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April 10, 2026
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"Ein Tag genĂźgt, um festzustellen, dass ein Mensch bĂśse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist."
"Die Gewohnheit ist so mächtig, dass sie uns selbst aus dem BÜsen ein Bedßrfnis macht."
""Das ist der kĂźrzeste Weg: der vom Guten zum BĂśsen." Martin Scherber Aphorismen, Minden 1976, S. 19"
"Das Gute wissen, weit ist noch das Tun davon; das BĂśse kennen ist des BĂśsen Anfang schon."
"Das Gute ist voller Lohn, das BĂśse voller Pein. O Mensch, wie soll in dir nicht HĂśll und Himmel sein?"
"Das BĂśse ist der Preis der Freiheit"
"BÜse Menschen haben keine Lieder, aber häufig eine Stereo-Anlage."
"Alles BÜse ist nur das Phänomen der Hemmung des Triebs zum Guten, der Verzehrung des Guten."
"Allediejenigen, die unschuldige Menschen im Namen Gottes tÜten, sind nicht Männer Gottes, sie sind Männer des BÜsen."
"Jeder Dichter ist Realist und Idealist, Impressionist und Expressionist, Naturalist und Symbolist zugleich, oder er ist Ăźberhaupt keiner."
""IDEALIST. Einer, der bemerkt hat, daĂ eine Rose besser als ein Kohl riecht, und daraus folgert, daĂ sie auch eine bessere Suppe abgeben mĂźsse." - Aus dem WĂśrterbuch "Jazz Webster" von Henry Louis Mencken. Autorisierte Ăbersetzung von Thea Maria Lenz. In: DAS TAGE-BUCH. Berlin, 17. Februar 1923, Heft 7 Jahrg. 4. S. 222 archive.org"
""Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch." Thomas De Quincey, aus: `suspiria de Profundis´ in: Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen ßbersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1822, dtv Mßnchen 1965, S. 110"
"Nicht die Unwissenheit des Kindes, sondern den Unverstand des Greises hält man fĂźr groĂe Kultur."
"Manchmal fahre ich noch raus wie frßher: offenes Hemd, Schlappen an, frei im Wind. Ich lach mich dann immer ßber die greisen Silberpappeln auf ihren Harleys schlapp. Die ham vier lange Unterhosen an, und beim Tanken läuft denen das Wasser in die Stiefel."
"JĂźnglinge schlummern hin, und Greise bleiben // Wach. Es schleichet der Tod nun hier, nun dort hin, // Hebt die Sichel, eilt, daĂ er schneide, wartet // Oft nicht der Ăhre."
"Greise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles."
"Man muĂ dem JĂźnglinge zeigen, daĂ der GenuĂ nicht liefert, was der Prospekt versprach."
"Jedem Alter des Menschen antwortet eine gewisse Philosophie. Das Kind erscheint als Realist, denn es findet sich so Ăźberzeugt von dem Dasein der Birnen und Ăpfel als von dem seinigen. Der JĂźngling, von innern Leidenschaften bestĂźrmt, muĂ auf sich selbst merken, sich vorfĂźhlen: er wird zum Idealisten umgewandelt. Dagegen ein Skeptiker zu werden, hat der Mann alle Ursache, er tut wohl zu zweifeln, ob das Mittel, das er zum Zwecke gewählt hat, auch das rechte sei."
"[...] Schiller hatte einen moralischen Kompass in der Brust. Seine Sympathie gehĂśrte den Getretenen, den"
"Jedem Alter des Menschen antwortet eine gewisse Philosophie. Das Kind erscheint als Realist, denn es findet sich so Ăźberzeugt von dem Dasein der Birnen und Ăpfel als von dem seinigen. Der JĂźngling, von innern Leidenschaften bestĂźrmt, muss auf sich selbst merken, sich vorfĂźhlen: er wird zum Idealisten umgewandelt. Dagegen ein Skeptiker zu werden, hat der Mann alle Ursache, er tut wohl zu zweifeln, ob das Mittel, das er zum Zwecke gewählt hat, auch das rechte sei."
"Beim Realisten kommt nicht der Glaube aus dem Wunder, sondern das Wunder aus dem Glaube."
""Unsere Aufmerksamkeit ist ein Scheinwerfer, der nur weniges beleuchtet. Der dunkle Rest wandert ins Unbewusste." - Richard David Precht, WER BIN ICH und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise. Was kann ich wissen? WIEN - Kein Herr im eigenen Haus. Was ist mein Unterbewusstsein? Goldmann, MĂźnchen 2007, 24. Auflage, ISBN 978-3-442-31143-9, Seite 93 PT75 books.google"
"Der unumstĂśĂliche Beweis kann von einem gebildeten ZuhĂśrer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprĂźnglichen Anschauungen zurĂźckfĂźhren."
"Weh denen, die des Morgens frĂźh auf sind, des Saufens sich zu fleiĂigen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt, und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!"
"Wie die Pfeife, so der Tanz."
"Wer den Pfeifer bezahlt, sucht das Lied aus."
"Der ganze Hausstand tanzt nach der Hausfrau Pfeife."
"Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen."
"Wenn ein Dampfer zum Kollektiveigentum erklärt wird, die Passagiere aber nach wie vor in erste, zweite und dritte Klasse eingeteilt werden, so ist es klar, dass fĂźr die Passagiere der dritten Klasse der Unterschied in den Existenzbedingungen von weit grĂśĂerer Bedeutung sein wird als der juristische Eigentumswechsel. Umgekehrt werden die Passagiere der ersten Klasse bei Kaffee und Zigarren dem Gedanken huldigen, das Kollektivgut sei alles, die bequeme KajĂźte dagegen nichts."
"Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mĂśgliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu Ăźberbieten, zu Ăźberbilden und dadurch in der MittelmäĂigkeit zu verharren."
"Indem das Undenkbare passierte, wurde der Dampfer zum Symbol fĂźr die Folgen blinden Glaubens an die Technik. Die ÂťTitanicÂŤ verkĂśrperte den Beginn des 20. Jahrhunderts und wurde dann zum Denkmal der Schattenseiten der Technologie."
"Auf einem Dampfer, der in die falsche Richtung fährt, kann man nicht sehr weit in die richtige Richtung gehen."
"Die wahren Feste sind die religiĂśsen. An heiligen Tagen opfert der Arme Gott seinen Taglohn durch seine Ruhe."
"Keine Feier ohne Meyer"
"Ein jeder FrĂźhling ist neue Feier der groĂen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur."
"Bei wem sich Geist und Fresse paaren, // wird stets gut bei der Presse fahren."
"Was ist Wahrheit? [...] Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt. Ihre GrĂźnde sind so lange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, sie ununterbrochen zu wiederholen."
"Von andern Pflanzen unterscheiden sich Schauspieler dadurch, dass sie eintrocknen, wenn sie nicht in die Presse kommen."
"Nachtigallen hin oder her, ich mÜchte keine Geschichte von Nachtigallen schreiben, obwohl die Tagespresse es schätzt, wenn Autoren ßber Dinge schreiben, von denen sie nichts verstehen. [...] Ich nehme auch an, dass Nachtigallenthemen kontrollrätlich erlaubt sind und von der Mehrzahl unserer augenblicklichen deutschen Diktaturen nicht beanstandet wßrden."
"Hier auf dem offenen Meere der Welt, mitten unter hundert Schiffen, kann ich Dir nicht durch das Sprachrohr der Presse das zuschreien, was ich Dir viel lieber nahe an Deinem Angesicht und an Deiner Brust zuflĂźstern mĂśchte."
"Ein Prominenter ist jemand, der dauernd fĂźr sich werben kann, weil er von den Medien umworben ist."
"Die Presse muss dazu verpflichtet werden, sich zurßckzuhalten, wenn die Gefährdungslage [...] hoch ist. [..] Wenn die Presse darßber berichtet, welche Orte besonders gefährdet sind, dann kann das unter Umständen ein Anreiz fßr Terroristen sein."
""Die Knechtung der Presse ist ein vortreffliches Mittel der Freiheit; denn das Publikum bildet sich in diesem Falle sein eigenes Urtheil; aber die freie Presse ist ein kĂśstliches Werkzeug der Tirannei,"
"Sei wie das todte Sprachrohr, das den Schall // Empfängt und wiedergibt und selbst nicht hÜret."
"Es thäte Noth, daĂ das Meiste, was in diesem Abschnitte von der Richtigkeit des Reimes gesagt worden ist, Tag fĂźr Tag durch ein Sprachrohr nach allen zwei und dreiĂig Winden hin so wohl den Deutschen Dichtern als auch den Dichter- und Reimerlingen zugerufen wĂźrde."
"Die Kälte hat ewig ein Sprachrohr und die Empfindung ein HÜrrohr. Die Ankunft einer ungeliebten fßrstlichen Leiche oder dergleichen Braut hÜrt man an den Polarzirkeln; hingegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mit Geliebten fßllen: so fallen bloà einige ungehÜrte Tränen, trostlose oder selige."
"Das Herz hat die Eigenschaft des Wissens, die Leber des Gefßhls, die Lunge des Blattes (der Veränderlichkeit, Beweglichkeit?), der Mund dient der Vernunft als Weg, ein Sprachrohr fßr das, was der Mensch vorträgt, und eine Aufnahme der Erfrischungen des KÜrpers; und er spricht, hÜrt aber nicht, während das Ohr hÜrt, aber nicht spricht."