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April 10, 2026
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""Er war einfach eine alte franzĂśsische Tunte mit einem groben Gesicht." (Ăber AndrĂŠ Gide)"
"Ich bin schwul. Ich bin sĂźchtig. Ich bin ein Genie."
"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen."
"Aber mit der Zeit wirst du alt, dann siehst du den Tod. Dann begreifst du, daĂ nichts â nichts â nicht Macht noch Ruhm, Reichtum, GenuĂ oder Schmerzlosigkeit soviel wert sind wie die einfache Fähigkeit zu atmen, wie das einfache Am-Leben-sein â bei aller Qual des Sich-erinnern-mĂźssens und allem Leid durch den unwiederherstellbaren, vernutzten KĂśrper; nur zu wissen, daĂ man am Leben ist..."
"Mit den Jahren habe ich festgestellt, dass amerikanische Soldaten und Piloten sich innerhalb des Konkurrenzkampfs gut entwickeln."
"Wenn man Regierungsbeamten vorschlägt, einmal Ăźber den eigenen Tellerrand hinauszublicken, nehmen sie einfach einen grĂśĂeren Teller."
"Verbohrte Ideologen hatten nämlich häufig Probleme mit der Wirklichkeit, vor allem dann, wenn diese mit ihren Vorstellungen nicht ßbereinstimmen wollte."
"Es sind immer verängstigte Männer, die Kriege anzetteln. Mehr als einen Krieg selbst fßrchten sie, was geschehen kÜnnte, wenn sie auf Krieg oder andere Gewaltmittel verzichten wßrden."
"Die Talente machen die Arbeit, und die Marktschreier bestimmen wo's lang geht."
"Denke, wie dein Feind denkt, und fall ihm auf diese Weise in den Arm. In der Theorie klang das gut und einfach. In der Praxis lagen die Dinge jedoch meist ganz anders."
"Anwälte sind der Untergang Amerikas, und aller zivilisierter Nationen."
"Scheitern nimmt dir die Angst vor dem Scheitern."
"Wenn ich zwischen zwei Ăbeln entscheiden muss, wähle ich das, was ich noch nicht ausprobiert habe."
"Sehen Sie, unglĂźcklicherweise bin ich nicht schwarz. Es gibt viele verschiedene Sorten Blut in unserer Familie. Aber hier in den Vereinigten Staaten verwendet man das Wort âNegerâ, um jene zu bezeichnen, die Ăźberhaupt Negerblut in ihren Adern haben. In Afrika ist das Wort reiner. Es bedeutet ganz Neger, deshalb schwarz. Ich bin braun. Mein Vater hatte ein dunkleres Braun. Meine Mutter ein Olivgelb."
"Manchmal frage ich mich, ob ich nicht gut und gerne der glĂźcklichste Junge der Welt sein kĂśnnte."
"Ich vermute mal, dass irgendwie jeder, der den Ehrgeiz hat, etwas zu erschaffen und nicht kaputt zu machen, Respekt verdient."
"Ich hoffe, ich sterbe, bevor ich Pete Townshend werde."
"Ich bin nicht schwul, obwohl ich es gerne wäre, bloà um Leute mit Schwulenparanoia zu ärgern."
""Im bßrgerlichen Leben wird man wegen Dingen bestraft, die man tut; die militärischen Regeln fßgen aber ein neues Prinzip hinzu"
""'BĂźcher helfen ei'm nich. Jeder Mensch braucht 'n andern"
"Werte, die aus der objektiven Realität herausgelÜst sind, werden subjektiv."
"Komfort, Geschäft und berufliche Sicherheit kÜnnen in einer Gesellschaft, die sich auf und gegen nukleare ZerstÜrung vorbereitet, als allgemeines Beispiel versklavender Zufriedenheit dienen."
"Der Tauschwert zählt, nicht der Wahrheitswert. In ihm faĂt sich die Rationalität des Status quo zusammen, und alle andersartige Rationalität wird ihr unterworfen."
"Die Menschen entdecken sich in ihren Waren wieder, sie finden ihre Seele in ihrem Auto, ihrem Hi-Fi Empfänger"
""Von Anbeginn an war die Freiheit des Unternehmens keineswegs ein Segen. Als die Freiheit zu arbeiten oder zu verhungern bedeutete sie fĂźr die Ăźberwiegende Mehrheit der BevĂślkerung Plackerei, Unsicherheit und Angst. Wäre das Individuum nicht mehr gezwungen, sich auf dem Markt als freies Ăśkonomisches Subjekt zu bewähren, so wäre das Verschwinden dieser Art von Freiheit eine der grĂśĂten Errungenschaften der Zivilisation."
"Die freie Wahl der Herren schafft die Herren oder die Sklaven nicht ab."
""Permanenter ästhetischer Umsturz"
"Diese Gesellschaft ist insofern obszĂśn, als sie einen erstickenden Ăberfluss an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie drauĂen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszĂśn, weil sie sich und ihre MĂźlleimer vollstopft, während sie die kärglichen Lebensmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszĂśn in den Worten und dem Lächeln der Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehĂźteten Intellektuellen. [...] Nicht das Bild einer nackten Frau, die ihre Schamhaare entblĂśĂt, ist obszĂśn, sondern das eines Generals in vollem Wichs, der seine in einem Aggressionskrieg verdienten Orden zur Schau stellt;"
"Freiheit ist Befreiung."
"Die Beziehungen der Menschen untereinander werden zunehmend vom maschinellen ArbeitsprozeĂ vermittelt."
"Was immer fßr Aufschrift die Parteien tragen, was immer fßr Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie fßhren, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite."
"Unter der Demokratie besteht alle Politik aus einer Reihe dynastischer Fragen: das Ziel ist stets der Posten, nicht das Prinzip."
"Der typische Demokrat ist immer bereit, die theoretischen Segnungen der Freiheit gegen etwas einzutauschen, was er gebrauchen kann."
"Der Kapitalismus genieĂt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewĂśhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen."
"(Ăber die Wahl des US-Präsidenten) "Alle Chancen liegen bei dem Mann, der eigentlich der abwegigste und mittelmäĂigste ist"
"Wir mĂźssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hĂźbsch und seine Kinder klug sind."
""Jeder normale Mensch muss zuweilen versucht sein, in die Hände zu spucken, die schwarze Flagge zu hissen und ein paar Kehlen aufzuschlitzen." Zitiert in einem Brief von Timothy McVeigh an Gore Vidal vom 28. Februar 1999. Abgedruckt in Gore Vidal: Die Bedeutung von Timothy McVeigh. In Gore Vidal: Ewiger Krieg fßr ewigen Frieden. Aus dem Amerikanischen ßbersetzt von Bernhard Jendricke und Barbara Steckhan. EVA Hamburg 3. Aufl. 2002 (Original "The Meaning of Timothy McVeigh", in Vanity Fair September 2001 vanityfair.com 4. Abschnitt)"
"IDEALIST. Einer, der bemerkt hat, daĂ eine Rose besser als ein Kohl riecht, und daraus folgert, daĂ sie auch eine bessere Suppe abgeben mĂźsse."
"Erklärungen gibt es und hat es seit ewigen Zeiten gegeben; stets weiĂ man fĂźr jedes menschliche Problem eine LĂśsung â sauber, einleuchtend, und falsch."
"niemand soll mir sagen: âşda oben gehĂśrt der Mensch nicht hinâš. Denn der Mensch gehĂśrt Ăźberall dahin, wo er hin will."
"So läuft der Unterschied zwischen traditionellen und modernen politischen Lßgen im Grunde auf den Unterschied zwischen Verbergen und Vernichten hinaus."
"âKein Mensch hat das Recht zu gehorchen.â (Vollständig: âKein Mensch hat das Recht zu gehorchen bei Kant.â) â Hannah Arendt im Gespräch mit Joachim Fest. HĂśrfunksendung des SĂźdwestfunks am 9. November 1964, Minute 17:01â17:04 der Originaltonaufzeichnung, https://www.youtube.com/watch?v=GN6rzHemaY0"
"Einsicht in einen politischen Sachverhalt heiĂt nichts anderes, als die grĂśĂtmĂśgliche Ăbersicht Ăźber die mĂśglichen Standorte und Standpunkte, aus denen der Sachverhalt gesehen und von denen her er beurteilt werden kann, zu gewinnen und präsent zu haben."
"Hier hat natĂźrlich auch die dem AuĂenstehenden so auffällige tiefe Ungeschicklichkeit der Deutschen ihren Grund, sich in einem Gespräch Ăźber die Frage der Vergangenheit Ăźberhaupt zu bewegen. Wie schwer es sein muss, hier einen Weg zu finden, kommt vielleicht am deutlichsten in der gängigen Redensart zum Ausdruck, das Vergangene sei noch unbewältigt, man mĂźsse erst einmal daran gehen, die Vergangenheit zu bewältigen. Dies kann man wahrscheinlich mit keiner Vergangenheit, sicher aber nicht mit dieser. Das hĂśchste, was man erreichen kann, ist zu wissen und auszuhalten, dass es so und nicht anders gewesen ist, und dann zu sehen und abzuwarten, was sich daraus ergibt."
"Weisheit ist eine Tugend des Alters, und sie kommt wohl nur zu denen, die in ihrer Jugend weder weise waren noch besonnen."
""Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lĂźgen gewissermaĂen eine neue Variante hinzugefĂźgt hat"
"Eine Welt, die Platz fĂźr die Ăffentlichkeit haben soll, kann nicht nur fĂźr eine Generation errichtet oder nur fĂźr die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen Ăźbersteigen."
"Die Revolutionäre machen nicht die Revolution! Die Revolutionäre sind diejenigen, die wissen, wann die Macht auf der StraĂe liegt und wann sie sie aufheben kĂśnnen!"
"Die Alternative Kapitalismus-Sozialismus ist keine wirkliche Alternative. Dies sind gleiche BrĂźder mit ungleichen Kappen."
"Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloĂe Meinungen."