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April 10, 2026
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"ReligiÜser Fundamentalismus ist das stärkste, massivste, allerdings meist auch attraktivste und faszinierendste, die Massen am meisten einnehmende und einfangende Motiv, weswegen jede Machtpolitik stets bedacht sein wird, eine Religion oder Konfession fßr ihre Ziele einzuspannen. Kein Zufall, daà der rÜmische Kaiser Konstantin das immer stärker werdende Christentum zur Staatsreligion machte, obwohl er zu dem Zeitpunkt selbst noch kein Christ war."
"Kein Fundamentalismus also ohne grundlegende Denkverbote, ohne radikales Misstrauen und Skepsis gegenßber anderen Weltbildern und Lebensentwßrfen und deren Anhängern."
"Kein einziges Denkverbot, kein einziges Dogma, kein einziges Moralgebot der Kirche wurde von dem II. Vatikanischen Konzil aufgehoben."
"Die Kirche [âŚ] mobilisierte stets nur ihr Potential an Anpassungsenergien mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Erweiterung der eigenen Macht unter revolutionär veränderten Bedingungen, niemals Ăźbernimmt sie echt emanzipatorische FĂźhrungsrollen."
"Der religiÜse Fundamentalismus ist bereits in den grundsätzlichen Glaubenswahrheiten der monotheistischen Religionen angelegt. Sie alle stellen frßher oder später Denkverbote auf, die der Vernunft Einhalt gebieten. Durch ihr Beharren auf absoluten Werten lassen sie sich letztlich mit religiÜser Toleranz kaum vereinbaren."
"Wer sich Ăźber das Christentum nicht empĂśrt, kennt es nicht."
"Die Abnahme des Kopftuches macht Sinn nur als freiwilliger Akt, als Frucht eines emanzipatorischen Lernprozesses."
"Der soziale Lernort Schule ist weder ein religionsfreier noch ein rechtsfreier Bereich."
"Was war ich doch fßr ein braves kirchentreues Schaf. Ich bin immer nur hinterhergelaufen und habe nur gegrast, wo es mir ausdrßcklich erlaubt war. Wie genßgsam war ich doch all diese Jahre. Das dßrftigste Futter war mir schon gut genug. Wiederkäuen war meine wichtigste Beschäftigung. Nichts als Wiederkäuen! Und was gab es da nicht alles zum Wiederkauen! Schluss damit! Ich bin kein Wiederkäuer! Kein dummes Schaf! Diese Zeiten sind vorbei."
"In der Kirche kommt es zu keiner âKlärungâ von anstehenden Fragen. Ihre Lehre steht unverrĂźckbar fest. Sie erlaubt kein Hinterfragen, sondern verlangt absolute Unterwerfung unter ihre unhaltbaren Glaubenssätze. Sie erzwingt diese Unterwerfung so rĂźcksichtslos, wie jedes andere totalitäre System in der Welt. Das viel beschworene geschwisterliche Miteinander in der Kirche gibt es nicht."
"Das Christentum ist eine Religion der Gewalt. Es steht deshalb im scharfen Gegensatz zur Gewaltlosigkeit des Jesus von Nazareth. Auch der vielfältige Einsatz auf sozialem und caritativem Gebiet ändert nichts an dieser Tatsache. Die niemals versiegende Quelle dieser Gewalt ist der Glaube an den gottgewollten Opfertod Jesu am Kreuz."
"Wenn Herr Wowereit fßr diese sexuelle Tätigkeit eine Lanze brechen will, ist das ein Missbrauch seines politischen Mandats."
"Toleranz predigt der Islam immer nur dort, wo er in der Minderheit ist."
"[âŚ] nicht mehr in der LĂźge, im Egoismus, im Stolz, in der Herzenshärte weiterleben [âŚ]"
"Nächstenliebe ist kein Freundlichkeitsbrei."
"Ich habe ihm in meiner persÜnlichen Gratulation geschrieben: Heiliger Vater, wenn Jesus 80 Jahre alt geworden wäre, dann wßrde er aussehen wie Du. Denn Du lebst in 80-jähriger inniger Gemeinschaft mit dem Herrn."
"Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läĂt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läĂt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten lieĂen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht."
"Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet."
"Die deutsche Gottvergessenheit zeigt sich heute in der geschwundenen Menschlichkeit in unserem Lande. [âŚ] Nur ein gläubiger Mensch wird auf Dauer ein friedfertiger Zeitgenosse bleiben. [âŚ] Wem Gott nicht mehr heilig ist, was soll dem noch heilig sein?"
"Wer sich auf die Religionsfreiheit beruft, muss auch die anderen Aussagen unserer Verfassung akzeptieren. Die Gleichbehandlung von Mann und Frau gehĂśrt ebenso dazu wie die Freiheit, die Religion zu wechseln. Keine Religion kann Gewalt rechtfertigen."
"Ob Gott derselbe Gott ist, muss man ihm selber Ăźberlassen. Als Menschen kĂśnnen wir nur Ăźber das Gottesbekenntnis urteilen. Wir haben als Christen keinen Grund zu sagen, wir wĂźrden uns zum gleichen Gott wie die Muslime bekennen."
""Es wird geschummelt"
"Die Vorstellung, dass schwammiges Reden eine besonders tragfähige Brßcke ergibt, dieser Vorstellung habe ich mich nie hingegeben!"
"Das Kreuz steht ohne jeden Zweifel vollständig fßr Gewaltlosigkeit."
"Das Kopftuch zum Anlass zu nehmen, die Schule zum religionsfreien Raum zu machen, ist unverhältnismäĂig."
"Alle Religionen mßssen ihre Fähigkeit stärken, mit Schattenseiten in ihrer Geschichte und Aggressivität in der Gegenwart kritisch umzugehen. Ich habe aber den Eindruck, dass diese Fähigkeit bei islamischen Organisationen bisher nicht sehr ausgeprägt war."
"Das Gegenteil reinigt uns fĂźr das, was sich am Ende behauptet."
"Frieden heiĂt: es darf gewesen sein; Abschied heiĂt: es war."
"Durch das jahrelange Beobachten habe ich festgestellt, dass der Mensch gewissen Ordnungen unterliegt und ich bezeichne sie als die Ordnungen der Liebe. Heute wĂźrde ich sie als die Gesetze des Lebens bezeichnen, welchen sich kein Mensch entziehen kann und sie ihre Wirkungsweise entfalten, ob wir sie kennen oder nicht."
"Der falsche Eindruck wirkt in dem, der ihn hat."
"... Das also ist diese besondere Liebe, die auch den anderen in seiner Liebe erkennt. Sie bedrängt ihn nicht mit der eigenen Liebe, sondern anerkennt auch seine Liebe und nimmt von ihm, was er schenkt. Wie lernt man die Liebe? Indem man Liebe nimmt."
"Der einzige Grund, warum ich mittlerweile etwas zĂśgere, mich offensiv als Christin zu bezeichnen, ist, dass ich nicht mit Bush oder Bischof Mixa in einen Topf geworfen werden mĂśchte."
"Meine Kritik richtet sich gegen eine Politik, die es einseitig fĂśrdert, dass junge MĂźtter ihre kleinen Kinder kurz nach der Geburt in staatliche Fremdbetreuung geben sollen, statt sich ganz und gar ihren Kindern in den ersten drei Lebensjahren zu widmen."
"In vornehmlich islamisch geprägten Kulturen und Ländern haben Christen heute noch so gut wie keine Daseinsberechtigung."
"Ich habe keine Angst vor einem missionarischen Islam, aber vor einer laschen Christenheit."
"Die Kirche muss nerven."
"Die Ehe von Mann und Frau und der Wille zu gemeinsamen Kindern ist keine religiĂśse Phantasie, sondern ein GrundbedĂźrfnis der menschlichen Natur."
"Die Zahl der Abtreibungen ist durch die VerhĂźtung offenbar nicht zurĂźckgegangen."
"Auch ungeborene Kinder sind Menschen, die man nicht tĂśten darf."
"Alles, was man Ăźber Abtreibung wissen muss, steht im 5. Gebot."
"Am Anfang unseres Daseins steht das Empfangen, nicht die eigene Tat. Das Leben ist uns vorgegeben, es wird uns nur geschenkt. Wir sind nicht SchĂśpfer unserer selbst."
"Frau KäĂmann sagt, man kĂśnne Krieg nicht rechtfertigen. Gerade wir Deutschen, die von einem kriegerischen Terrorregime mit Waffengewalt und unter unsäglichen Verlusten befreit worden sind, sollten nicht die Fehler der amerikanischen Pazifisten der Vorkriegszeit wiederholen. Das hat Obama in seiner Friedensnobelpreisrede in Oslo richtig erklärt."
"Wir dĂźrfen diesen Hetzern keinen Raum geben und mĂźssen ihnen Ăśffentlich widersprechen, ohne uns Angst machen zu lassen."
""Ich verzichte auf Alkohol. [...] ich merke auf einmal, wie sehr ein Glas Wein am Abend zur Gewohnheit werden kann. Aber ich will das Fasten auch nicht zum Gesetz machen. Die alten MĂśnche hatten da wunderbare Ausnahmen, etwa den Sonntag und Zeiten "auf Reisen"."
"Ich habe schon in meiner Neujahrspredigt gesagt, dass ich nicht naiv bin."
""Ganz gleich, wie lange ein Mensch leben darf, wie viel Kraft ein Mensch hat oder wie viele Gaben"
"Extreme Toleranz kann ins Gegenteil umschlagen."
"Es ist fßr mich inakzeptabel, wenn rechtsradikales Gedankengut von einer Partei vertreten wird, die durch ihre Wählbarkeit legitimiert ist."
"Die Kirche hat Menschen aufzurichten und nicht klein zu halten. Wir brauchen Menschen mit RĂźckgrat und Widerstandskraft, mit WĂźrde."
"Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch."