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April 10, 2026
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""Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen Ăźbersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 96"
"Das tragische Theater hat einen groĂen moralischen Nachteil: Es Ăźberschätzt die Bedeutung von Leben und Tod."
"Das menschliche Leben ist ein Kampf von Anfang bis Ende. Wir alle werden unter Umständen voll Kummer und Schmerzen in dieses elende Leben geboren."
""Das Leben lebt nicht!" - Ferdinand KĂźrnberger, Der Amerika-MĂźde. Frankfurt (Main), 1855, S. 372, Deutsches Textarchiv, abgerufen am 05.10.2016."
""Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem GewÜlbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste GewÜlbe." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 1. Band. 144 (1836). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 31."
""Das Leben - man wird durch dieses Leben geschleudert und gezogen, es wird einem dies und das angetan, und irgendwie wĂźrgt man sich durch. Nein, ich halte nichts von diesem Leben." - Angelika Schrobsdorff, Stern Nr. 39/2008 vom 18. September 2008, S. 150"
""[...] das Leben ist nicht der Arbeit werth, die man sich macht, es zu erhalten." - Georg Bßchner, Danton's Tod II, 1 / Danton. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 59,"
"Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschßtzte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhÜrt, hÜrt auch das Leben auf."
"Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und gßnstig, wenn man es zu ernst nimmt."
"Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;"
""Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein mĂźĂte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge." - Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Roman. In: Robert Musil, Gesammelte Werke in Einzelausgaben, herausgegeben von Adolf FrisĂŠ, Rowohlt Verlag, Hamburg 1957, S. 248,"
""Das Leben bedeutet eine fast lĂźckenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen." - Gerhart Hauptmann, Das gesammelte Werk. [Ausgabe letzter Hand zum 80. Geburtstag des Dichters, 15. November 1942], Berlin: Suhrkamp, 1943. S. 377"
"Das ist Italien das ich verlieĂ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich."
"Das GrĂźn fehlt mir, das GrĂźn ist eine geistige Nahrung, das GrĂźn speist die sanfte Lebensart und die Ruhe der Seele. Wenn man diese Farbe des Lebens ausmerzt, vertrocknet man schnell und wird bĂśse."
"Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen."
""Das BemĂźhen, das Universum zu verstehen, ist eines der ganz wenigen Dinge, die das menschliche Leben ein wenig Ăźber die Stufe einer Farce erheben, und gibt ihm etwas von der Anmut der TragĂśdie." - Steven Weinberg, The First Three Minutes, Basic Books, 2nd Updated Edition 1993, ISBN 978-0465024377"
""Damits Dir SpaĂ noch macht, // muĂt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen." - Otto Erich Hartleben, Der Ernst des Lebens. In: Der Halkyonier, S. Fischer Verlag, Berlin 1904, S. 34,"
"BlÜdem Volke unverständlich // treiben wir das Lebens Spiel."
"Beim Schreiben von Romanen oder Short Stories schneidet man eine Menge aus dem Leben heraus. Eine Geschichte, die das wirkliche Leben enthielte, wäre enorm lang und enorm langweilig."
"Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen."
"Behutsam schlieĂt man die Augen der Toten; ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen Ăśffnen."
""Aus der Kriegsschule des Lebens."
"Aufmerksamkeit ist das Leben!"
""Am Leben zu sein ist auf gewisse Weise schon ein Kampf gegen die Ungerechtigkeit." - John Malkovich, auf die Frage, gegen welche Ungerechtigkeiten er je im Leben gekämpft habe, lift Stuttgart Nr. 1/2009 vom 20. Dezember 2008, S. 54"
"Am Anfang unseres Daseins steht das Empfangen, nicht die eigene Tat. Das Leben ist uns vorgegeben, es wird uns nur geschenkt. Wir sind nicht SchĂśpfer unserer selbst."
""Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Martin Buber, Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984"
"Alles, was man im Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher."
""Achte auf das Ende bei einem langen Leben." - Solon, gemäà "Ludus septem sapientum" von Ausonius der von Solon stammende aus den Sprßchen der Sieben Weisen"
"Berlin ist die Stadt, in der ich groà geworden bin. Sie repräsentiert das lebendige gegenwärtige Deutschland. Sie ist bei Londonern sehr beliebt, auch bei Leuten aus Paris oder Rom. Fßr die, die hierher kommen, besonders fßr die Ausländer, ist Berlin wirklich eine Metropole."
"Angebetete Sänger verurteilt zu // einem programmatischen Leben in // den Metropolen und den Provinzen // der Musik; vom Applaus geschwellt // die Stimmbänder; von Pfiffen gelähmt // die Zungen."
"Heimlich zugebend, daà die Bergpredigt fßr ihn nicht gelte, daà die vom Individuum geforderte Moral fßr ihn nicht gelte, daà die einfachsten altruistischen Gebote fßr ihn nicht gelten, will er Gott verdrängen und sich an seine Stelle setzen."
"Es ist mÜglich, dass der Deutsche doch einmal von der Weltbßhne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die BÜsen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mÜchten."
"Die Zeit heilt nicht alle Wunden, man lernt mit der Zeit nur, besser zu verdrängen, was einem weh getan hat."
"Die lebensrettende Funktion der Verdrängung in der Kindheit verwandelt sich später beim Erwachsenen in eine lebenszerstÜrende Macht."
""Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch." Thomas De Quincey, aus: `suspiria de Profundis´ in: Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen ßbersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1822, dtv Mßnchen 1965, S. 110"
""Zwei Menschen sind immer zwei Extreme." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 1. Band. 503 (1836). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 90."
""Zuerst ist der Stein, dann der Baum, und dann, irgendwann, dann erst kommt der Mensch. Umgekehrt ist es genauso. Ich bin der Nächste, der gehen wird. Dann die Bäume, die wir im Garten gesetzt haben, die Kirsch- und Nussbäume. Und irgendwann vergeht auch der Stein. ZerbrĂśselt. Wird zu Erde." - Karl Prantl in der Dankesrede anlässlich der Verleihung des groĂen Ăśsterreichischen Staatspreises 2008, zitiert von Andrea Schurian in Der Standard Printausgabe, 09./10.10.2010, Standard-online"
"Zu einem vollkommenen Menschen gehĂśrt die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens."
"Woher kommt dem Menschen so groĂer Hunger nach verbotenen Speisen?"
"Wir sollten vom Menschen, wie vom Wetter, das Beste und das Schlechteste erwarten."
"Wir sind als Menschen gleich [âŚ], einfach durch die Tatsache, dass wir alle Menschenantlitz tragen⌠Wir sind verschieden voneinander durch unsere individuellen Begabungen, die aber unserer Innerlichkeit angehĂśren."
""[...] wir Menschen sind Nachtwandler mitten am Tage, nur ein kleiner Kreis unsers Lebens ist zu unsrer Prßfung der freien Wahl ßberlassen, Üfter ist es unsre hÜchste Tugend, dem Gesetze und dem Triebe unsres Herzens uns muthig zu ßberlassen, wo der Geist nicht widerspricht. - Kein Werk ist zu niedrig, das mit Liebe gethan wird, [...]." - Achim von Arnim, Die Kronenwächter, Erster Band, In der Maurerschen Buchhandlung, Berlin 1817, S. 93, books.google.de"
"Wir Menschen sind keine Ameisen oder Graugänse, die ihrer genetischen Bestimmung folgen. Wir kÜnnen denken und wählen und ßber unsere Geschichte nachdenken."
""Wie schĂśn und gut wĂźrden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen fĂźhrten und Ăźberlegten, was gut und was schlecht gewesen ist." - Anne Frank, Tagebucheintrag, 6. Juli 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 275. Ăbersetzer: Anneliese SchĂźtz"
"Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute // Im Grunde so zuwider ist." - Wilhelm Busch, "Zu guter Letzt, Nicht artig" und "Aphorismen und Reime, Wir Kinder der Vergangenheit"
""Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiĂ seinen Engel." - Moritz Gottlieb Saphir, GroĂe, gewaltige Wohlthätigkeits-Akademie und Vorlesung von Menschen und Thieren in der Arche Noa, zum Besten der ersten groĂen Ueberschwemmung. In: Ausgewählte Schriften. Band 8. BrĂźnn und Wien, 1865. S. 27."
"Wer seine Liebe andern Dingen zuwendet und nicht die Menschen liebt, der kann nicht gĂźtig genannt werden. Wer seine Liebe andern GeschĂśpfen nicht zuwendet und nur die Menschen liebt, der kann innerlich noch als gĂźtig bezeichnet werden."
"Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht."
""Wenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim." - Paul Keller, Kleine Erkenntnisse. Aus: Gedichte und Gedanken. 1. Auflage. Breslau: Bergstadtverlag, 1933. S. 143"
"Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen mĂśchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen wĂźrde. Man zählt auf seine GroĂmut."