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April 10, 2026
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"Alles, was Gegenstand des wissenschaftlichen Denkens Ăźberhaupt sein kann, verfällt, sobald es zur Bildung einer Theorie reif ist, der axiomatischen Methode und damit mittelbar der Mathematik. Durch Vordringen zu immer tieferliegender Schichten von Axiomen im vorhin dargelegten Sinne gewinnen wir auch in das Wesen des wissenschaftlichen Denkens selbst immer tiefere Einblicke und werden uns der Einheit unseres Wissens immer mehr bewuĂt. In dem Zeichen der axiomatischen Methode erscheint die Mathematik berufen zu einer fĂźhrenden Rolle in der Wissenschaft Ăźberhaupt."
"Alle Wissenschaften sollen Mathematik werden. Die bisherige Mathematik ist nur die erste und leichteste ĂuĂerung oder Offenbarung des wahrhaft wissenschaftlichen Geistes."
"Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muĂ vor allem tĂźchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fĂźrs praktische Leben den grĂśĂten direkten Nutzen gewährt."
"Aber ich glaube vielleicht, daĂ die Menschen in einiger Zeit einesteils sehr intelligent, andernteils Mystiker sein werden. Vielleicht geschieht es, daĂ sich unsere Moral schon heute in diese zwei Bestandteile zerlegt. Ich kĂśnnte auch sagen: in Mathematik und Mystik. In praktische Melioration und unbekanntes Abenteuer!"
"Zu den wichtigsten latenten Funktionen der Werbung gehĂśrt es, Leute ohne Geschmack mit Geschmack zu versorgen."
"Werbung verkauft keine Produkte, sondern gleichfĂśrmige Lebensmodelle."
"Werbung ist der Versuch, das DenkvermĂśgen des Menschen so lange auĂer Takt zu setzen, bis er genĂźgend Geld ausgegeben hat."
"Und was ist Wahrheit? Dass das Universum im Urknall entstanden ist? ... Letztlich ist das nichts als Marketing."
""Sie kommen jeden Tag und verunstalten unsere Städte. Sie hinterlassen Ăźberall ihre idiotischen SchriftzĂźge. Sie machen aus der Welt einen hässlichen Ort. Wir nennen sie Werbeagenturen und Stadtplaner." â Banksy, Aufstand der Zeichen, Greenpeace Magazin Nr. 6/2005"
""Reclame siegt auch dann, // wenn Man den Braten roch"
"Im Augenblick, als die Welt ihren Sinn verlor, entdeckte die Werbung die Heilsbotschaft."
"Ein Prominenter ist jemand, der dauernd fĂźr sich werben kann, weil er von den Medien umworben ist."
"Ein perfekter Werbeblock verfehlt im Fernsehen seine Wirkung, wenn er alle paar Minuten von einem unverständlichen Spielfilmteil unterbrochen wird."
"Die Werbung ist ein parfĂźmiertes StĂźck Aas."
"Die Liebe [...] lebt von liebenswßrdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muà immer neu darum werben, der muà die Reihe der Aufmerksamkeiten allstßndlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muà er von neuem anfangen. Immer dasein, immer sich betätigen, darauf kommt es an."
"Die grĂśĂte Werbekampagne der Menschheitsgeschichte wurde von Jesus Christus lanciert. Sie lief unter dem universellen Slogan ÂťLiebe Deinen NächstenÂŤ. Und sie hatte ein bemerkenswertes Logo: das Kreuz."
"Ich sollte eine private ZuckerstĂźckchenedition herausbringen mit aphoristischen Definitionen, wie 'Aufräumen ist, was man macht, bevor Besuch kommt' oder 'Die ĂberbevĂślkerung sind alle, die Dich nicht lieben' oder 'Wein ist, was man trinkt, wenn das Bier alle ist'."
""Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein."
"Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern."
"Einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es kann, ist oft schwer. Viel leichter ist es, einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es nicht kann."
"Einen Aphorismus kann man in keine Schreibmaschine diktieren. Es wĂźrde zu lange dauern."
"Ein guter Aphorismus ist von erschĂśpfender, ein schlechter von ermĂźdender KĂźrze."
"Ein Aphoristiker sagt, ohne viele Worte zu machen, alles in einem Satz."
"Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette."
"Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit ĂźberflĂźgeln. Er muss mit einem Satz Ăźber sie hinauskommen."
"Der Aphorismus ist wie die Biene: mit Beute beladen und mit einem Stachel versehen."
""Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der Ewigkeit; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt"
"Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb."
"Aphorismus â ein Wort in Sinn getaucht."
"Aphorismen und Gedichte lese ich lieber als Romane, weil es um die Kunst der Verdichtung geht, den lakonischen Umgang mit Worten. Ich schätze das sehr."
"Aphorismen, da sie ein gebrochenes Wissen darstellen, laden die Menschen ein, weiter zu forschen."
"Und wenn ich nicht erwischt werde, wird mich der, dem ich die Geschichte geb, nie verraten; der wohnt schon, solange ich denken kann, in unserer Häuserzeile, und er ist mein Freund. Das eine weià ich."
"Man sollte nie jemand etwas erzählen. Sonst fangen sie alle an, einem zu fehlen."
"Ich rechnete mit empÜrten Leserbriefen von religiÜs-moralischen Zeitgenossen, doch stattdessen schrieben mir Männer, darunter nicht weniger Rancharbeiter, Cowboys und Väter in Wyoming, um mir zu sagen:'Sie haben meine Geschichte erzählt' oder:'Jetzt begreife ich, was mein Sohn durchgemacht hat.'"
"Ich bekenne, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen."
"Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch Geschichten erzählen."
"Geschichten werden niemals richtig erlebt, nur manchmal, sehr selten, richtig erzählt."
"Es ist egal, ob ein Kind ein Buch liest, ein Audiobuch hĂśrt oder einen Film sieht. Wichtig ist nur, dass Kinder mit Geschichten groĂ werden."
"Es gibt zwei Arten von Geschichte: Die eine ist die offizielle, geschÜnte, jene die gelehrt wird, eine Geschichte ad usum delphini; und dann ist da die andere geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt, eine beschämende Geschichte."
"Die Krumen, aus denen eine Geschichte entsteht, entstammen vielen Brotlaiben."
"Beim Schreiben von Romanen oder Short Stories schneidet man eine Menge aus dem Leben heraus. Eine Geschichte, die das wirkliche Leben enthielte, wäre enorm lang und enorm langweilig."
""Zu jedem Zeitpunkt der Geschichte hat es eine oder zwei Städte der monstrÜsen Art gegeben"
"Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der TragĂśdie, sei es in der KomĂśdie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den VĂśgeln sind."
"Wir wissen vollkommen, dass die Geschichtsschreiber der Zukunft unfehlbar finden werden, dass unser Denken voller Einbildungen gewesen ist: weil sie eine vollendete Welt hinter sich sehen werden."
"Wir Menschen sind keine Ameisen oder Graugänse, die ihrer genetischen Bestimmung folgen. Wir kÜnnen denken und wählen und ßber unsere Geschichte nachdenken."
"Wer nicht den Mut hat, Geschichte zu machen, wird ihr armes Objekt. Lasst uns tun."
"Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."
"Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte."
"Wäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so mĂźĂten wir im Stande sein die Zukunft der Staaten zu enthĂźllen. Das kĂśnnen wir aber nicht, denn Ăźberall stĂśĂt die Geschichtswissenschaft auf das Räthsel der PersĂśnlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen."
"VorĂźbergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heiĂt: Nichtigkeit und Verwesung."