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April 10, 2026
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"Wer steigen will, wenn auch durch wahre Verdienste, der lasse die Bescheidenheit fahren. Auch darin gleicht die Welt den Weibern: mit Scham und ZurĂźckhaltung erreicht man nichts bei ihr."
""Wenn es in der Absicht der Natur gelegen hätte, den Menschen schamhaft zu machen, so hätte sie ihn gewiss nicht nackt zur Welt kommen lassen."
"Um edel zu empfinden, // Lasst Scham nicht aus der Seele schwinden."
"Trifft man das Richtige, so werde man nicht eingebildet, trifft man daneben, so schäme man sich nicht."
"Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst."
"Scham ist ein GefĂźhl der Defensive, das kennen die Bayern nicht."
"Mit dem Kleid zieht das Weib auch die Scham aus."
"Legt nicht mit dem Hemd die Scham ab."
"Ich schäm mich fßr die Menschen, die sich von Mächtigen treten lassen. Sie tun mir leid, aber dann wßrde ich sie am liebsten blutig prßgeln, die Esel."
"Es stimmt genau, was man sagt: Die Liebe ist verjagt und vertrieben an den entlegendsten Ort. Wir haben von ihr nur noch den Begriff, nichts als der Name ist uns geblieben. Aber auch den haben wir so zerredet, so abgenutzt und verbraucht, dass die Todmßde sich ihres Namens nun schämt und ihr das Wort zuwider ist."
"Eifersucht ist Beschämung, Beschämung, die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben."
"Die Scham existiert Ăźberall, wo es ein ÂťMysteriumÂŤ gibt."
"Das SchĂśne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar."
"Aus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern."
"Armut beschämt nicht die betroffenen Menschen, Armut beschämt die Gesellschaft."
""Alt ist das Wort, doch bleibet hoch und wahr der Sinn, // Dass Scham und SchĂśnheit nie zusammen, Hand in Hand, // Den Weg verfolgen Ăźber der Erde grĂźnen Pfad." -Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 8754 ff. / Phorkyas"
"Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht."
""Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nach einander aus; aber es ist vergebliche MĂźhe, wir reiben nur das grobe Leder an einander ab, â wir sind sehr einsam." - [Georg BĂźchner]], Danton's Tod I, 1 / Danton. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 5,"
""Wir mßssen jeder allein sein - allein arbeiten, allein kämpfen, um unsere Kraft, unsere Opferwilligkeit zu beweisen." - Katherine Mansfield, Tagebßcher"
"Wir leben in einer so zeitreichen Gesellschaft, und trotzdem sterben so viele Menschen einsam. Das dĂźrfte eigentlich nicht sein."
"Wie leer ist die Welt fĂźr den, der sie einsam durchwandert!"
"Wer einsam ist, der hat es gut, // Weil keiner da, der ihm was tut."
"Wenn du dich auch nicht fĂźrchtest, allein zu fallen, wieso maĂest du dir an, allein aufzustehen? Schau: Zwei zusammen kĂśnnen mehr als einer allein."
"Welch ein Leben fßhren wir im Ha� Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, der uns erwärmt; wir verlieren in einer todten Einsamkeit unsern eigenen Werth."
"Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen."
""Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins." - Franz Kafka, TagebĂźcher, 21. Juli 1913. In: TagebĂźcher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de"
"Warum eigentlich macht mich die Einsamkeit verzweifelt? Es gibt ja Menschen genug, die ich um mich haben kĂśnnte, wenn ich sie rufe. Aber ich will sie alle nicht."
"Vielleicht wäre die Antwort auf Scheidungsrekorde, Geburtenkrise und flächenbrandartige Einsamkeit tatsächlich eine neue Version der arrangierten Ehe. ⌠Langzeitstudien zwischen in traditioneller Weise arrangierten indischen und westlichen âromantischenâ Ehen zeigen, dass die arrangierten Ehen zwar weniger glĂźcklich begännen, dass aber nach fĂźnf Jahren die Zufriedenheit der Partner die der âRomantikerâ Ăźbersteige."
""Vergnßgte Einsamkeit! du bist die Ruhe, // So meine stille Brust sich längst erwählet." - Anna Luise Karsch, Arie. Aus: Gedichte. Hrsg. von Ihrer Tochter C. L. v. Kl. geb. Karschin. Berlin, 1792. S. 350"
""Und hßte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet." - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Schmeitzner, Chemnitz 1883, 1. Teil; Vom Wege des Schaffenden"
"Traurig wirst du sein, wenn du allein sein wirst."
"Tiefe Einsamkeit ist erhaben, aber auf eine schreckliche Art."
"So einsam ist der Mensch // sucht gen Osten // wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint // Rot ist der Osten vom Hähnekrähen."
"Ruhe, das hĂśchste GlĂźck auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz."
""Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurßck." - Peter Rosegger, Schriften des Waldschulmeisters. Aus: Gesammelte Werke, Band 1. Leipzig: Staackmann, 1913. S. 57. ALO"
""Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!" - Friedrich HĂślderlin, zitiert in Wilhelm Waiblinger, Friedrich HĂślderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn"
"Nichts steht allein, das Einzelne // SchlieĂt ewig an das Ganze sich."
"Nach einer Ausschweifung fĂźhlt man sich stets noch einsamer, noch verlassener."
"Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen missfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefßhle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine Freude, die man in Städten nicht hat."
"Jede Leidenschaft, welche in der Einsamkeit schläft, wacht in der Gesellschaft auf."
"Ist dir die Einsamkeit gute Gesellschaft, dann, Glßcklicher, zähle zu den Glßcklichsten dich; aber verschweige dein Glßck."
""In der Einsamkeit kann man alles erlangen"
"In den einsamen Stunden des Geistes // Ist es schĂśn in der Sonne zu gehn // An den gelben Mauern des Sommers hin."
""Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin"
""Erfindungen nämlich bedĂźrfen der ungestĂśrten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen." - Des Girolamo Cardano von Mailand, Buergers von Bologna, eigene Lebensbeschreibung. Ăbertragen und eingeleitet von Hermann Hefele. Eugen Diederichs Jena 1914. S. 214"
""Ein Mensch kann einsam sein, obwohl er von vielen geliebt wird, wenn er nicht fĂźr einen Menschen 'der Liebste' ist" - Anne Frank, Tagebucheintrag, 29. Dezember 1943. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 143. Ăbersetzer: Anneliese SchĂźtz"
"Ein Mensch, der in die Einsamkeit gehen will, muà sich von seiner Wohnstube ebenso weit entfernen wie von der Gesellschaft. Ich bin nicht allein, während ich lese und schreibe, obschon niemand bei mir ist. Aber wenn ein Mensch allein sein will, laà ihn zu den Sternen aufblicken."
"Ein geistreicher Mensch hat in gänzlicher Einsamkeit an seinen eigenen Gedanken und Phantasien vortreffliche Unterhaltung."
""Die Einsamkeit ist wie der Duft mancher Giftpflanzen, sĂźĂ, aber betäubend, und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst fĂźr die stärksten Constitutionen." - Friedrich Spielhagen, Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 37. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 390"
"Die Einsamkeit ist die liebste Gespielin des Wahnsinns."