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April 10, 2026
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"Es gibt keinen Zufall in der Regelung der menschlichen Dinge, und GlĂźck ist ein Wort ohne Sinn."
"Die grĂśĂte Schwäche ist zu fĂźrchten, schwach zu erscheinen."
"Päpste und Päpstinnen sollten sich abwechseln. Nachdem 2000 Jahre Männer das Papstamt innehatten, sollten jetzt erst einmal 2000 Jahre Päpstinnen folgen."
"FrĂźher kam man in die Kirche rein durch Zwangstaufe und raus in meinem Fall durch Ketzerverbrennung. Heute spielt sich das nur noch auf der Steuerkarte ab."
"Es ist unerträglich, dass die Kirche bestimmt, ab welchem Grad der Lähmung eine Frau einen Mann nicht mehr lieben darf, ab welchem Grad der Verletzung ein Mann sein Leben einsam zu Ende zu leben gezwungen wird."
"Er raucht nicht und erzählt keine schmutzigen Witze."
"Die Kirche ist noch zu sehr eine Konserve von gestern und vorgestern. Ihre konservativen Fßhrer merken nicht, daà das Verfallsdatum längst ßberschritten ist."
"Das Aidsproblem in Afrika wird der Papst auf seine Weise lĂśsen: Durch Anstieg von Aids infolge seines Kondomverbots wird sich die BevĂślkerung ganz von selbst gesundschrumpfen."
"wenn immer eine Befreiung der Frau geschah, dann bestimmt nicht dank der Kirche, sondern trotz der Kirche und schon gar nicht in der Kirche."
"Wir brauchen Christen, die identifizierbar sind und sich nicht feige verstecken. Leute wie Luther."
"Wichtig ist, die Bibel vom Lesebuch zum Lebensbuch werden zu lassen. Mir ist sie jeden Tag eine Neuerscheinung, denn die Nachrichten von heute sind morgen schon von gestern, die Bibel bleibt brennend aktuell."
"Keine andere Kultur sägt so intensiv an dem Ast, auf dem sie sich befindet und kein Land hat sich so grßndlich von seiner Identität verabschiedet wie Deutschland. Zwar haben wir die reichste Erbengeneration aller Zeiten, jenseits der materiellen Werte sind wir aber bettelarm."
"Heute, beinahe ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen der Enzyklika, geben neue Erkenntnisse dazu Anlass, in der Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese zu sehen. Es ist in der Tat bemerkenswert, dass diese Theorie nach einer Reihe von Entdeckungen in unterschiedlichen Wissensgebieten immer mehr von der Forschung akzeptiert wurde. Ein solches unbeabsichtigtes und nicht gesteuertes Ăbereinstimmen von Forschungsergebnissen stellt schon an sich ein bedeutsames Argument zugunsten dieser Theorien dar."
"Wieviel Hochachtung verdienen angesichts solcher Entartungen hingegen die Frauen, die mit heroischer Liebe zu ihrem Kind eine Schwangerschaft austragen, die durch das Unrecht ihnen gewaltsam aufgezwungener sexueller Beziehungen zustande gekommen ist; [âŚ] die oft durch eine Kultur eines hedonistischen Permissivismus verdorben sind, in dem nur allzu leicht auch Tendenzen eines aggressiven Männertums gedeihen."
"Wie groà ist die Zahl der Menschen, die von diesen Predigten und Gedanken ßber die letzten Dinge zur Umkehr und Beichte gefßhrt wurden! ⌠Wir kÜnnen sagen, dass solche Predigten, die mit dem Inhalt der Offenbarung im Alten und Neuen Testament vÜllig im Einklang standen, zutiefst in die innere Welt des Menschen eindrangen. Sie rßttelten das Gewissen wach, sie warfen den Menschen auf die Knie und fßhrten ihn zum Gitter des Beichtstuhls; sie hatten eine zutiefst heilbringende Wirkung."
"[âŚ] wenn die menschliche Sexualität nicht als ein hoher, vom SchĂśpfer geschenkter Wert betrachtet wird, verliert auch der um des Himmelreiches willen geleistete Verzicht auf sie seine Bedeutung."
"Die Welt, welche der Menschensohn bei seiner Menschwerdung vorfand, verdiente es, verdammt zu werden: wegen der Sßnde, die die ganze Geschichte beherrscht hatte, beginnend mit dem Sßndenfall der Stammeseltern. Doch dies ist ein anderer Punkt, den das Denken nach der Aufklärung absolut nicht annimmt. Es nimmt die Realität der Sßnde und vor allem der Erbsßnde nicht an."
"Auch Jesus ist nicht vom Kreuz gestiegen."
"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
"Leiblichkeit ist das Ende der Werke Gottes."
"Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hĂśrt man hier Ăźberall Tanz und Spiel in der Stadt. WĂśchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann."
"Wer fĂźr seine Liebe Dank erwartet, liebt nicht."
"Es ist immer bezeichnend, was einer bewundert: das, was er kann, oder das, was er nicht kann."
"Ehe man das Gedächtnis eines Menschen rßhmt, sollte man feststellen, was dieses Gedächtnis zu behalten pflegt."
"Eine gewisse Knechtung unter die Rationalisierung als die technische Form der Wirtschaftlichkeit ist unvermeidlich. Die zum mechanistischen Vollzug geschrumpfte Arbeit ist weithin nicht zu umgehen."
"Wo kämen wir hin, // wenn alle sagten, // wo kämen wir hin, // und niemand ginge, // um einmal zu schauen, // wohin man käme, // wenn man ginge."
""Knirpse // flitschen // Kiesel // kßhn // ßber das grßn der Aare /// die Kiesel haben Flßgel // die Aare hat Zeit // Wälder und Hßgel // alles wird weit" -"
"Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die StraĂen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Ăberfahrenen trĂśsten oder beerdigen, sondern ich muĂ dazwischenspringen und ihn stoppen."
"Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen."
"Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefĂźllt bis an den hĂśchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand."
"Schlimmer ist es, wenn ein LĂźgner die Wahrheit sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lĂźgt, schlimmer wenn ein Menschenhasser Bruderliebe Ăźbt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom HaĂ Ăźberwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des LĂźgners ist noch die LĂźge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der HaĂ."
"Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben."
"Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewuĂt, daĂ der Mensch Ăźberhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daĂ Dankbarkeit das Leben erst reich macht."
"Ich glaube, daĂ die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und daĂ wir nur anhaltend und demĂźtig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen."
"Es gibt erfĂźlltes Leben trotz vieler unerfĂźllter WĂźnsche."
"Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaĂen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes."
"Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das BĂśse läĂt sich protestieren, es läĂt sich bloĂstellen, es läĂt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das BĂśse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurĂźckläĂt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos."
""Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte"
"[âŚ] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir Ăźberhaupt fragwĂźrdig geworden [...], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen fĂźr Gott; [...]."
"Das ist das Ende. FĂźr mich der Beginn des Lebens."
"Billige Gnade heiĂt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschĂśpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschĂźttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten."
"Dietrich Bonhoeffer: Werke. 18 Bände und 2 Ergänzungsbände; hg. von Eberhard Bethge u.a.; GĂźtersloh: Kaiser, 1986â1999 (DBW)"
"Die Traurigkeit ist das Los der tiefen Seelen und der starken Intelligenzen."
"Der Satz ÂťIch bin der Sohn GottesÂŤ, ist von Jesus selbst nicht in sein Evangelium eingerĂźckt worden, und wer ihn als einen Satz neben anderen dort einstellt, fĂźgt dem Evangelium etwas hinzu."
"Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?"
"Sorge Dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, Dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn Du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in Dir zu tragen."
"Nicht der hat Religion, der an eine heilige Schrift glaubt, sondern der welcher keiner bedarf und wohl selbst eine machen kĂśnnte."
"Praxis ist Kunst, Spekulation ist Wissenschaft, Religion ist Sinn und Geschmack fĂźrs Unendliche."
"Immer mehr zu werden, was ich bin, das ist mein einziger Wille."
"Die Fantasie aber ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines Jeden."