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April 10, 2026
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""In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die RÜcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht."
"Wenn ein Verfasser unbekannt, ohne Charakter und Verdienste ist, so ist das Buch nicht wert, daĂ die Zeit damit verdorben werde; noch mehr aber, wenn er sich groĂer Dinge unternimmt, berĂźhmte Männer zu tadeln, Wissenschaften zu verbessern, und seine eigene Gedanken der Welt anzupreisen."
"Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muss es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknÜpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen."
"Interesse hat fßr mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fßhle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben."
"Der Roman ist eine subjektive EpopĂśe, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden."
"Der KĂśrper ist der Einband des Geistes, das Gesicht der Titel und das Auge der Name des Verfassers."
"Und es soll ein Gesetz sein fĂźr die, so ein Versehen begehen, fĂźr den Einheimischen unter den Kindern Israel und fĂźr den Fremdling, der unter ihnen wohnt."
"The Browser You can trust."
"[âŚ] der Irrsinn dieses Blattes und seine millionenfache Ruchlosigkeit sind ansteckend wie Aids und haben in Wirklichkeit schon längst die Abdankung von Takt und Mitleid im weiten Kreis seiner Leser zur Folge gehabt."
"Behutsamkeit // Gewinnt den Streit."
"Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles Ăźberleben konnte. Ich glaube fast, dass ich dank meines langen Umgangs mit Katzen inzwischen neun Leben habe wie sie."
"Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch ZwÜlf erwählt? und euer einer ist ein Teufel!"
"Die Namen aber der zwĂślf Apostel sind diese âŚ"
"Das sind die zwĂślf Stämme Israels alle âŚ"
"Da, nimm die SchlĂźssel zu den dreizehn TĂźren des Himmelreichs in Verwahrung: zwĂślf davon darfst du aufschlieĂen und die Herrlichkeiten darin betrachten, aber die dreizehnte, wozu dieser kleine SchlĂźssel gehĂśrt, die ist dir verboten: HĂźte dich, dass du sie nicht aufschlieĂest, sonst wirst du unglĂźcklich."
"Und wenn ihr fĂźrchtet, ihr wĂźrdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dĂźnken, zwei oder drei oder vier; und wenn ihr fĂźrchtet, ihr kĂśnnt nicht billig handeln, dann (heiratet nur) eine oder was eure Rechte besitzt. Also kĂśnnt ihr das Unrecht eher vermeiden."
"Lieber eine Jungfer als vier Witwen."
"Ein Pferd hat vier Beine, und es stolpert auch."
"Ein Mensch, der vier Sprachen kann, hat den Wert von vier Menschen."
"FrĂźher hatten Eltern etwa vier Kinder. Heute haben Kinder etwa vier Eltern."
"Bist du zornig, so zähle bis vier; bist du sehr zornig, so fluche!"
"Wie die Ăkonomen die wissenschaftlichen Vertreter der Bourgeoisklasse sind, so sind die Sozialisten und Kommunisten die Theoretiker der Klasse des Proletariats."
"Ohne Klassenbewusstsein und ohne Organisiertheit der Massen, ohne ihre Schulung und Erziehung durch den offenen Klassenkampf gegen die gesamte Bourgeoisie kann von der sozialistischen Revolution keine Rede sein."
"Mit der Entwicklung der groĂen Industrie wird also unter den FĂźĂen der Bourgeoisie die Grundlage selbst hinweggezogen, worauf sie produziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich."
"Je rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, Ăźber sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrĂśĂert, unter desto gĂźnstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bĂźrgerlichen Reichtums, an der VergrĂśĂerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift."
"Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrßckung des Widerstands ihrer Klassengegner. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Diktatur des Proletariats im Grunde genommen durch nichts von der Diktatur jeder anderen Klasse, denn der proletarische Staat ist eine Maschine zur Niederhaltung der Bourgeoisie."
""Diese Politik trifft das bĂźrgerliche Lager der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie trifft das durchaus bĂźrgerliche Lager der Geringverdiener. Sie trifft das bĂźrgerliche Lager der Mehrheit der BevĂślkerung. Sie sind in diesem Sinne nicht bĂźrgerlich. Sie haben schlicht und ergreifend nur die Interessen der"
"Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet."
"Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine hÜchst revolutionäre Rolle gespielt. Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstÜrt. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natßrlichen Vorgesetzten knßpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch ßbriggelassen als das nackte Interesse, als die gefßhllose bare Zahlung."
""Teams kÜnnen nur dann Synergieeffekte erzielen, wenn sie zu Selbstkritik fähig sind." - Dieter Frey, Sozialpsychologe an der LMU Mßnchen, SZ vom 21. Juni 2008, Artikel "Die Macht des Kollektivs", S. 1"
"Will man angreifen, so muĂ es mit Entschiedenheit geschehen."
"Wenn man das Entsetzen der heutigen Welt ßber die Lustmorde, besonders ßber Angriffe auf Kinder erfährt, kÜnnte man glauben, dass ihr das Menschenleben und die gesunde Entwicklung des Individuums heilig wäre."
"Was ist der Zweck der Verteidigung? Erhalten. Erhalten ist leichter als gewinnen, schon daraus folgt, daĂ die Verteidigung bei vorausgesetzten gleichen Mitteln leichter sei als der Angriff."
"NatĂźrlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in RuĂland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schlieĂlich sind es die FĂźhrer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. [âŚ] [D]as Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der FĂźhrer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es wĂźrde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."
"Man darf nicht die Demokratie zum Vorwand nehmen und ein Land angreifen. Die Menschenrechte kann man den Menschen gewiss nicht durch Bomben bringen. Es darf auch nicht sein, daĂ man den Kampf gegen eine Diktatur zum Vorwand nimmt, um die Ressourcen einer Nation zu rauben. Demokratie und Menschenrechte kĂśnnen nur mit dem und durch den Willen der Menschen verwirklicht werden, nicht dagegen."
"Der Kapitalismus genieĂt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewĂśhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen."
"Und wenn sie glauben, wie ihr geglaubt habt; dann sind sie rechtgeleitet; kehren sie jedoch um, dann bringen sie Spaltung, aber Allah wird dir sicherlich genĂźgen gegen sie, denn Er ist der AllhĂśrende, der Allwissende."
"Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es wĂźrde schon brennen. [âŚ] Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, ich sage euch, nicht Frieden, sondern Spaltung. Denn von nun an wird es so sein: Wenn fĂźnf Menschen im gleichen Haus leben wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter [âŚ]"
"Zu glauben, es ist die Integration des Unterschiedlichen durch die Spaltung mĂśglich, ist eine Illusion!"
"Wenn man mich nach meiner Ethnie fragt, gebe ich einfach amerikanisch an. Einst war ich solz und kreuzte schwarz an, aber das verstärkt die Spaltung nur. Wir mßssen an den Punkt kommen, wo wir alle Amerikaner sind."
"Die ehemalige deutsche Diktatur hat sich, nach Art niederer Lebewesen, durch Spaltung fortgepflanzt und heiĂt jetzt Demokratie.""
"Wenn man mich nach meiner Ethnie fragt, gebe ich einfach amerikanisch an. Einst war ich stolz und kreuzte schwarz an, aber das verstärkt die Spaltung nur. Wir mßssen an den Punkt kommen, wo wir alle Amerikaner sind."
"Moralisches ĂberlegenheitsgefĂźhl ist als Haltung, im Alltag und in der Politik, tausendmal gefährlicher als das Bewusstsein, gelegentlich ein Tunichtgut zu sein."
""ÂťDu Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen mĂźde, und läĂt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger fĂźttern. Der FrĂźhling ist vor der ThĂźre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.ÂŤ" - Joseph von Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts, Erstes Kapitel, der MĂźller zu seinem Sohn, Vereinsbuchhandlung, Berlin 1826, S. 3."
""Die Charakterschwachen machen Front gegen die Frauenbewegung - aus Furcht. Sie haben immer Angst, von der Frau - besonders von ihrer eigenen - unterdrĂźckt zu werden. Weil sie sich heimlich ihrer Schwäche bewuĂt sind, betonen sie bei jeder Gelegenheit ihre Oberhoheit." - Hedwig Dohm, Die Antifeministen, 1902"
"Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass."
"Du aber rede, was der gesunden Lehre ziemt: // dass [âŚ] // die alten Frauen in ihrer Haltung dem Heiligen angemessen, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; // damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, // besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gĂźtig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde!"
""Im Paradiese selber träfe man // Wohl einen an, den man nicht leiden kann." - Conrad Ferdinand Meyer, Huttens letzte Tage: XLIV. Der Schaffner. 20. Auflage. Leipzig: Haessel, 1901. S. 112."
"Maultasche muĂ Maultasche bleiben und da gehĂśrt kein Lachs oder sonstiger Zeitgeist hinein."
""DaĂ das Nietzsche-Wort 'Gelobt sei, was hart macht' bis dato nicht von den Viagra-Produzenten verwendet worden ist, verwundert mich in der Epoche der restlosen Allesverwertung." - GĂźnter Kunert, in: GĂźnter Kunert: TrĂśstliche Katastrophen. Aufzeichnungen 1999-2011. Hg. v. Hubert Witt. MĂźnchen: Carl Hanser Verlag, 2013, S. 149."