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April 10, 2026
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"Wenn ich ein zweites Mal geboren werde, laĂ ich mich gleich unter einem falschen Namen eintragen."
"Phantasie und LĂźge sind zweierlei"
"Henker treten meist in Masken der Gerechtigkeit auf."
"Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?"
"Die erste Vorbedingung fĂźr die Unsterblichkeit ist das Sterben."
"Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal."
"Von den meisten BĂźchern bleiben nur Zitate Ăźbrig. Warum nicht gleich nur Zitate schreiben?"
"Geben wir zu, wir sind auf jede Ăberraschung vorbereitet, nur die alltäglichen Dinge brechen Ăźber uns herein wie Katastrophen."
"Die meisten Menschen sind MĂśrder. Sie tĂśten einen Menschen. In sich selbst."
"Alle GĂśtter waren unsterblich!"
"Die Macht wechselt häufiger von Hand zu Hand als von Kopf zu Kopf."
"Auch auf einem Thron werden Hosen durchgesessen."
"âKinski war eigentlich pflegeleicht, aber wenn er spielte, war er unkontrollierbar.â"
"âIch bin nicht der offizielle Kirchenjesus. Der unter Polizisten, Bankiers, Richtern, Henkern, Offizieren, Kirchenbossen, Politikern und ähnlichen Vertretern der Macht geduldet wird. Ich bin nicht euer Superstar!â"
"âWer mich beleidigt, entscheide ich.â"
"âSchlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen fĂźr eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.â"
"âDie deutsche Sprache ist eine der schĂśnsten und ausdrucksvollsten aller Sprachen"
"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi."
"Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden? So ich das sage, muss ich aufrßhrerisch sein."
"Das will ich jetzt in meinem Abschied, womit ich die BĂźrde und Last von meiner Seele abwerfe, keiner EmpĂśrung weiter statt zu geben, damit das unschuldige Blut nicht weiter vergossen werde"
"FĂźr die einen wird Pinochet immer ein brutaler Diktator sein, die anderen feiern ihn als Retter des Vaterlandes. Es wird hundert Jahre dauern, bis wir Chilenen uns Ăźber seine Rolle einig werden."
""Die Demokratie", so wuĂte Junta-Chef General Augusto Pinochet ein Sprichwort zu zitieren, "muĂ gelegentlich in Blut gebadet werden, damit die Demokratie fortbestehen kann." GlĂźcklicherweise sei ihre Badekur mit "ein paar Tropfen" ausgekommen [...]"
"Und ob die weite Welt wirklich weit ist, das liegt an jedem Menschen."
"Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren."
"Die Szymaniaks, Tilkowskis, Szepans und Burdenskis wurden nicht gefragt, wo sie herkommen, sie mussten gut kicken kĂśnnen."
"Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie fĂźhrt uns Ăźber sich selbst hinaus, um die allerhĂśchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhĂśchsten Planeten."
"Ich glaube, daĂ es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhĂśrlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiĂ, daĂ es das Leben spiegelt, aber ich weiĂ auch, daĂ es ins Leben zurĂźckwirkt."
"Er verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu kĂśnnen. Er gestikulierte mit Händen und FĂźĂen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf."
"Wein ist dem glßcklichen Sänger ein schnelles Pferd, als Wassertrinker bringst du jedoch nichts Rechtes zustande."
"Selbst fßr Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstßrmen hinriss."
"Ich bin wie Nobel der Ansicht, dass die Menschheit mehr Gutes als BĂśses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann."
"Ich mĂśchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen kĂśnnen von so fĂźrchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, daĂ dadurch Kriege Ăźberhaupt unmĂśglich wĂźrden."
"Ich bin besonders der Ansicht, dass groĂe ererbte VermĂśgen ein UnglĂźck sind, die das Menschengeschlecht nur in Apathie fĂźhren."
"Es gibt nicht den geringsten Grund, warum ich, der ich fßr das Kaufmännische nicht ausgebildet bin und es von Herzen hasse, damit fortfahren sollte."
"HOHES GERICHT / Ich erhebe Klage / Gegen Regierung und Gesetzgeber / Und begehre ein URTEIL, / Dass Tiere nicht rechtlos sind. // Die Klage wird nicht zugelassen, / Weil Tiere rechtlos sind / Und kein Gesetz / Ihren Verbrauch verbietet."
"Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig."
"Den KĂźnstler hemmen ist ein Verbrechen, es heiĂt keimendes Leben morden!"
"Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit."
"Diese Clotilde ist endlich einmal eine Tänzerin, die vÜllig eigenes Erleben formt, die sich von keinerlei historischem Kostßm gängeln lässt, die aus dem Reichtum ihres kleinen Herzens eine neue Welt entfaltet."
"Man muĂ sich unvermeidlich zwischen der Philosophie und dem Evangelium entscheiden. Wenn ihr nur das glauben wollt, was evident und in Einklang mit den Gemeinbegriffen ist, so ergreift die Philosophie und laĂt das Christentum fahren; wenn ihr die unbegreiflichen Mysterien der Religion glauben wollt, so ergreift das Christentum und laĂt die Philosophie fahren."
"Die Theologen dßrfen sich auch nicht schämen zuzugeben, dass sie sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit solchen Kontrahenten [gemeint: die skeptische Philosophie] einlassen kÜnnen und dass sie die Wahrheiten des Evangeliums nicht einem derartigen Schock aussetzen wollen. Das Schifflein Jesu Christi ist nicht gemacht, auf dieser aufgepeitschten See zu schwimmen, sondern im Hafen des Glaubens Schutz vor diesem Sturm zu suchen."
"Ich hoffe âŚ, daĂ man die beiden folgenden Punkte leicht klären wĂźrde: 1) DaĂ ich niemals eine Lehre als meine persĂśnliche Meinung vorbringe, die sich gegen die Artikel des Glaubensbekenntnisses der reformierten Kirche richtet, in der ich geboren bin und zu der ich mich bekenne. 2) DaĂ ich, wenn ich als Historiker berichte, ⌠unsere Vernunft, schwach wie sie ist, nicht die Regel oder der MaĂstab unseres Glaubens sein darf."
"Das Christentum gehÜrt einer ßbernatßrlichen Ordnung an, und sein Fundament ist die hÜchste Autorität Gottes, der uns Geheimnisse mitteilt, nicht damit wir sie begreifen, sondern damit wir sie in alle Demut glauben, die wir dem unendlichen Wesen schulden, das weder täuschen noch getäuscht werden kann."
"Der Atheismus ist eine Form der Religion, vielleicht sogar der echten."
"Gott wird Gestalt annehmen, während die Weisen schwatzen und schlafen. Denn der Mensch wird des Kommens nicht gewahr, bis die Stunde schlägt, und es wird keinen Glauben geben, bis das Werk getan."
"Sprache ohne Sprachkultur ist fĂźr mich etwas MonstrĂśses."
"Sie haben mich die Vielseitigkeit des innern Menschen mit mehr Billigkeit anzuschauen gelehrt, Sie haben mir eine zweyte Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehĂśrt hatte."
"Schillers Dichtungen sind fĂźr die Musik äuĂerst schwierig. Der Tonsetzer muĂ sich weit Ăźber den Dichter zu erheben wissen. Wer kann das bey Schiller? Da ist GĂśthe viel leichter!"