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""Wer als Studierender seine Zeit und sein Volk kennenlernen will, muß Farbenstudent werden." - Friedrich Nietzsche: Brief an Carl von Gersdorff am 25. Mai 1865 (mit Blick auf das Corpsleben), Quelle: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 3, S. 949. Digitalisat"
""Kein Band hält so fest wie dieses." - Otto von Bismarck: Bekenntnis zu seinem Corps am 27. April 1895 in Friedrichsruh, Quelle: Franz Stadtmüller: Geschichte des Corps Hannovera zu Göttingen 1809-1959. S. 119 mwN"
"Helmuth Karl Bernhard von Moltke, preuĂźischer General (1800-1891)"
"Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Widerstandkämpfer gegen den Nationalsozialismus (1907-1945)"
"Subcomandante Marcos, mexikanischer Soziologe und GuerillafĂĽhrer"
"Ferdinand Marcos, philippinischer Staatspräsident (1917-1989)"
"Charles Taylor (Liberia) (* 1948), liberianischer Präsident"
""Kleine Torte statt vieler Worte." -YES Torties, Werbespruch"
""In dem Maße, in dem das Handwerk durch die Konkurrenz der Industrie ausgerottet wird und in dem der kleinere Unternehmer, einschließlich des Bauern, existenzunfähig wird, sind wir alle ganz einfach gezwungen, uns in unserer Lebensführung den Wünschen der Großproduzenten zu fügen, die Nahrungsmittel zu fressen und die Kleidungsstücke anzuziehen, die sie für uns für gut befinden, und was das Allerschlimmste ist, wir merken kraft der uns zuteil gewordenen Konditionierung gar nicht, daß sie dies tun." - Konrad Lorenz, Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit (1973), zitiert nach 29. Aufl., München 2002, ISBN 3-492-20050-8, S. 96"
""Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen. Und wo es keine gestohlene Ware gibt, da gibt es auch keine Hehlerei." - Beate Merk zum Ankauf von Bankdaten-CDs, Beitrag im MĂĽnchener Merkur, Februar 2010, zitiert nach heise.de"
"»In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.«" - Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 25. Februar 1824. In: Goethes Gespräche mit J. P. Eckermann, Band 1. Hrsg. von Franz Deibel. Leipzig: Insel-Verlag, 1908. S. 118."
""Heute wissen viele nicht mehr genau, was die Kirche ist, und regieren den Laden frei aus dem Bauch heraus." - Theo Lehmann, im Lutherischen Magazin „CA - Confessio Augustana“, Neuendettelsau, Ausgabe II/2007, u.a. zitiert in idea.de und factum-magazin.de"
""Es gibt Momente in diese Mannschaft, oh, einige Spieler vergessen innen Profi, was sie sind ... Ich lese nicht sehr viel Zeitungen, aber ich habe gehört viele Situationen." - Giovanni Trapattoni, über seine Mannschaft Bayern München, Pressekonferenz am 10. März 1998 - stern.de"
""Sehnsucht ist erstickte Freude, Wehmut ist stumpfer Schmerz." - Ludwig Anzengruber, Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345."
""Wenn ein Mann die Hälfte eines Tages in den Wäldern aus Liebe zu ihnen umhergeht, so ist er in Gefahr, als Bummler angesehen zu werden; aber wenn er seinen ganzen Tag als Spekulant ausnützt, jene Wälder abschert und die Erde vor der Zeit kahl macht, so wird er als fleißiger und unternehmender Bürger geschätzt. Als wenn eine Gemeinde kein anderes Interesse an ihren Wäldern hätte, als sie abzuhauen!" - Henry David Thoreau, Die Welt und ich. Aus den Tagebüchern, Schriften und Briefen ausgewählt und übertragen von Fritz Krökel. Gütersloh: Bertelsmann, 1951. S. 225"
""…Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // Böhmen, reich an tausend Reizen." - Rainer Maria Rilke, Larenopfer, Land und Volk, 1895. In: Sämtliche Werke, Band I, Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1955, S. 22"
""Zwar mangelt es an Daten über die psychologischen Probleme von SM-Anhängern, doch konnte nicht gezeigt werden, daß diese irgendwelche besonderen psychiatrischen oder gar einzigartige Probleme haben, die im Zusammenhang mit ihrer Orientierung stehen. Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage dafür, SM-Anhängern Sorgerecht, Adoptionsmöglichkeiten, Arbeits- oder Sicherheitsbescheinigungen oder irgendwelche anderen Rechte oder Privilegien dieser Gesellschaft zu verwehren." - Charles Allen Moser, Die Psychologie des Sadomasochismus (SM) in: Journal of Social Work and Human Sexuality 7;1(1988), S. 43-56, Aus dem Amerikanischen von Petra Schmidt, S. 56"
""Das Vorsorgeprinzip, so es denn korrekt angewendet wird, verbietet das Vorsorgeprinzip. Es ist ein Widerspruch in sich. Das Vorsorgeprinzip kann daher gar nicht hart genug attackiert werden." - Michael Crichton: Welt in Angst. MĂĽnchen 2005. ISBN 3-89667-210-X. Nachwort. S. 516. Ăśbersetzer: Ulnke Wasel und Klaus Timmermann"
""Die weibliche Emanzipationsbewegung fordert Selbstbestimmung und das Recht auf die ErfĂĽllung der weiblichen BedĂĽrfnisse. Dieses Bestreben darf - auch und gerade - das Recht auf Masochismus nicht ausklammern. Die Kunst, die Veranlagung zum Masochismus in eine selbstbestimmte Frauenexistenz zu integrieren, bezeugt in Wahrheit eine geglĂĽckte und wirkliche, eine glaubwĂĽrdige Emanzipation." - Sina-Aline GeiĂźler, Lust an der Unterwerfung - Frauen bekennen sich zum Masochismus, Heyne 1990, MĂĽnchen, ISBN 3-453-05233-1, S. 8"
""Der Wunsch nach Unterwerfung ist keine Absage an die eigene Freiheit oder die Emanzipationsidee. Genausowenig ist er als Bestätigung des Patriarchats zu verstehen oder als Einwilligung in die perverse Mißhandlung von Frauen." - Sina-Aline Geißler, Lust an der Unterwerfung - Frauen bekennen sich zum Masochismus, Heyne 1990, München, ISBN 3-453-05233-1, S. 207"
""Das Los des Menschen scheint zu sein, nicht Wahrheit, sondern Ringen und Wahrheit, nicht Freiheit und Gerechtigkeit und Glückseligkeit, sondern Ringen darnach." - Johann Gottfried Seume, Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft, Köln: Melzer, 1962. Apokryphen. S. 1277"
""Dieser entkernte Staat überlagert mit seinem Apparat immer weitere Bereiche der Gesellschaft. Er gleicht einem kastrierten Kater, der an Umfang zunimmt - was ihm fehlt, ist die Potenz." - Rüdiger Altmann, Späte Nachricht vom Staat. Stuttgart: Seewald, 1968. S. 49"
""Die neue elektronische Interdependenz formt die Welt zu einem globalen Dorf." - Marshall McLuhan, Das Medium ist die Botschaft - The Medium is the Message. (Interviews). Hg. v. Martin Baltes, Fritz Boehler, Rainer Höltschl, Jürgen Reuß, Dresden 2001, ISBN 978-3-86572-400-7, ISBN 3-3640-0400-5"
""Siebene auf einen Streich." - Gebrüder Grimm, Das tapfere Schneiderlein, Kinder- und Hausmärchen. Große Ausgabe. 1. Band, 6. Auflage. Göttingen: Dieterich, 1850. S. 125"
""Die Streiche sind bei uns im Schwang, // Sie sind bekannt im ganzen Reiche, // Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche." - Ludwig Uhland, Schwäbische Kunde. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 328"
""Der König von Preußen und der Deutsche Kaiser muß jeden Moment imstande sein, zu einem Leutnant zu sagen: Nehmen Sie zehn Mann und schließen Sie den Reichstag!" - Elard von Oldenburg-Januschau, Reichtagsrede vom 29. Januar 1910. Stenographische Berichte des Reichstages, XII. Legislaturperiode, 2. Session, Bd. 259, S. 898 MDZ München"
""Aber der Mensch, der Mensch fängt erst beim Leutnant an [...]" - Carl Zuckmayer, in "Der Hauptmann von Köpenick", Fischer Verlag, Frankfurt a.M., April 1994, Seite 49"
"Für uns, die wir nicht Naturwissenschaftler sind, werden die Veränderungen der klassischen Physik seit wenig mehr als einem halben Jahrhundert in ihren Ursachen und Folgerungen auch künftig weitgehend undurchschaubar bleiben. ... Der Künstler ist von diesem esoterischen Bereich nebelhaft schwieriger Funktionen und Differentialgleichungen genauso wie wir anderen ausgeschlossen." - Karl Schwedhelm, 1964 in einem Essay; zitiert von Ernst Peter Fischer in "Wieviel Naturwissenschaft braucht der gebildete Mensch?"
""Es ist ein Super-GAU für die Forschung und eine Katastrophe für die Kulturgeschichte." – Bettina Schmidt-Czaia zum Verlust der Archivbestände des Historischen Archivs der Stadt Köln, „Trümmer, Tränen, Zorn“. Köln verliert sein historisches Gedächtnis, west.art, 15. März 2009, mit Fritz Bilz, Christian Gudehus, Hiltrud Kier, Michael Knoche, Bettina Schmidt-Czaia und Robert Claus Wiezorek"
""Alles, was geborgen wird, ist restaurierungsbedürftig - und wenn es nur gereinigt werden muss." – Bettina Schmidt-Czaia zum Zustand des geborgenen Archivguts, Es kann noch viel gerettet werden"
""Grübeleien darüber, was man hätte tun und was man hätte lassen sollen, sie führen zu nichts." - Lion Feuchtwanger, Die Ziegel von Les Milles. In: Der Teufel in Frankreich. Erlebnisse. 2., erw. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1992. S. 18"
""Das ist das schlimmste von allen Übeln: // an Vergangnem herumzugrübeln [...] " - Cäsar Flaischlen, Das ist das schlimmste.. In: Gesammelte Dichtungen, Fünfter Band, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart und Berlin 1921, S. 35,"
""Ohne Mundarten wird der Sprachleib ein Sprachleichnam." - Friedrich Ludwig Jahn und Ernst Eiselen, Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze, Berlin 1816, S. XLIV, DTA"
""Was Sachsen sin von echtem Schlaach, die sin nich dod zu griechn." - Lene Voigt, Beginn des Gedichts "UnverwĂĽstlich" (1935). Abgedruckt in: Deutsch als Fremdsprache. Johann Gottfried Herder-Institut, 1991. S. 121. Ebenso Inschrift ihres Grabsteins auf dem Leipziger SĂĽdfriedhof."
""In München wimmelts jetzt von Sachsen // un alle sächseln quietschvergniecht. // Im Hofbreihaus bei Bier un Haxen // hat Braxis Deorie besiecht. // 'ne Mundart läßt sich nich verbieten, // weils blutsgebunden bis ins Mark, // dr Volksmund selwer weeß zu hieten // sei Vätererbe drei un stark." - Lene Voigt, Brief an die Sächsische Staatskanzlei in Dresden 1936 (nach dem Verbot von allem Schrifttum sächsischer Mundart), abgedruckt in: Säk'sche Glassigger. Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek 1979, Neuausgabe 2002, ISBN 3-499-26401-3, S. 5"
""Die Feststellung der Begriffe und die Begrenzung der Befugnisse sind die Zügel der Herrschaft." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4. S. 263"
""Angst vor der Angst zu haben, Angst vor der Verzweiflung zu haben bedeutet, den Erpressungen, die wir nur zu gut kennen, den Weg zu ebnen." - Viviane Forrester, Der Terror der Ă–konomie, Wilhelm Goldmann Verlag, MĂĽnchen, 1998, S. 207. ISBN 3442127998. Deutsch von Tobias Scheffel"
""Der Instinkt ist keineswegs immer ein guter Ratgeber." - Lion Feuchtwanger, Die Zelte von Nimes. In: Der Teufel in Frankreich. Erlebnisse. 2., erw. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1992. S. 186"
""Auch lesbische schwarze Behinderte können ätzend sein" - Funny van Dannen, Text des Liedes "Lesbische schwarze Behinderte" aus dem Musik-Album "Uruguay". Trikont/Indigo, 29. Januar 1999."
""Bei dem Duett sind stets zu sehn // Zwei Mäuler, welche offen stehn." - Wilhelm Busch, Fipps der Affe, Neuntes Kapitel. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040, S. 380"
""Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan." - Christian FĂĽrchtegott Gellert, Warnung vor der Wollust. Aus: Werke, Bd. 1. hg. von Gottfried Honnefelder, Frankfurt/M.: Insel, 1979. S. 247"
""Was im Kongreß aller Dinge beschlossen ist, das wird ja wohl auch zweckgemäß und heilsam sein." - Wilhelm Busch, Der Schmetterling. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 965"
""Wer in Dorfe oder Stadt // Einen Onkel wohnen hat // Der sei höflich und bescheiden, // Denn das mag der Onkel leiden." - Wilhelm Busch, Max und Moritz, Fünfter Streich. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. S. 45. ISBN 3570030040"
""Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Bevormundung hemmt sein Reifen" - Johann Gottfried Frey, Entwurf zur Organisirung der Munizipalverfassungen. Denkschrift, Königsberg 1808, zitiert in: Theodor Winkler: Johann Gottfried Frey und die Entstehung der preussischen Selbstverwaltung. (Kap. 5: "Die Städteordnung"), Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1936, S. 128 der Neuausgabe aus Anlass des 200. Geburtstages des Reichsfreiherrn vom Stein, Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 1957. Fälschlicherweise Karl vom Stein zugeschrieben."
""Die Schwierigkeit ist immer klein, // man muss nur nicht verhindert sein." - Wilhelm Busch, Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, Schluß. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. S. 559. ISBN 3570030040"
""Viel Wasser! Wenig Likör!" - Wilhelm Busch, Der Schmetterling. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 1012"
""Es ist ein Brauch von alters her: // Wer Sorgen hat, hat auch Likör!" - Wilhelm Busch, die fromme Helene, in: Historisch-kritische Gesamtausgabe. Hrsg. von Friedrich Bohne. Band 2, Wiesbaden und Berlin: Vollmer Verlag, 1960. S. 282"
""Auch ein Lebenslauf kann eine Autobiographie sein" - Evelyn Fox Keller, Das Leben neu denken : Metaphern der Biologie im 20. Jahrhundert; aus dem Engl. von Inge Leipold. - MĂĽnchen : Kunstmann, 1998. S. 7"
""Gefühle sind (vielmehr) biochemische Mechanismen, die alle Säugetiere und Vögel nutzen, um rasch Wahrscheinlichkeiten des Überlebens und der Reproduktion zu berechnen." Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert. C.H.Beck, München 2018. S. 78 f. ISBN: 978 3 406 72778 8."
""Vererbung ist nicht das Gleiche wie Fortpflanzung. Es kann auch Fortpflanzung ohne Vererbung geben: Ein Waldbrand pflanzt sich fort, aber er vererbt nichts." - Richard Dawkins, Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Ăśbersetzer: Sebastian Vogel."