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April 10, 2026
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"Das Dogma von der absoluten Gleichheit der Menschen ist nicht mehr und nicht weniger ein Wahn als irgendein religiöses Dogma."
"Am Unsinn hängen bekanntlich Menschen und Völker mit zärtlicher Treue."
"Aller Anfang ist schwer, ja wohl; aber das rechtzeitige Aufhören ist eine noch schwierigere Kunst."
"Man nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen?"
"ich möchte nicht das Leben eines meiner Bürger für einen selbstsüchtigen Zweck zu verantworten haben. Ich wünsche von meinem Schöpfer nicht das Glück eines Eroberers, dieses Fürstenwahnwitzes, sondern jenes Glück, daß man nach meinem Tode sage: Ludwig hat nur darnach gestrebt, seinem Volke der wahrhaft treueste Freund zu sein und es ist ihm gelungen, sein Volk zu beglücken."
"Ein ewiges Räthsel will ich bleiben mir und anderen..."
"Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Bibliotheken, bombardiert offene Städte, schießt mit Ferngeschützen oder Fliegerbomben Gotteshäuser ein. Die Drohung, mit der die Fackel in den Bücherstapel fliegt, gilt nicht dem Juden Freud, Marx oder Einstein, sie gilt der europäischen Kultur, sie gilt den Werten, die die Menschheit mühsam hervorgebracht und die der Barbar anhaßt, weil er halt barbarisch ist, unterlegen, roh, infantil."
""Verstand ist die beste Vaterlandsliebe, und Militarismus kein gutes Prinzip." Junge Frau von 1914. Aufbau-Verlag 2001, S. 279"
"Reichtum der Welt für eine dünne Schicht. Arbeit für alle zu jämmerlichen Löhnen."
"Gott ist Quatsch, [...] Leben, das ist die Hauptsache."
"Du sollst nicht töten sprach der Denker, nicht nur zum Mörder, auch zum Henker."
"Die Verteidigung des Friedens ist identisch mit der Verteidigung der Kultur."
"Die Grundnatur des Menschen entblößt sich: Begeisterung für falsche Ziele und dumpfe Mordlust, Liebe zur angestammten Sitte und ein solider Trieb nach müheloser Bereicherung, Beseitigung wirtschaftlicher Konkurrenz und reiner kindlicher Zerstörungsfreude."
"Das Leben lebt vom Leben."
"Alle Bäume im Walde sind zum Sturz bestimmt, alle Lebenden zum Sterben."
"Aber wer nicht mit den Leidenden fühlt, stärkt die Mörder."
"Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen."
"Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen."
"Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand."
"Schlimmer ist es, wenn ein Lügner die Wahrheit sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lügt, schlimmer wenn ein Menschenhasser Bruderliebe übt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom Haß überwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des Lügners ist noch die Lüge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der Haß."
"Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben."
"Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht."
"Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen."
"Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche."
"Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes."
"Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos."
""Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte"
"[…] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden [...], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; [...]."
"Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens."
"Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten."
"Dietrich Bonhoeffer: Werke. 18 Bände und 2 Ergänzungsbände; hg. von Eberhard Bethge u.a.; Gütersloh: Kaiser, 1986–1999 (DBW)"
"Was man dem Volke dreimal sagt, hält das Volk für wahr."
"Menschenhaß! Ein Haß über ein ganzes Menschengeschlecht! O Gott! Ist es möglich, daß ein Menschenherz weit genug für so viel Haß ist! Und gibt es denn nichts Liebenswürdiges unter den Menschen mehr? Und gibt es keine Tugenden mehr unter ihnen, keine Gerechtigkeit, keine Wohltätigkeit, keine Bescheidenheit im Glücke, keine Größe und Standhaftigkeit im Unglück?"
"Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe."
"Dem Durstigen kommt es, als solchem, auf die Schale nicht an, sondern auf die Früchte, die man ihm darin bringt."
"Witz, wenn du dich in die Luft erhebst: wie stehen die Weisen und blicken dir nach!"
"Und siehe da, wenn ich mit meiner Schwester davon rede, welche hinter mir sitzt, und arbeitet, so erfahre ich, was ich durch ein vielleicht stundenlanges Brüten nicht herausgebracht haben würde."
"Torheit, du regierst die Welt, und dein Sitz ist ein schöner weiblicher Mund!"
"Schlagt ihn todt! Das Weltgericht // fragt euch nach der Ursach nicht."
"Zwar, eine Sonne, sagt man, scheint dort auch // Und über buntre Felder noch, als hier: // Ich glaubs! nur Schade, daß das Auge modert, // Das diese Herrlichkeit erblicken soll."
"Wer heut sein Haupt noch auf der Schulter trägt, // Hängt es schon morgen zitternd auf den Leib, // Und übermorgen liegts bei seiner Ferse."
"Und der im Leben tausendmal gesiegt, // Er wird auch im Tod zu siegen wissen!"
"Komm, weine nicht; // Du bist so werth mir, wie die Treue selbst!"
"In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!"
"Ich? die Spur? Bin ich der Teufel? Ist das ein Pferdefuß?"
"Zum Stolpern brauchts nicht mehr als Füß"
"Als ob ein Stück von meinem Hornvieh spräche"
"Der Mensch wirft alles, was er sein nennt, in eine Pfütze, aber kein Gefühl."
"Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!"
"Die Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen."