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April 10, 2026
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"Wenn Sie wissen wollen, was der Guillotine kurz vorausgeht, dann halten Sie Ausschau nach dem offensichtlichsten aller Symptome: dem Extremismus. [âŚ] Legt man also den MaĂstab des Extremismus an, ergibt sich im Effekt die SchluĂfolgerung, daĂ wahrscheinlich das menschliche Geschlecht insgesamt nicht lange Ăźberdauern kann."
"Wem es ernst damit ist, dass das Grundgesetz stabil ist, dass das Grundgesetz auch die UnterstĂźtzung der groĂen Mehrheit der BevĂślkerung behält, dass der Extremismus, ob von links oder von rechts, keine Chance in diesem Land hat, der muss dafĂźr sorgen, dass das Grundgesetz auch in Zeiten der Gefahren die notwendige Sicherheit gewährleistet."
"Was an Extremisten abzulehnen und gefährlich ist, ist weniger ihr Extremismus als ihre Intoleranz."
"Klar ist: Eine offene Gesellschaft braucht Geduld. Rßckschritte gibt es vor allem dort, wo sich Einwanderer sich von der Gesellschaft nicht angenommen fßhlen. Je mehr man sich akzeptiert fßhlt, desto weniger ist man anfällig fßr Extremismus."
"Wir kĂśnnen uns des Eindrucks nicht erwehren, dass leicht uferlose, groĂe Pläne plĂśtzlich auftauchen."
""Viele Eltern sind heute so tief in ihre eigenen Konflikte verstrickt - ob es die Beziehungen sind, Arbeitslosigkeit oder finanzielle Probleme - dass das Kind oft den Eindruck bekommen muss: Ich bin zuviel." - Rita SĂźssmuth, Interview mit Spiegel Online, 15. Mai 2007, spiegel.de"
"Trauen Sie niemals allgemeinen EindrĂźcken, mein Junge, sondern konzentrieren Sie sich auf Einzelheiten."
"Reisen, Bßcher, Bekanntschaften, neue Eindrßcke sind so lange notwendig, wie sie vom Leben verarbeitet werden und ihren Stempel auf einer mehr oder weniger reinen Oberfläche hinterlassen, sobald ihrer aber so viele werden, dass die einen noch nicht verdaut sind, wenn die nächsten hinzukommen, sind sie schädlich: Es tritt der hoffnungslose Zustand eines seelischen Durchfalls ein."
""Menschen, die viel von sich sprechen, machen - so ausgezeichnet sie Ăźbrigens sein mĂśgen - den Eindruck der Unreife." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen"
"Man wird den Eindruck nicht los: Die FĂźhrungsetage der katholischen Kirche ist ein Sammelbecken fĂźr Grenzdebile."
"Ich habe manchmal den Eindruck, als sei Europa mßde geworden, als sei es dabei, seine Identität zu verlieren, seine Wurzeln selber nicht mehr zu kennen. Zu diesen Wurzeln gehÜren ganz sicher die Aufklärung, die Menschenrechte, die verschiedenen Emanzipationsbewegungen. Aber eben auch das Christentum und die christliche Ethik."
"Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird."
""Ein gutes Foto ist nicht einfach die Reproduktion eines Objekts oder einer Gruppe von Objekten - es ist eine Interpretation der Natur, eine Wiedergabe der Eindrßcke, die der Fotograf erhält und die er anderen vermitteln mÜchte." - Lewis Hine, www.stern.de; Ein-Bild-Geschichte-Verkannter-Vorreiter"
"Ein erhebliches Problem der psychoanalytischen Literatur,...liegt in dem Umstand, dass die tiefenpsychologische Terminologie den Eindruck erwecken muss, als wenn sich Lebensprobleme durch kalte Bewusstmachung und rationale Durchdringung lĂśsen lieĂen."
"Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt."
"Die legendären Helden, nicht die wirklichen Helden haben Eindruck auf die Massen gemacht."
"Die freiheitliche Verfassung wäre gefährdet, wenn wir den Eindruck erwecken wßrden, wir kÜnnten weniger Schutz gewähren als andere, weniger demokratische Staatsformen."
"Die EindrĂźcke der Kindheit wurzeln am tiefsten."
""Das Hervorstechende an diesem Land ist die Verwahrlosung. Nicht nur eine unendliche Armut und Verschlamptheit, sondern der Eindruck des Heruntergekommenen." - Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Ăźber Polen, aus einem Brief an Nina von Stauffenberg, 1939, in: Stauffenberg - Eine Spurensuche, Gabriele Trost (Buch und Regie), SWR, 2007"
""Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht." - Giovanni Guareschi, Genosse Don Camillo, 1963, zitiert nach der Ullstein-Ausgabe, Frankfurt am Main und Berlin 1994, S. 7"
""Was? du suchst? du mÜchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger?"
"Gesell zog die halbreligiÜse Verehrung auf sich, die frßher Henry George umgab, und wurde der verehrte Prophet eines Kultus mit Tausenden von Anhängern in der ganzen Welt."
""Freiheit nur fßr die Anhänger der Regierung, nur fßr Mitglieder einer Partei - mÜgen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der Gerechtigkeit, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die Freiheit zum Privilegium wird." - Rosa Luxemburg, Unvollendetes Manuskript zur russischen Revolution, Gesammelte Werke Band 4, Dietz Verlag (Ost)Berlin 1983"
""Eine kleine BetriebsstÜrung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen." - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040. S. 420"
""Jeder macht in seinem Leben seinen eigenen Zirkus." - Wols, JĂźrgen Claus, Theorien zeitgenĂśssischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.110"
""Ich weiĂ nicht, was ich mache; ich bin eine Mikrobe. Alles, was ich weiĂ, ist, daĂ ich jeden Morgen um fĂźnf zu Bett geh. Ich liebe Louis Armstrong, die chinesische Philosophie und den Zirkus." - Wols, Ăźber Louis Armstrong, JĂźrgen Claus, Theorien zeitgenĂśssischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.110"
"Wer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung."
"Die Kenner, wenn sie etwa eine Zeichnung sehen, gehen von DĂźrer oder Rembrandt oder von Picasso aus; der Schaffende, gleichviel wo er selber wirkt, weiĂ um das leere Papier."
"Ihr habt gehĂśrt, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwĂśren, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: SchwĂśrt Ăźberhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel fĂźr seine FĂźĂe, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des groĂen KĂśnigs."
""Jupiter lacht aus der HĂśhe Ăźber die Meineide der Liebenden und läĂt sie bedeutungslos im aeolischen Wind verwehen." - Ovid, Liebeskunst I, 633-634. Ăbersetzt von Michael von Albrecht. Stuttgart: Philipp Reclam Jun., 1992, S. 47 ISBN 3-15-000357-1"
"Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen."
""Gottesfurcht ist Gotteslästerung." - Peter Hille, Bßchlein der Allmacht, Eine Seite, wie's so ist. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 79,"
"Wir mĂźssen den Menschen und seine tägliche MilchstraĂe malen. All das ist das Motiv des Malers. Und sein Ziel? Die Feuer des Enthusiasmus zu entfachen, die Begeisterung zu beleben, das Trotzalledem zu mozartisieren."
"ReligiÜser Fundamentalismus ist das stärkste, massivste, allerdings meist auch attraktivste und faszinierendste, die Massen am meisten einnehmende und einfangende Motiv, weswegen jede Machtpolitik stets bedacht sein wird, eine Religion oder Konfession fßr ihre Ziele einzuspannen. Kein Zufall, daà der rÜmische Kaiser Konstantin das immer stärker werdende Christentum zur Staatsreligion machte, obwohl er zu dem Zeitpunkt selbst noch kein Christ war."
"Ich vermute hier ein Motiv, das heiĂt aus gewissen steuerlichen GrĂźnden mindestens 183 Tage im Jahr im Ausland zu sein."
"Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme."
"Der Kapitalismus basiert auf der merkwĂźrdigen Ăberzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie fĂźr das allgemeine Wohl sorgen werden."
"Mir ist wichtiger, dass meine Kinder keine ArschlÜcher werden, als dass sie wissen, wie groà die Fläche unter der Parabel ist."
"Das Weltall ist unendlich groĂ. Das entspricht der Fläche von unendlich vielen FuĂballfeldern."
"Promis sind Erbrochenes auf der Windschutzscheibe des Lebens."
"Heinrich! Mir graut's vor dir."
""Das Grauen läĂt sich ertragen, solange man sich einfach duckt â aber es tĂśtet, wenn man darĂźber nachdenkt." â Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel VII Seite 141"
""Warum soll ich mich zum Sklaven von Terminen machen, wenn ich meine Selbständigkeit voll genieĂen und meine Rede Ăźberall hinlenken kann, wie es mir gefällt, nicht dem Urteil geringschätziger ZuhĂśrer unterworfen, sondern als mein eigener MaĂstab?" - Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), Ăźbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 41"
"Wir werden aus jedem Volke einen Zeugen holen."
"In jedem Volke erweckten Wir einen Gesandten."
"FĂźhre dein Volk aus den Finsternissen zum Licht und gemahne es an die Tage Allahs."
"Allah weist dem treulosen Volk nicht den Weg."
"Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir."
""Wenn die Juden ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk." - Bruno Kreisky (SPĂ) im Gespräch mit dem israelischen Journalisten Zeev Barth, 1975. s. Kreisky: Die Juden - ein mieses Volk. Der Spiegel 47/1975"
"Wer sich behaglich mitzuteilen weiĂ, // den wird des Volkes Laune nicht erbittern."