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April 10, 2026
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"Der Schnee, den du in Flocken siehst, // dir unten in die Socken flieĂt."
""Der Sänger singt am Weiher leise, // doch singt er etwas leierweise." â Erich MĂźhsam, FrĂśhliche Kunst, 1 (1), Juni 1902, S. 83"
"Der Reiche ganz in Leinen steckt, // die Finger sich nach Steinen leckt."
"Der Mond am Himmel golden hing, // da ich zu meiner Holden ging."
""Der Mensch ist bei Gewitter leise,// doch´s Bier das trinkt er literweise." â Fredl Fesl"
""Der Melker träumt von Spitzenzielen, // will an des Ochsen Zitzen spielen. // Doch lies die Infomappe, Knilch: // Ein Ochse gibt nur knappe Milch!" â SchĂźttelreime von Wolfgang Heidschuch, "Auf der Alm", ichraffs.net"
"Der Männerchor trinkt Bier vom Fass, // betrunken sind schon vier vom Bass."
""Der Kurti lieĂ ein Stinkerl wehn, // drum muss er jetzt im Winkerl stehn!" â Franz Mittler"
""Der Knabe stiehlt am Baume fleiĂig, // Schon hat er eine Pflaume bei sich." â Erich MĂźhsam, FrĂśhliche Kunst, 1 (1), Juni 1902, S. 83"
"Der Jäger träumt beim roten Tee // bestimmt von einem toten Reh."
"Der ist ein groĂer Schweinehund, // dem je der Sinn fĂźr Heine schwund."
"Der groĂe Dichter Grimmelshausen // erzählt von HĂśll- und Himmelsgrausen."
"Der da mit der Schuppenflechte // der fßllt bei uns die Fluppenschächte."
"Der Besitz von blanken Scheinen // fĂźhrt zum Besitz von schlanken Beinen."
""Den Menschen vieles gibt das Leben // Doch nicht ein jeder liebt das Geben." â Erich MĂźhsam, SchĂźttelreime und SchĂźttelgedichte"
""Den Arm um sie geschlungen, zag, // sprach er mit sanftem Zungenschlag: // ÂťWas war das fĂźr ein Schlangenzug, // der mich in deine Zangen schlug?ÂŤ"
"âDas Eitelkleid, das Pfauen schleifen, ist das, worauf die Schlauen pfeifen.â T. FĂśrg"
""Das Mädchen mit dem schicken Duft // vermählt sich mit dem dicken Schuft." â Franz Mittler"
""Da wieder mal der Bundesrat // das Volk um etwas Rundes bat, // so hoff ich, dass die Hundesteuer // der Magistrat mir stunde heuer." â Erich MĂźhsam"
"Das Weinfass, das Frau Weber leerte, verheerte ihre Leberwerte."
"Da sprach der alte Hein: // Halte ein!"
""Da Pferde oft aus dem ZĂźgel flĂźchten, // Will ich doch lieber GeflĂźgel zĂźchten." â Erich MĂźhsam, FrĂśhliche Kunst, 1 (2), Juli 1902, S. 180"
"Da klagte unser Sängerlein: // Mein Auftritt sollte länger sein!"
"Cäcilie tät mit Castor pennen, // doch lernt sie grad 'nen Pastor kennen."
"Bevor ich dich besudel, Puppe, // eĂ' ich noch 'ne Nudelsuppe."
"Buddha, nach der netten Fabel, // starrt auf seinen fetten Nabel."
""Bitte wohnt hier der singende Drache? // Ich hätte fĂźr ihn a dringende Sache." â Franz Mittler"
"Beim Zahnarzt in den Wartezimmern, // da hĂśrt man nicht nur Zarte wimmern."
"Beim Mahle rief der Kaiser laut, // ich bitte, dass man leiser kaut."
""Auf Pille nicht noch Salbe hoff', // wer täglich dreizehn Halbe soff." â Eugen Roth"
"Auf einem Haufen Steine // las Herr von Stauffen Heine."
"Anna will nichts mehr vom Baden wissen, seit sie zwei Krebse in die Waden bissen!"
"An manchem drallen Falter hängt // mehr als ein Bßstenhalter fängt."
"Am Waldrand liegt ein totes Reh, // es trägt im Fell ein rotes T."
"Am besten Du die Zeitung liest // am Ort, wo Du die Leitung ziehst."
"Am Anfang war Herr Schnabel nur // das Ende einer Nabelschnur."
"Als wir noch in der Wiege lagen, // dacht' niemand an den Liegewagen. // Nun kĂśnnen wir im Wagen liegen // und uns in allen Lagen wiegen."
"Als Ruth von ihrem Russen schied, // da fuhr sie heim nach Schussenried. // Dort drang aus allen Rissen Schutt. // Das Leben ist beschissen, Ruth!"
"Ach wie ich diese Pose hasse, // wenn ich nicht in die Hose passe."
"Ach lieber Mann mich linder kos, // damit ich bleibe kinderlos."
"'Ach Gottchen', sprach der Sohn betroffen, // 'die Mutter liegt vorm Thron. Besoffen âŚ'"
""Aal, den ich hier im Saale kau, // schmeckt mehr mir, als die kahle Sau."- Erwin Thieleke, Erwin macht ein Gedicht â dann brauchâ ich keine Rosen, Baden-Baden 2009 (Aale)"
"Zu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen, die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von âşgedienten Leutenâš. Das Gesetz muĂ â im Namen der Freiheit â verschwinden."
"Wir haben seit Jahren faktisch zwar eine Dienstpflicht, aber von einer allgemeinen Wehrpflicht zu reden, fällt zunehmend schwerer, weil eben der Anteil derer, die tatsächlich der Wehrpflicht genßgen, immer geringer wird. Es zeichnet sich sogar ab, dass der Anteil derer, die fßr die Wehrersatzpflicht in Betracht kommen, hÜher sein kann als derjenigen, die Wehrpflicht leisten."
"Wehrpflicht und demokratisch verfasster Staat sind nicht einander bedingende GrĂśĂen; auch die Freiwilligen-Armee passt durchaus in das demokratische GefĂźge. Nur beides kann man nicht zugleich haben: Diskret den Weg zur freiwilligen Armee weisen und in einem Erinnerungsposten an der Wehrpflicht festhalten."
"Politisch legitimiert bleibt die Wehrpflicht nur, wenn Wehrgerechtigkeit gewahrt ist."
"Die Wehrpflicht gehĂśrt zu den Grundlagen unserer Gesellschaft."
"Die Legitimation der Wehrpflicht muss sehr sorgfältig geprßft werden, da sie die intensivste Inpflichtnahme des Staates bedeutet. Es bedarf hierzu einer sorgsamen Beobachtung der Rahmenbedingungen. Dazu gehÜrt auch das Gebot der Einhaltung der Wehrgerechtigkeit."
"Der Wehrdienstverweigerer ist ein Revolutionär. Wenn er dem Gesetz den Gehorsam verweigert, um dadurch zu einer Verbesserung der Üffentlichen Verhältnisse beizutragen, erfßllt er unter Aufopferung seiner persÜnlichen Interessen eine ßberaus wichtige Aufgabe"
"Besonders scharfer PrĂźfung bedarf die Frage, ob die EinfĂźhrung der Wehrpflicht in der Tat eine Forderung der Demokratie und der Kultur war."