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April 10, 2026
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"Verstellung ist der offnen Seele fremd."
"FĂźr viele ist die Kunst der Verstellung zur Gewohnheit geworden."
"Das praktische Wissen besteht in der Verstellungskunst."
"Ahnenkult und Ahnenstolz haben ihren tiefen Sinn. Es ist nicht gleichgĂźltig, aus welchem Blut wir stammen, denn unsere Vorfahren gehen immer leise mit uns durchs Leben und färben, uns selber unbewuĂt, all unser Tun."
"Wenn wir nur verstĂźnden, dass die Grundauffassungen unserer Vorfahren den Gerichtshof fĂźr unser Leben bilden!"
"Was du ererbt von deinen Vätern hast, // erwirb es, um es zu besitzen. // Was man nicht nßtzt, ist eine schwere Last; // Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nßtzen."
"Unsere Vorfahren und GroĂväter haben jahrhundertelang ihr Leben geopfert, um alle Invasoren zu vertreiben. Unser Land sollte ein freies Vaterland sein, das nicht das Joch irgendeiner fremden Macht ertragen sollte. Doch seit etwa 20 Jahren erleben wir eine gefährliche, unkontrollierte Unterwanderung. Nicht nur, dass die Einwanderer sich nicht unseren Gesetzen und Bräuchen unterwerfen, nein, sie versuchen sogar, uns ihre aufzudrängen."
"Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurĂźckblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken."
"Ich werde mich an den Sßnden und Tugenden meiner Vorfahren rächen."
"Ich bin, Gottlob! altadelig, // Jedoch mein Sohn, das ärgert mich, // Zählt einen Ahnen mehr als ich."
"Gerade den besten Gesetzen der Vorfahren geben wir leichten Herzens den Abschied."
"Die darwinistische Erklärung dafßr, warum Lebewesen das, was sie tun, so gut kÜnnen, ist sehr einfach. Sie sind gut durch die angehäufte Klugheit ihrer Vorfahren."
"Aber da ich kurz zuvor gesagt habe, unsere Vorfahren sollten uns zum Muster dienen, so gelte als erste Ausnahme, dass man nicht ihre Fehler nachahmen muss."
"Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der HĂśheres fĂźhlt, muss HĂśheres leisten."
"Es gibt kein Gesetz der Sittlichkeit, sondern Gott sagt einem jeden, was er darf und was er nicht darf."
"Die Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit."
"Die Sittlichkeit nimmt ab, und die Sittenlehrer fangen an zu predigen."
"Die Probleme der Sittlichkeit liegen auf dem Gebiet der Verantwortung, die der Sitte auf dem der Tradition."
"Die meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, dass die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch Nichtwissen bewahrt werde."
"Die groĂen Revolutionen vollziehen sich mehr durch Prinzipien als durch Bajonette; zuerst in den sittlichen Werten, dann in den wirtschaftlichen."
"Der KĂźnstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als KĂźnstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen."
"Der grĂśĂte Feind der Sittlichkeit ist die Abstumpfung."
"Das Sittliche setzt das NatĂźrliche voraus."
"Das ist der Triumph der Sittlichkeit: Ein Dieb, der in ein Schlafzimmer gedrungen ist, behauptet, sein SchamgefĂźhl sei verletzt worden, und erpresst durch Drohung mit der Anzeige wegen Unsittlichkeit die Unterlassung der Anzeige wegen Einbruchs."
"Das gesellschaftliche Recht ist ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloĂe Modifikation des tierischen."
"Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen."
"Wir kennen uns nie ganz, und Ăźber Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser."
"Wer die Dinge gut genug kennt, dass er allen ihren wahren Wert geben kann, redet niemals zu viel."
"Wenn Sie das Leben kennen, geben Sie mir doch bitte seine Anschrift."
"Man muĂ manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden."
"Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen."
"Einander kennen? Wir mĂźĂten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren."
"Den Menschen kann man nicht anders als unter Menschen und im Umgange mit ihnen kennen lernen."
"Deine Mutter kennt dich, aber du kennst nicht sie."
""BerĂźhmtheit: der Vorzug, von jenen gekannt zu werden, die einen nicht"
""Wie wollen wir denn nun sein: stark, schĂśn und erfolgreich"
"Verstellung ist fßr edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit."
"Um edel zu empfinden, // Lasst Scham nicht aus der Seele schwinden."
"Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem HĂśhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen."
"Nichts mehr bedarf eine Nation als einen Ăberfluss an edlen Männern, die sich dem Allgemeinen widmen."
"Gibt es SchĂśneres als einen edlen Menschen?"
"Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen."
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."
"Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie."
"Der edle Mensch ist wĂźrdevoll, ohne Ăźberheblich zu sein; der niedrig Gesinnte ist Ăźberheblich, ohne wĂźrdevoll zu sein."
"Der edle Mensch ist festen Sinnes, doch eigensinnig ist er nicht."
"Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber."
"Hast du was zu sagen oder machst du eine Powerpoint-Präsentation?"
"Das ist leichter gesagt als getan."
"Wo man am meisten fĂźhlt, weiĂ man nicht viel zu sagen."