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April 10, 2026
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""Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur hÜflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun." - Max Goldt ßber die Bildzeitung, Mein Nachbar und der Zynismus, in: Der Krapfen auf dem Sims, Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-8286-0156-1, Seite 14"
"Autonomie ist eine Voraussetzung der Motivation. Bei Fremdbestimmung geht ein Teil der Lebens-Â oder LeisÂtungsenergie verloren. Kein Mensch mĂśchte mĂźssen. Das MĂźssen regleÂmentiert uns so sehr, dass wir keine Lust mehr haben."
"Mein Ziel war es, die Liebe der Männer zu erotisieren und die Liebe der Frauen zu sexualisieren."
"Ich mag, wenn es rundgeht. Wenn Stimmung ist, egal, ob gegen mich oder fĂźr mich, baut mich das auf."
"Ich habe Josef Ackermann einmal gefragt, [...], warum er als reicher Mann ßberhaupt 14 Millionen verdienen mßsse, warum es nicht auch sieben oder neun Millionen täten. Er brauche das Geld gar nicht, hat er geantwortet, er lebe bescheiden [...], aber die ehrgeizigen jungen Leute in der Bank verlÜren ihre Motivation und den Respekt vor ihm, wenn er nicht nähme, was mÜglich sei."
"Du kannst die Leute nicht motivieren wenn sie nicht das Gefßhl haben unmittelbar selbst davon betroffen zu sein! Und damit arbeitet unsere Politik: Sie macht glaubend das man selbst ja nicht dazugehÜrt und betroffen ist, und selbst wenn einer dann mal z.B. keine Arbeit hat und im Schuldensumpf steckt, selbst dann fßhlt man sich nicht betroffen, sondern schämt sich eher und kommt erst gar nicht auf die Idee dagegen anzukämpfen."
"Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden; und die nach dem Herrn fragen, werden ihn preisen."
"Wer auf sein Elend tritt, steht hĂśher. Und das ist herrlich, dass wir erst im Leiden recht der Seele Freiheit fĂźhlen."
"Weder fĂźr die WollĂźste des Geistes, noch fĂźr die WollĂźste des KĂśrpers ist der Mensch allein geschaffen; in beiden stĂźrzt ĂbermaaĂ ihn ins Elend."
"Wahrlich, Ich sage es euch, alle Engel, alle Himmel und alle Welten mit all ihrer Weisheit kÜnnen euch nicht geben in Ewigkeit, was ihr erreichen kÜnnet, so ihr einem Bruder, der im Elende war, wahrhaft geholfen habt nach aller eurer Kraft und nach allen euren Mitteln! Nichts stehet hÜher und näher bei Mir denn allein nur die wahre, tätige Liebe!"
"Solange der Ackerbau geehrt wurde, gab es weder Elend noch MĂźĂiggang, und es gab weit weniger Laster."
"Kurz scheint das Leben dem Glßcklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen."
""Klagt nicht ßber die menschliche Natur an, wenn ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtigkeit, Unglßck und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet"
"Keine Gesellschaft kann gedeihen und glĂźcklich sein, in der der weitaus grĂśĂte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist."
"Ich meine aber, daà wir immerhin anfangen sollen, ein wenig Elend hinwegzuräumen; wäre es auch vorläufig nur unser eigenes."
"Heutzutage ist die Welt das BĂśse. Das BĂśse ist gewissermaĂen zum einzigen universellen Ausdruck unserer Zeit geworden. (...) Der ganze Globus durchtränkt sich nach und nach mit derselben Art Verderbtheit, Elend und Trauer, die im Hitler-Deutschland herrschten..."
"Elend wäre die Welt, wenn du den Elenden nicht zu Hilfe kämest."
"Die Leidenschaft macht die besten Beobachtungen und die elendesten SchlĂźsse."
"Der erste, der ein Stßck Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen Dies gehÜrt mir und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begrßnder der bßrgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: Hßtet euch, dem Betrßger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Frßchte allen, aber die Erde niemandem gehÜrt."
"Der Erfinder der Kunst, Bettler zu unterstĂźtzen, hat viele ins Elend gebracht."
"Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer groĂen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernĂźnftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden. Es wird sich dann steigern der Menschen Elend bis zu einer unglaublichen HĂśhe."
"Wer eine Milliardenpleite hinlegt und anschlieĂend Milliardär bleibt und den Steuerzahler die Milliardenverluste zahlen lässt, ist fĂźr mich kein Unternehmer. Er ist ein Ausbeuter."
"Leben selbst ist wesentlich Aneignung, Verletzung, Ăberwältigung des Fremden und Schwächeren, UnterdrĂźckung, Härte, Aufzwängung eigner Formen, Einverleibung und mindestens, mildestens, Ausbeutung."
"Ja, wir glauben, dass die Menschen noch einen hĂśhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten."
"Wer sinnt wohl eifriger auf Umsturz als der, dem seine gegenwärtigen Lebensumstände so gar nicht gefallen kÜnnen?"
""Permanenter ästhetischer Umsturz"
""Nicht durch individualistische Gegnerschaft, in der Art verbitterter Einsiedler, wird es mÜglich werden, den Boden fßr einen Sturz dieser "Regierung" reif zu machen oder gar den Umsturz mÜglichst bald herbeizufßhren, sondern nur durch die Zusammenarbeit vieler ßberzeugter, tatkräftiger Menschen, Menschen, die sich einig sind, mit welchen Mitteln sie ihr Ziel erreichen kÜnnen. Wir haben keine reiche Auswahl an solchen Mitteln, nur ein einziges steht uns zur Verfßgung"
""Liebe ist die absolut positive Gesinnung als solche, die Bejahung, Gunst, Hingabe, aufbauende Tendenz"
"Eine Welt muà umgestßrzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden konnte, ist eine Anklage, und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen armen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen."
"Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daà ihre Zwecke nur erreicht werden kÜnnen durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung."
"Eine fremde Seele liegt im Dunkeln."
"Das Gesicht des Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln."
"Besser ist es, Licht anzuzĂźnden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen."
"Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslĂśschen."
"Wer sich tief weiĂ, bemĂźht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen mĂśchte, bemĂźht sich um Dunkelheit."
"Wer einem Autor Dunkelheit vorwerfen will, sollte erst sein eigen Inneres beschauen, ob es denn da auch recht hell ist: in der Dämmerung wird eine sehr deutliche Schrift unlesbar."
"KĂźrze begehr ich, // Und ich verirr in das Dunkel."
"Gottes glänzende Ironie, mir gleichzeitig achthunderttausend Bßcher und Dunkelheit zu schenken."
"Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird."
"Erleuchtung heiĂt: nichts Dunkles, Abwesenheit von Dunkelheit. Und Abwesenheit von Dunkelheit bedeutet: keine Fehler, keine Schwächen, kein Zu-kurz-Kommen â Ăźberall Erfolg, Ăźberall ErfĂźllung von WĂźnschen. Das ist Erleuchtung. Man lebt in vollständigem Einklang mit dem Naturgesetz. Ganz spontan unterstĂźtzt uns die Natur: In keiner Hinsicht mehr befinden wir uns dann noch im Dunklen."
"Dunkle Stunden mĂźssen offenbaren, // Was ein Herz des GroĂen bringt und Klaren."
"Die TĂśne sind ein wunderbarer lebender Atem der Dunkelheit."
"Auch das Leben, das junge und zarte Leben, aus der vertrauten Dunkelheit, aus der kuschelnden Wärme des mĂźtterlichen SchoĂes in die groĂe, die fremde Welt entlassen, wie schrumpft es zusammen und geht es zurĂźck, wie zĂśgert es von Abneigung und Unlust, dieses Unternehmen, das man ihm anbietet zu akzeptieren."
"Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begßnstigen kann."
""Ertrage die Clowns!" - "Rat" des Vaters Johannes Fest. Joachim Fest im Interview mit Ulrike Posche und Peter Sandmeyer stern.de 15. Mai 2006. Joachim Fest machte diesen Rat zu seiner "Lebensregel", die er seit 1949 auf einem Zettel "immer bei sich" trug. Hitler und kein Ende â Joachim Fests Jahrhundertbilanz.; Ein Film von Beate Pinkerneil, 3sat, 10. Dezember 2005"
""Ein Clown nimmt die Schwächen seiner Mitmenschen ernst und dann zum Spaà auf den Arm." - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KÜln, Ausgabe 2005, S. 25, ISBN 3-930620-25-1"
"Der Feierabend des NichtkĂźnstlers ist die Arbeitszeit eines Clowns."
"Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen."
"Man bezahlt die Frauen, damit sie kommen, und man bezahlt sie, damit sie verschwinden; das ist ihr Schicksal."
"Je mehr VergnĂźgen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt."