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April 10, 2026
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"Nicht jede Besserung ist Tugend, // Oft ist sie nur das Werk der Zeit."
"Mit den FlĂźgeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."
""Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daà sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!" - Gerrit Engelke, Mensch zu Mensch. Aus: Rhythmus des neuen Europa. Gedichte. Jena: Diederichs, 1921. S. 7"
"Mein sind die Tage nicht, die mir die Zeit genommen. // Mein sind die Jahre nicht, die etwa mĂśchten kommen. // Der Augenblick ist mein. Und nehm ich den in acht, // so ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht."
"Manche Zeit wird uns entrissen, manche unvermerkt entzogen, manche flieĂt fort. Doch am schimpflichsten ist der Verlust, der aus Unachtsamkeit geschieht."
"Man muss sich der Zeit anpassen."
"Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein MaĂ fĂźr die Zeit."
"Lesen ist fĂźr mich die vergnĂźglichste und sĂźĂeste Beschäftigung fĂźr ungefähr zwei bis sechs Stunden täglich. Ich weiĂ nicht, wann ich zuletzt mal Tage ganz ohne Lesen verbracht habe. Beim Lesen habe ich das GefĂźhl, ich gewinne Zeit, Lebenszeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Anregung, Bilder, Erfahrungen."
""Lasst uns unserem hĂśheren Berufe getreu neben der ergiebigsten Holzzucht die natĂźrliche Bestimmung der Wälder nicht aus dem Blicke verlieren. [âŚ] Wo Wälder und Bäume verschwinden, tritt DĂźrre und Ăde an ihre Stelle. [âŚ] Der Fall des ersten Baumes war bekanntlich der Anfang, aber der Fall des letzten ist ebenso gewiss auch das Ende der Zivilisation. Zwischen diesen zwei Grenzpunkten des VĂślkerlebens bewegen wir uns. Die Zeit des letzteren liegt in unserer Hand!" - Gottlob KĂśnig, Ansprache bei der Versammlung deutscher Land- und Forstwirte in BrĂźnn/ThĂźringen, 1840"
"Lass uns ruhig abwarten. Die Zeit wird das Rechte und das Gute bringen."
""Langweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger: // O Himmel, schĂźtze mich vor jedem MĂźĂiggänger!" - Friedrich von Hagedorn, Wunsch. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 247."
"Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen. (John Donne, englischer Dichter 1572-1631)"
""Keine andere Kultur sägt so intensiv an dem Ast, auf dem sie sich befindet und kein Land hat sich so grßndlich von seiner Identität verabschiedet wie Deutschland. Zwar haben wir die reichste Erbengeneration aller Zeiten, jenseits der materiellen Werte sind wir aber bettelarm." - Peter Hahne, Interview in der Westfalenpost vom 19. November 2004, verÜffentlicht auf www.peter-hahne.de"
"Kälte und Hitze, Nässe und Trockenheit sind Gegensätze, und doch bringen sie in gleicher Weise den Menschen Nutzen. Es gibt nicht nur einen Weg, den Menschen zu nßtzen, man muss nur alles zu seiner Zeit tun."
""Jedwede Zeit hat ihre Wehen." - Ferdinand Freiligrath, Gedichte: Der PhĂśnix. In: Gesammelte Dichtungen. 1. Band. Stuttgart: GĂśschen, 1871. S. 197."
"Jede Zeit nimmt erst mal ihre eigenen Herausforderungen ernst. Das soll sie ja tun. Ich finde nur, dass der Blick auf die Geschichte diesen Herausforderungen gegenĂźber eine wirkliche Erleichterung ist."
""Jede Zeit hat ihre Neurose - und jede Zeit braucht ihre Psychotherapie." - Viktor Frankl, Das Leiden am sinnlosen Leben, 1977, S. 11"
"Jede Wissenschaft hat ihre Zeit."
""Jede groĂe Zeit erfasst den ganzen Menschen." - Theodor Mommsen, RĂśmische Geschichte, Erster Band, FĂźnfte Auflage, Zweites Buch, Kapitel IX, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 486,"
"Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt."
"Ist die Zeit unrein, so sind die Sitten verwirrt, und die Musik wird unsittlich."
"In der Katastrophe nimmt sich das Unheil nur selten die Zeit, um fĂźr unser Gesicht die rechte Maske zu liefern."
"In der Aufhebung der räumlichen und zeitlichen Distanzen wird der Mensch auf eine seltsame Weise ortlos und zeitlos."
"Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume."
""Ich bin akkreditiert, habe eine Kamera und viel Zeit. Das ist eine tĂśdliche Kombination." - Oliver Pocher, Ăźber die Entscheidung der ARD, ihn als Berichterstatter bei der FuĂballeuropameisterschaft 2008 zu verpflichten, Stuttgarter Nachrichten Nr. 92/2008 vom 19. April 2008, S. 37"
"Ich bereue nichts. Damit verschwendet man nur Zeit, die immer wertvoller wird."
"Hoch ist der Liebe sĂźĂer Traum, // Erhaben Ăźber Zeit und Raum."
""Hierin liegt die SchÜnheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kßrzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), ßbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23"
""Heutzutage ist die Welt das BĂśse. Das BĂśse ist gewissermaĂen zum einzigen universellen Ausdruck unserer Zeit geworden. (...) Der ganze Globus durchtränkt sich nach und nach mit derselben Art Verderbtheit, Elend und Trauer, die im Hitler-Deutschland herrschten..." - Wols, JĂźrgen Claus, Theorien zeitgenĂśssischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.112"
"Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch Geschichten erzählen."
"Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, // Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen."
"Fßr mich ist Einsamkeit der HÜhepunkt des Luxus. Ich brauche Zeit fßr mich selbst, sonst wäre ich nicht das, was ich bin."
""FĂźr die Zeit, die einem andere stehlen, gibt es kein FundbĂźro!" - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2005, S. 181, ISBN 3-930620-25-1"
""Frisch auf, zum frÜhlichen Jagen, // Es ist nun an der Zeit;" - Friedrich de la Motte FouquÊ, Kriegslied fßr die freiwilligen Jäger, 1813, in: Gedichte, Zweiter Band, Gedichte aus dem Manns=Alter, Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tßbingen 1817, S. 98,"
""Es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit totgeschlagen, wie mit Bier trinken." - Otto von Bismarck, Rede im Deutschen Reichstag, 28. März 1881. zitiert in: Klaus Emmerich: Ach, diese Deutschen. Eine Nation auf der Suche nach ihrer 4. Identität. BÜhlau, 2000. ISBN 9783205992431. S. 24."
"Es ist nicht leicht! Jahre, Jahrzente lang nur Knäckebrot und Drogen fressen ist ungesund. Aber Freunde, jetzt ist Zeit fßr Discothek."
"Es ist immer schmerzhaft, sich von Leuten zu trennen, die man fßr sehr kurze Zeit gekannt hat. Die Abwesenheit alter Freunde kann man mit Gleichmut ertragen. Aber die vorßbergehende Trennung von jemanden, dem man gerade vorgestellt wurde, ist fast unerträglich."
""Es ist ein einfĂśrmiges Ding um das Menschengeschlecht. Die meisten verarbeiten den grĂśĂten Teil der Zeit, um zu leben, und das biĂchen, das ihnen von Freiheit Ăźbrig bleibt, ängstigt sie so, daĂ sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden." - Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther, 1774; hier in der zweiten Fassung von 1787. Originaltext. Erstes Buch, 17. Mai 1771"
""Es gibt keinen Grund mehr, von der guten alten Zeit zu schwärmen, in der nur die Schlote, nicht die Gehirne rauchten." - Helmut A. Gansterer in: Good News. VaBene Verlag Klosterneuburg-Wien 2004, ISBN 3-85167-154-6, S. 187"
"Es gibt ein untrĂźgliches MaĂ fĂźr die Zuneigung: die Zeit, die man ihr widmet."
""Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt." - Christian Morgenstern, PalmstrÜm, Die Zeit. Aus: Ausgewählte Werke. Hg. von Klaus Schuhmann, Leipzig: Insel, 1975. S. 310"
"Es gibt ein groĂes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darĂźber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darĂźber. Dieses Geheimnis ist die Zeit."
"Er kam prinzipiell zu spät, da sein Grundsatz lautete, Pßnktlichkeit stehle einem die Zeit."
"Endlich weiĂ man, was Zeit ist: Solange man auch trĂśdelt, es wird nicht frĂźher."
""Einszweidrei, im Sauseschritt // läuft die Zeit, wir laufen mit." - Wilhelm Busch, Julchen. Eine unruhige Nacht. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040, S. 277"
"Eine Eieruhr [âŚ] besteht aus einem Ei. Du nimmst das Ei und kochst es. Wenn es hart ist, sind fĂźnf Minuten um. Dann weiĂt du, dass die Zeit vergangen ist."
"Ein poetisches Kunstwerk kann sehr schÜn sein in seinen Zeitverhältnissen, aber wehe dem Dichter, wenn seine Zeit so armselig und verschroben wär', dass sie nach kurzer Zeit abgeschmackt erscheine!"
""Ein jeder ist ein Kind der Zeit." - Leopold Schefer, Laienbrevier, April, 25. Aus: Ausgewählte Werke. Band 11. Berlin: Veit und Comp., 1845. S. 124"
""Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden." - Erich Fromm, Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, Ăźberarbeitet v. Rainer Funk, 36. Aufl., dtv MĂźnchen 2009. S. 160. Aus dem Englischen von Brigitte Stein"
"Diejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, mĂźssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der grĂśĂte Erneuerer."