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April 10, 2026
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""Die alten Schablonen"
"Bella gerant alii, tu felix Austria nube."
""A. E. I. O. U."
"Das Märchen ist bald erzählt, aber das Werk nicht so schnell getan."
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Phantasie aber umfasst die ganze Welt."
"Wir sind das in sein eigenes Bild eingesperrte Märchen. Wir kommen und gehen, ohne Klarheit zu erlangen."
"Wer will fßr Frieden sterben? Das ist keine Märchenstunde, ich schreib' keine Texte auf ein Block mit kleinen Herzchen Junge."
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlßssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder kßssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurßckbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort."
"Ich weià nicht, was soll es bedeuten, // Daà ich so traurig bin; // Ein Märchen aus alten Zeiten, // Das kommt mir nicht aus dem Sinn."
"Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens kÜnnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache wßrde die Welt es nimmermehr glauben."
"Denn wie ein Märchenerzähler auch nicht an die Zaubereien glaubt, die er vorspiegelt, sondern sie nur aufs beste zu beleben und auszustatten gedenkt, damit seine ZuhÜrer sich daran ergÜtzen, ebensowenig braucht gerade der lyrische Dichter dasjenige alles selbst auszußben, womit er hohe und geringe Leser und Sänger ergÜtzt und schmeichelt."
"Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger der Menschheit durch Mitteilung von Tatsachen mit weisem Maà zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrßgen."
"Was immer fßr Aufschrift die Parteien tragen, was immer fßr Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie fßhren, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite."
"Partei ist der Wahnsinn der Vielen zum Vorteil von Wenigen."
""Meine Herren Richter,"
""Man hat mir oft angeboten, in eine Partei einzutreten"
"Lasst mich Euch nochmals auf das eindringlichste vor den verderblichen Wirkungen der Parteien warnen."
"Keine Partei will eine GroĂe Koalition, aber letztlich entscheidet das Wählervotum."
"Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!"
"Ich glaube, dass ein Christ auch politisch sein muss, wenngleich nicht parteipolitisch."
"Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Grßndung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert."
""Freiheit nur fßr die Anhänger der Regierung, nur fßr Mitglieder einer Partei"
"Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder."
"Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn fĂźr ihre Eroberung groĂer VermĂśgen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei."
"Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur."
"Der Krebs der Republik, die festgefßgten Parteien, hat seine Metastasen längst in alle Organe, ja in alle Teile des KÜrpers des Gemeinwesens ausgebreitet."
"Der Ignorant weiĂ nichts, der Parteimann will nichts wissen."
"Der Dichter steht auf hĂśhern Warte, als auf den Zinnen der Partei."
"[...] Schiller hatte einen moralischen Kompass in der Brust. Seine Sympathie gehĂśrte den Getretenen, den"
"Frßher oder später muss man Partei ergreifen, wenn man ein Mensch bleiben will."
"Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im Ăśffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder mĂśglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daĂ jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natĂźrlichen Lichte hinausgerĂźckt wird, oder auch sie vĂśllig zu ignorieren, was man die Manier des âTotschweigensâ nennt."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme."
""Ich verderbe jedermann den Geschmack an seiner Partei"
"Wer viel denkt, eignet sich nicht zum Parteimann: er denkt sich zu bald durch die Partei hindurch."
"Alle Leute sind entweder charmant oder langweilig. Ich ergreife Partei fĂźr die Charmanten."
"Wenn Karrieren schwindelnde HÜhen erreichen, ist der Schwindel häufig nicht mehr nachzuweisen."
"Wenn eine Frau zu Hause bei den Kindern bleibt, ist sie ein unemanzipiertes Muttchen, geht sie schnell wieder in den Beruf, ist sie eine herzlose Karrieristin."
"Ich weià nicht, wann ich meine Karriere beende. Es wäre doch schÜn, auf der Trainerbank zu sterben."
"FĂźr die groĂe Kunstkarriere war ich zu wenig eitel."
"Es interessiert mich nicht, Leute im Bett beim Sex zu sehen. Ich finde das einfach krank. Und ich hätte sowas nicht mal mit 25 gedreht, wenn meine Karriere davon abgehangen hätte."
"Ein Politikerjob ist [...] keine planbare Karriere, sondern eine Achterbahnfahrt."
"Zivilcourage kann auch heiĂen, Ăngsten Ausdruck zu geben."
"âMut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut, aber Sie werden nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehltâ"
"Ohne Zivilcourage sind alle anderen Tugenden nutzlos."
"Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muss sich bewusst sein, dass er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterlässt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen."
"Die Rettung der Menschheit besteht gerade darin, dass alle alles angeht."
"Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein."
"Neugier ist die erste Stufe zur HĂślle."
""Seine grĂśĂte Tugend war seine Neugier"