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April 10, 2026
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""Denk an deine Freunde, ob sie da sind oder fort." - Thales von Milet, Bruno Snell: "Leben und Meinungen der Sieben Weisen. Griechische und lateinische Quellen.", MĂźnchen 1938"
"Das Weib will Propheten, weil es auch im Denken sich hingeben, das heiĂt glauben will."
""Das reine Denken hat keinen Eigenwillen." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 19"
""Das Gehirn ist kein Wohnort, Sitz, Erzeuger, kein Instrument oder Organ, kein Träger oder Substrat usw. des Denkens. Das Denken ist kein Bewohner oder Befehlshaber, keine andere Hälfte oder Seite usw., aber auch kein Produkt, ja nicht einmal eine physiologische Funktion oder nur ein Zustand ßberhaupt des Gehirns."
"Das Dogma ist nicht anderes als ein ausdrĂźckliches Verbot, zu denken."
"Das Denken ist nur ein Traum des FĂźhlens, ein erstorbenes FĂźhlen, ein blassgraues, schwaches Leben."
"Das Denken ist jenseits von Subjekt und Objekt. Es bildet diese beiden Begriffe ebenso wie alle anderen. [âŚ] Das Subjekt denkt nicht deshalb, weil es Subjekt ist; sondern es erscheint sich als ein Subjekt, weil es zu denken vermag. [âŚ] Ich darf niemals sagen, dass mein individuelles Subjekt denkt; dieses lebt vielmehr selbst von des Denkens Gnaden."
""Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes VergnĂźgen, daĂ, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann." - Johann Jakob Engel, Das Weihnachtsgeschenk. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph fĂźr die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 265."
"Bekennen kann sich der Mensch zu allem MĂśglichen und ist es darum noch lange nicht, weder in der That noch im Wesen, noch im Denken. Sein kann der Mensch nur, was er ist."
"BĂźcher denken fĂźr mich."
"Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken."
"Bei einem Denker sollte man nicht fragen: welchen Standpunkt nimmt er ein, sondern: wie viele Standpunkte nimmt er ein? Mit anderen Worten: hat er einen geräumigen Denkapparat oder leidet er an Platzmangel, das heiĂt: an einem `System´?"
"Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft kÜnnen wir jemandem begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken!"
""Auch Schulbildung war nur eine Falle. Das biĂchen Bildung, das zu mir durchgedrungen war, hatte mich nur noch misstrauischer gemacht. Was waren denn Ărzte, Anwälte, Wissenschaftler? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen lieĂen, selbständig zu denken und zu handeln." - Charles Bukowski, Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend. Deutsch von Carl Weissner. Deutscher Taschenbuch Verlag MĂźnchen 1982. 9. Auflage 1994. ISBN 3-466-13853-6. Seite 178."
""Als ob irgend jemand jemals sagt, was er denkt. Es ist immer das, was jemand anders denkt - nur anders formuliert." - Alan Sillitoe: Der Tod des William Posters (orig.: The Death of William Posters, London 1965), ins Deutsche Ăźbersetzt von Peter Naujack, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1969, ISBN 3-436-01519-9, S. 81"
""Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!" - Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften. In: Robert Musil, Gesammelte Werke in Einzelausgaben, herausgegeben von Adolf FrisĂŠ, Rowohlt Verlag, Hamburg 1957, Ulrich, S. 224,"
""Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so nothwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose KĂśpfe nie etwas GroĂes leisten, - es sei denn in der Mathematik." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 7"
"Alles Denken ist unmoralisch. Sein eigentliches Wesen ist ZerstĂśrung. Wenn Sie Ăźber etwas nachdenken, tĂśten Sie es."
""Alles Denken ist ihnen verhaĂt. Sie pfeifen auf den Menschen! Sie wollen Maschinen sein, Schrauben, Räder, Kolben, Riemen - doch noch lieber als Maschinen wären sie Munition: Bomben, Schrapnells, Granaten. Wie gerne wĂźrden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät." - ĂdĂśn von HorvĂĄth, Jugend ohne Gott"
"Alles Denken, das in die Tiefe geht, endet in ethischer Mystik."
"Allah appelliert im Koran ständig an die Gläubigen, doch nachzudenken, zu reflektieren, den Verstand zu gebrauchen."
""Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heiĂt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12"
""Jazz ist nicht tot, meine Damen und Herren, er riecht nur komisch." â Frank Zappa, Ansage zu dem Titel âBe-Bop Tango Of The Old Jazzmen's Churchâ auf dem Live-Album âRoxy & Elsewhereâ"
""Die Wissenschaft hat festgestellt ..." MĂźndlich Ăźberliefert. Titel des Liedanfangs Nr. 164, in: die mundorgel, Mundorgel-Verlag, KĂśln o. J. ."
""Zwischen Weimar und Buchenwald erfĂźllte sich das Schicksal der Deutschen. Zwischen Weimar und Buchenwald fĂźhrte der Weg von der Wissenschaft zur Barbarei, zur wissenschaftlich betriebenen Barbarei." - Saul Kussiel Padover, LĂźgendetektor â Vernehmungen im besiegten Deutschland, Eichborn GmbH & Co. Verlag KG: Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-8218-4478-7, S. 293; gemeint ist das Ende der Weimarer Republik 1933 und die Errichtung von Konzentrationslagern durch die Nazis"
""Wohl keine Entwicklung der modernen Wissenschaft hat das menschliche Denken nachhaltiger beeinfluĂt als die Geburt der Quantentheorie. Jäh wurden die Physiker eine Generation vor uns aus jahrhundertealten Denkmustern herausgerissen und fĂźhlten sich zur Auseinandersetzung mit einer neuen Metaphysik aufgerufen. Bis zum heutigen Tag währen die Qualen, die dieser ProzeĂ der Neuorientierung bedeutete. Im Grunde haben die Physiker einen schweren Verlust erlitten: sie verloren ihren Halt in der Realität." - (Original engl.) - Bryce DeWitt und Neill Graham zitiert in: Quantenrealität : jenseits der Neuen Physik / Nick Herbert: aus dem Engl. von Traude Wess. - Basel [etc.] : Birkhäuser, cop. 1987 ISBN 3-7643-1871-6"
""Wissenschaft wird von Menschen gemacht" - Werner Heisenberg in seiner Autobiografie Der Teil und das Ganze, Piper & Co. Verlag MĂźnchen 1969, zitiert in Wolfgang RĂśĂler: Eine kleine Nachtphysik, Birkhäuser Verlag 2007, ISBN 978-3-76437-743-4, S. 10"
"Wissenschaft strebt Objektivität an und kann schon deswegen niemals vorweg den Wahrheitsanspruch der Kirchen voraussetzen. Theologie kann ßberhaupt keine kirchliche Wissenschaft sein. Entweder ist sie freie Wissenschaft oder sie ist gar keine. Die Wissenschaft vom christlichen Glauben ist so wenig christlich, wie die Wissenschaft vom Verbrechen verbrecherisch."
""Wissenschaftliches Plagiat: Man kann sich zwar mit fremden Federn schmĂźcken, aber man kann nicht mit ihnen fliegen." - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen", Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2005, S. 54, ISBN 3-930620-25-1"
"Wissenschaft ohne Religion ist lahm. Religion ohne Wissenschaft ist blind."
""Wissenschaft, Grundlagenforschung, ist nur als Fortsetzung der Philosophie mit anderen Mitteln zu verstehen." - Hoimar von Ditfurth: Wir sind nicht nur von dieser Welt, Naturwissenschaft, Religion und die Zukunft des Menschen, Hamburg 1981 (Hoffmann und Campe), Seite 171"
"Wie im Leben der VĂślker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann, wenn es auch allen NachbarvĂślkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, dass nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden mĂźssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften."
""Wenn man, wie so oft geschieht, der Metaphysik vorwirft, im Laufe so vieler Jahrhunderte, so geringe Fortschritte gemacht zu haben; so sollte man auch berĂźcksichtigen, daĂ keine andere Wissenschaft, gleich ihr, unter fortwährendem Druck erwachsen, keine von auĂen so gehemmt und gehindert worden ist, wie sie allezeit durch Religion jedes Landes, als welche, Ăźberall im Besitz des Monopols metaphysischer Erkenntnisse, sie neben sich ansieht wie ein wildes Kraut, wie einen unberechtigten Arbeiter, wie eine Zigeunerhorde, und sie in aller Regel nur unter der Bedingung toleriert, daĂ sie sich bequeme ihr zu dienen und nachzufolgen." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 17"
""Wenn ich etwas davon wĂźsste, wĂźrde ich nicht darĂźber lesen." - Arnold Sommerfeld: "Zwanzig Jahre spektroskopische Theorie in MĂźnchen", Scientia, Nov./Dez. 1942, Seite 128 - zitiert in David C. Cassidy: "Werner Heisenberg : Leben und Werk" - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001 - ISBN 3-8274-1116-5 - Seite 134."
"Weder hohe Ămter, noch Macht, einzig die Zepter der Wissenschaft Ăźberdauern."
""Was beweisbar ist, soll in der Wissenschaft nicht ohne Beweis geglaubt werden." - Richard Dedekind, Was sind und was sollen die Zahlen?, Zweite unveränderte Auflage, Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1893, Vorwort zur ersten Auflage, S. VII,"
""Wäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so mĂźĂten wir im Stande sein die Zukunft der Staaten zu enthĂźllen. Das kĂśnnen wir aber nicht, denn Ăźberall stĂśĂt die Geschichtswissenschaft auf das Räthsel der PersĂśnlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen." - Heinrich von Treitschke, Politik : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin, 1. Band, 2. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1899, Einleitung S. 6"
""Stammt der Mensch, wenn auch als der hĂśchste, geläutertste SprĂśĂling, aus dem Thierreich her, so ist er von Hause aus ein irrationelles Wesen; es wird, bei allen Fortschritten von Vernunft und Wissenschaft, doch die Natur, Begierde und Zorn, immer eine groĂe Gewalt Ăźber ihn behalten;" - David Friedrich StrauĂ, Der alte und der neue Glaube, IV: Wie ordnen wir unser Leben? Leipzig: Hirzel, 1872. S. 256. gemeint ist der BĂźrgerstand"
"Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehen? das Christentum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?"
"Sie war die Wissenschaft und wurde zur Gewalt."
"Selbst Scheinfächer wie die Wissenschaftstheorie, die der Wissenschaft ihren Namen, der diese aber keine einzige brauchbare Idee verdankt, werden weit ßber den Wert ihrer positiven Beiträge finanziert."
"Religionen sterben, nachdem sie als wahr bewiesen wurden. Die Wissenschaft ist die Geschichte toter Religionen."
"Praxis ist Kunst, Spekulation ist Wissenschaft, Religion ist Sinn und Geschmack fĂźrs Unendliche."
"Nur mittels der Wissenschaften vom Leben kann die Beschaffenheit des Lebens von Grund auf verändert werden."
"Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiĂ."
""Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist." - Novalis, Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99, Nr. 314: Encyclopädistik"
"Je grĂśĂer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung."
"Ist Erkennen wirklich KĂśnnen? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der AuflĂśsung Einhalt gebieten?"
""Ich scheue mich nicht zu sagen, es ist die Wissenschaft fĂźr uns Religion geworden, [...]." - Rudolf Virchow, Ueber die Nationale Entwicklung und Bedeutung der Naturwissenschaften. In: Amtlicher Bericht Ăźber die vierzigste versammlung deutscher Naturforscher und Ărzte zu Hannover im September 1865, Hahn'sche Hofbuchhandlung, Hannover 1866, S. 60 books.google.de"
""Ich hatte die Ruhe, meine ganzen Ideen ßber 25 Jahre experimentell zu prßfen. Das gibt es kaum noch in der Wissenschaft. Darum habe ich den Preis vermutlich auch alleine bekommen." - Gßnter Blobel, zur Verleihung des Nobelpreises fßr Medizin an ihn, zitiert in: "Ignoriert, bekämpft, verhÜhnt", Die Zeit, Nr. 50, 1999, zeit.de"