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April 10, 2026
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"Kein Mensch bekämpft die Freiheit; er bekämpft hÜchstens die Freiheit der anderen."
"Der Schuster Jakob BĂśhme war ein groĂer Philosoph. Manche Philosophen von Ruf sind nur groĂe Schuster."
"Dem Demokrit hat die Zeit keine Bedeutung, keine Notwendigkeit fßr das System. Er erklärt sie, um sie aufzuheben. Als ewig wird sie bestimmt, damit, wie Aristoteles und Simplicius sagen, Entstehen und Vergehen, also das Zeitliche, von den Atomen entfernt werde. Sie selbst, die Zeit, biete den Beweis dar, daà nicht alles einen Ursprung, ein Moment des Anfangs haben mßsse."
"Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee miĂt."
"Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten fĂźr die Menschheit wirken kĂśnnen, dann kĂśnnen uns Lasten nicht niederbeugen, weil sie nur Opfer fĂźr alle sind; dann genieĂen wir keine arme, eingeschränkte, egoistische Freude, sondern unser GlĂźck gehĂśrt Millionen, unsere Taten leben still, aber ewig wirkend fort, und unsere Asche wird benetzt von der glĂźhenden Träne edler Menschen."
"Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muĂ sie umbschlieĂen."
"Nichts wird, nichts ist, nichts bleibt im Himmel und auf Erden, Als diese Zwey: Das Ein' ist Thun, das andre Werden."
"Ich rathe, suche nicht den Himmel Ăźbermorgen. Kommst du nicht heut in ihn: Er bleibt dir stets verborgen."
"Dein Leben hÜrt nicht auf, wie tieff man dich begräbt, Wann du in Gott, und Gott hinwieder in dir lebt."
"gut ist voller Lohn, das bĂśse voller Pein. O Mensch, wie sol in dir nicht HĂśll und Himmel seyn?"
"Das Gräslein ist ein Buch, suchst du es aufzuschlieĂen, du kannst die SchĂśpfung draus und alle Weisheit wissen."
"Hast du Lust, dich zu verlieben[,] // HĂźte dich, es aufzuschieben."
"Uns ekelt vor unserem Jahrhundert, und doch gehĂśren wir zu ihm."
"Geistvolle Menschen sind fast ebenso eintĂśnig in der Unterhaltung wie DummkĂśpfe."
"Die Freiheit verlangt immer nach StaatsbĂźrgern, manchmal nach Helden."
"In England funktioniert alles umgekehrt."
"Die Kontinentaleuropäer haben Sex; die Engländer haben Wärmflaschen."
"Nur die Liebe zur Ehre altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre."
"Ein GlĂźck, das man nie gekannt, zu entbehren, tut nicht weh, weh aber, ein GlĂźck zu verlieren, an das man gewĂśhnt war."
"Das Geheimnis des GlĂźcks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut."
"Die Grabstätte berßhmter Männer ist die ganze Erde."
"Die Verfassung, die wir haben [âŚ] heiĂt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige BĂźrger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist."
""Wieviel mehr nĂźtzt es, die Geschlechtsteile als den Verstand zu kitzeln." â Satyricon, 92"
""Wie der Herr, so auch der Knecht." â Satiren, 58"
""Wer Geld hat, segelt mit gĂźnstigem Winde." â Satiren, 137"
""Du wirst bald merken, dass dein Vater das Lehrgeld umsonst ausgegeben hat." â Satiren, 58"
""Die Sonne leuchtet allen." â Satyricon, 100"
""Die Fische mĂźssen schwimmen." â Satiren, 39"
""Den Sack schlägt man, den Esel meint man." â Satiren, 45"
""Wir erklären unser Recht auf dieser Erde [âŚ] ein menschliches Wesen zu sein, als solches respektiert zu werden, und die Rechte eines menschlichen Wesens in dieser Gesellschaft zu besitzen, auf dieser Erde, an diesem Tag, das werden wir durchsetzen"
"Wer hat jemals von einer Revolution gehĂśrt, in der sie Arm in Arm laufen und âWe shall overcomeâ singen? So etwas gibt es in keiner Revolution. Ihr kommt nicht darauf zu singen, weil ihr zu beschäftigt seid [die Fäuste] zu schwingen."
"Wenn du nicht bereit bist, dafĂźr zu sterben, dann streiche das Wort ÂťFreiheitÂŤ aus deinem Vokabular."
"Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein."
"Ihr kĂśnnt keinen Kapitalismus haben ohne Rassismus."
"Ich traf, sprach und aĂ sogar mit Leuten, die man in Amerika fĂźr weiĂ gehalten hätte. Aber die weiĂe Einstellung war in ihrem Kopf ausgelĂśscht worden, durch die Religion des Islam."
"Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groĂ wie die Gefahr, dass der Mensch so wird wie der Computer."
"Bisher war der BĂźrger durch die Trägheit der BĂźrokratie vor vielen Ăbergriffen des BĂźrokratismus geschĂźtzt. Jetzt kommt der Computer und macht das alles in Millisekunden, [âŚ]"
"Nur zu oft ist der Erfinder der faustische Idealist, der die Welt verbessern mĂśchte, aber an den harten Realitäten scheitert. Will er seine Ideen durchsetzen, muĂ er sich mit Mächten einlassen, deren Realitätssinn schärfer und ausgeprägter ist. In der heutigen Zeit sind solche Mächte, ohne daĂ ich damit ein Werturteil aussprechen mĂśchte, vornehmlich Militärs und Manager. [âŚ] Nach meiner Erfahrung sind die Chancen des Einzelnen, sich gegen solches Paktieren zu wehren, gering."
"Zu den Pionieren zähle ich mich unbedingt, ich habe aber auch nichts dagegen, dass Sie mich als Erfinder des Computers bezeichnen, solange Sie sich im klaren sind, dass ich nicht der einzige bin; da gibt es natßrlich neben mir noch mehr, ich hatte nur das Glßck, dass meiner zuerst lief."
"Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte."
"Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg."
"VerrĂźckt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne."
"Nicht grĂśĂre Schmähung einer Frau man spend't, // Als wenn man sie alt oder hässlich nennt."
"Ich glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig."
"Ăffne ein Fenster, laĂ mich das Licht sehen." alternativ: "[âŚ] laĂ mich mehr Licht sehen."
"Wer steigen will, wenn auch durch wahre Verdienste, der lasse die Bescheidenheit fahren. Auch darin gleicht die Welt den Weibern: mit Scham und ZurĂźckhaltung erreicht man nichts bei ihr."
""Wenn einer die Illusion bekämpft, so ist das das sicherste Zeichen seines unvollkommenden und unzureichenden Wissen"
"Verzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile."
"Gleiche Zaubermacht Ăźbt SchĂśnheit wie Musik, die uns so oft von unbekannten Paradiesen hehres Geheimnis zu enthĂźllen scheint."
"Die Unentschlossenheit ist schlimmer als die Verzweiflung."