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April 10, 2026
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"Die Existenz des Soldaten ist, nächst der Todesstrafe, das schmerzlichste Ăberbleibsel der Barbarei, das es unter den Menschen gibt."
"Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem VergnĂźgen an der Ăberwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Ăberrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung fĂźr Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay."
""Barbarei und Zivilisation"
"âEs ist ein Selbstbetrug der Philosophen und Moralisten, damit aus der dĂŠcadence herauszutreten, dass sie gegen dieselbe ankämpfen. Das steht ausserhalb ihres Willens: und, so wenig sie es anerkennen, später entdeckt man, wie sie zu den kräftigsten FĂśrderern der dĂŠcadence gehĂśrt haben.â - Friedrich Nietzsche, Ecce homo: Der Wille zur Macht, S. 465. https://archive.org/details/werkeniet15niet/page/464"
"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrÜmischer Dekadenz ein."
"Die schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen Menschen nach Europa, ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich zurßck. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark zurßck. Das wird wesentlich die franzÜsische Dekadenz fÜrdern. Das franzÜsische Volk wird als Rasse wieder zurßckgebracht."
"Wenn du in Eile bist, mache einen Umweg."
"Der längste Umweg ist der kßrzeste nach Hause."
""Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum." - Maarten 't Hart, Die schwarzen VĂśgel. ZĂźrich, 1999. Ăbersetzer: Marianne Holberg. ISBN 3-7160-2252-7"
"O du geliebtes Bayreuth, in das ich wie in einen Himmel fuhr und in dem ich jede Minute verschlang, aus Furcht, sie fliege ungenossen vorßber -, besuche mich in meinen Hofer Träumen und spiegle dich in ihnen mit deinen Gegenden und Einwohnern ab wie der Himmel im klaren Bach."
"Ich denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte."
""Du liebes Bayreuth, auf einem so schÜn gearbeiteten, so grßn angestrichenen Präsentierteller von Gegend einem dargeboten"
"Die Ungeduld, nach Bayreuth zu kommen, lieà mich Stunden und Minuten zählen. Ich schmeichelte mir, ein sanftes und ruhiges Leben in meinem neuen Aufenthaltsorte zu fßhren und ein glßcklicheres Jahr als das eben beendete zu beginnen."
"Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hĂśrt man hier Ăźberall Tanz und Spiel in der Stadt. WĂśchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann."
"Dass du gewiss in Bayreuth selig sein wirst, so sehr sind dessen Häuser und Berge zu loben."
"Das Sonderbarste ist die Ăhnlichkeit zwischen Erlangen und Bayreuth; man erlebt ja auch, dass ein bildhĂźbsches Mädchen einem keineswegs berĂźckenden Bruder Ăźberraschend ähnlich sehen kann. [âŚ] FĂźr Erlangen mag man Wohlwollen aufbringen, in Bayreuth muss man sich verlieben."
"Bayreuth ist eine wunderliebe Stadt. Man kann hier alle Annehmlichkeiten des Hofes ohne die Unannehmlichkeiten der groĂen Welt genieĂen."
"MĂźĂiggang ist aller Laster Anfang."
"Junger MĂźĂiggänger, alter Dieb."
"Wenn ich nicht im Grunde ein sehr arbeitsamer Mensch wäre, wie wäre ich je auf die Idee gekommen, Loblieder und Theorien des MĂźĂiggangs auszudenken. Die geborenen, die genialen MĂźĂiggänger tun dergleichen nie."
"Sorgt, dass nicht so viele vom MĂźĂiggang leben!"
"Solange der Ackerbau geehrt wurde, gab es weder Elend noch MĂźĂiggang, und es gab weit weniger Laster."
"MĂźĂiggang ist der Seele Feind."
"Langweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger: // O Himmel, schĂźtze mich vor jedem MĂźĂiggänger!"
"Es gibt in der Welt eine FĂźlle mĂźĂiger Menschen, meist Frauen, die Ăźber wenig Bildung, viel Geld und demzufolge groĂes Selbstvertrauen verfĂźgen."
"Eine gewisse Anzahl von MĂźĂiggängern ist notwendig zur Entwicklung einer hĂśheren Kultur."
"Das Rauchen, sagt [Goethe], macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur fĂźr MĂźĂiggänger, fĂźr Menschen die Langeweile haben [..] Zum Rauchen gehĂśrt auch das Biertrinken, damit der erhitzte Gaumen wieder abgekĂźhlt werde. [..] Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschen-Alter schon sehen, was diese Bierbäuche und SchmauchlĂźmmel aus Teutschland gemacht haben. [..] Aber es liegt auch im Rauchen eine arge UnhĂśflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden honneten Menschen, der nicht zu seiner Vertheidigung zu rauchen vermag."
""Wozzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daĂ sich die Welt in einem Tage herumdreht. Was fĂźr eine Zeitverschwendung! - wo soll das hinaus? So geschwind geht Alles! - Wozzeck, ich kann kein MĂźhlrad mehr sehen, oder ich werdâ melancholisch!" - Georg BĂźchner, Wozzeck / Hauptmann. In: Georg BĂźchner's Sämmtliche Werke, Hrsg. Karl Emil Franzos, Sauerländer, Frankfurt am Main 1879, S. 163"
""Anatomie aus einem Buch zu lernen, ist wie Malen aus einem Buch zu lernen. Es ist eine Zeitverschwendung." - Thomas Eakins, 1879, zitiert in: Alice A. Carter, "The Essential Thomas Eakins", H. N. Abrams : New York 2001, ISBN 0-8109-5830-9, S. 48"
"Dort sind Jungfrauen, die weder von Menschen noch von Dschinn berĂźhrt wurden und deren Blicke nur ihren Gatten gelten."
"Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder GleichgĂźltigkeit befĂźrchtet, so soll es keine SĂźnde fĂźr sie beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versĂśhnen; denn VersĂśhnung ist das Beste."
"Wenn ein Mann eine Frau geheiratet hat und ihr Ehemann geworden ist, sie ihm dann aber nicht gefällt, weil er an ihr etwas AnstĂśĂiges entdeckt, wenn er ihr dann eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr Ăźbergibt und sie aus seinem Haus fortschickt âŚ"
"Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst fßr sie gegeben, // auf daà er sie heiligte."
"Du aber rede, was der gesunden Lehre ziemt: // dass [âŚ] // die alten Frauen in ihrer Haltung dem Heiligen angemessen, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; // damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, // besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gĂźtig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde!"
"Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen â wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versĂśhne sich wieder mit dem Mann â, und der Mann darf die Frau nicht verstoĂen."
"Also sollen auch die Männer ihre Weiber lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, der liebt sich selbst. // Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehaĂt; sondern er nährt es und pflegt sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde."
"Warum sollte man einem Liebhaber treuer sein als einem Ehemann?"
"So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich."
"Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der grĂśĂte von beiden."
"Man muss einen prosaischen Ehemann haben und sich einen romantischen Liebhaber zulegen."
"Langjährige Ehemänner haben im Allgemeinen ein angeborenes Koordinationstalent."
"Einen Ehemann kann man sich zulegen wie einen guten gebrauchten Schrank, den allerdings fortan kein anderer mehr benutzen soll, das SchlĂźsselchen liegt in der Schatulle."
"Die Eh'herrn sollten kĂźnftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, daĂ sie doch an der Nase gefĂźhrt werden."
"Die unter euch, die ihre Frauen MĂźtter nennen â sie werden nicht ihre MĂźtter; ihre MĂźtter sind einzig jene, die sie geboren haben; und sie äuĂern da nur Worte, die unziemlich und unwahr sind; doch wahrlich, Allah ist Tilger der SĂźnden, allverzeihend. // Jene nun, die ihre Frauen MĂźtter nennen und dann zurĂźcknehmen mĂśchten, was sie gesagt â (die BuĂe dafĂźr) ist die Befreiung eines Sklaven, bevor sie einander berĂźhren."
"Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen fßr euch schuf aus euch selber, auf dass ihr Frieden in ihnen fändet, und Er hat Liebe und Zärtlichkeit zwischen euch gesetzt."
"Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere Frau heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch."
"Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen."