weiß, dass hier jeder Fluch sich in Segen und die arge böse Welt sich in die beste verwandelt." Theodor Gottlieb von Hippel: Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber (1792), hg. von Ralph-Rainer Wuthenow. Frankfurt: Syndikat, 1977, S. 27."
"Ueberhaupt sind Mannspersonen, die im Cölibat leben, im Durchschnitte gottlos; ehelos gebliebene Frauenzimmer aber fromm."
"Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter."
"In Wahrheit, es können nur ein Narr, ein Bösewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie treu ist."
"Den Männern kommt das Regiment zu, und ein jeder Ehemann ist Justitiarius in seinem Haus."
"Der Anfang fürchtet oft, womit das Ende scherzt."
"Mein sind die Jahre nicht die mir die Zeit genommen // Mein sind die Jahre nicht/ die etwa möchten kommen // Der Augenblick ist mein // und nehm' ich den in acht // So ist der mein // der Jahr und Ewigkeit gemacht."
"Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein."
"Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden."
"Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn."
"Wir müssen uns selbst erziehen, wenn wir nicht verprinzen, veradeln, verwuchern sollen, verpastoren, verjuristen, verarzten, veramtmännern, verbauern."
"Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht dagewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?"
"Von oben herab muss reformiert werden, wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll."
"Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung."
"Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daß er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflüstert haben: 'Komm herein und nimm Platz, wo du willst!"
"Je verbreiteter die Geselligkeit, desto frostiger die Herzen."
""Gott steh' ihr bei"
"Es gibt Männer, die die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen."
"Erfinder sind die wahren Wohltäter der Menschheit und verdienen größere Ehre als die, welche beweinenswerte Schlachten lieferten und große Länder eroberten."
"Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und des Gemüthes."
"Der civilisierte Wilde ist der schlimmste aller Wilden."
"Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer."
"Das Gesicht ist das Protokoll des Charakters."
"Auf Grabschriften stehen auch die größten Lügen."
"Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können."
"Allzu große Zartheit der Gefühle ist ein wahres Unglück."
"Ich wollte ja nicht für ihn oder die SED singen, sondern für die Menschen."
"Vorwärts immer, rückwärts nimmer!"
"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf."
"Ich bitte Sie, mit mir das Glas zu erheben und zu trinken: Auf die internationale Solidarität, auf den Frieden und das Glück aller Völker, auf den 40. Jahrestag unsrer Deutschen Demokratischen Republik"
"Die Mauer wird so lange bleiben, wie die Bedingungen nicht geändert werden, die zu ihrer Errichtung geführt haben. Sie wird auch noch in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe nicht beseitigt sind."
""Dass an der Mauer Menschen erschossen wurden, dass ich der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrats, der Generalsekretär, der Vorsitzende des Staatsrats der DDR war, der für diese Mauer als höchster lebender Politiker die größte Verantwortung trug, wusste jedes Kind in Deutschland und darüber hinaus." – vor dem Berliner Landgericht 1992"
"Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen."
"Beim Sterben spielt sicher eine große Rolle, inwieweit und wie intensiv man die Möglichkeiten des Lebens in seinen Höhen und Tiefen ausgelotet und ausgeschöpft hat."
""Oft denke ich an den Tod, den herben, // Und wie am End' ich's ausmach'?! // Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben"
"Zivilcourage kann auch heißen, Ängsten Ausdruck zu geben."
"Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die sich sagen können, ich habe alles gehabt, ich habe mehr erreicht, als ich je gedacht habe."
"Heimat ist für mich auch die Insel Usedom. Jedoch: Die Menschen sind mir fremd."
"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant."
"Winter, ade! // Scheiden tut weh."
"Summ summ summ! / Bienchen summ herum!"
"Morgen kommt der Weihnachtsmann, // Kommt mit seinen Gaben."
"Herr Durst ist ein gestrenger Mann, // Der läßt sich gar nicht foppen."
"Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm."
"Einigkeit und Recht und Freiheit // für das deutsche Vaterland! // Danach lasst uns alle streben // brüderlich mit Herz und Hand!"
"Deutschland, Deutschland über alles // über alles in der Welt […]"
"Alle Vögel sind schon da, / Alle Vögel, alle!"
""Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte." – Josef Wulf: Die bildenden Künste im Dritten Reich. Sigbert Mohn Verlag 1963, S. 36 books.google"
"Wer damit anfängt, daß er Allen traut, // Wird damit enden, daß er einen Jeden // Für einen Schurken hält."