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April 10, 2026
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"Auf deutschem Boden darf nie mehr ein Joint ausgehen!"
""In Woody Allens Manhattan geht es um eine Liste der ßberschätztesten Kreativen aller Zeiten"
"Die Liberalität der Produzenten, die Hoffnung der Produktionsfirmen und der Glaube des Publikums ermĂśglichten die grĂśĂte One-Man-Show, die die Welt seit Chaplin gesehen hat."
"Ich mĂśchte nicht durch meine Arbeit Unsterblichkeit erlangen. Ich will unsterblich werden, indem ich nicht sterbe. Ich mĂśchte nicht in den Herzen meiner Landsleute weiterleben. Ich will in meinem Apartment weiterleben."
"Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich mĂśchte nur nicht dabeisein, wennâs passiert."
"Die Globalisierung ist von den VĂśgeln erfunden worden, seit Jahrtausenden fliegen sie um die Welt."
""O wär ich // der Kästner Erich! // Auch wär ich gern // Christian Morgenstern! // Und hätte ich nur einen Satz // vom Ringelnatz! // Doch nichts davon!"
"Zwei Dinge trĂźben sich beim Kranken // a) der Urin b) die Gedanken."
"Vom Ernst des Lebens halb verschont // ist der schon, der in MĂźnchen wohnt."
"Ein Mensch wollt immer recht behalten: // So kams vom Haar- zum Schädelspalten!"
""Ein Mensch, nichts wissend von âMormoneâ // Schaut deshalb nach im Lexikone // Und hätt es dort auch rasch gefunden"
""Ein Mensch erblickt das Licht der Welt"
"Ein Mensch, der was geschenkt kriegt, denke: // Nichts zahlt man teurer als Geschenke!"
""Ein Mensch"
"Am ärgsten fällt der GrĂśĂenwahn // oft grad die kleinen Leute an."
"Unsere Mythologie lesen wir täglich dreimal in der Zeitung."
"Tatsächlich ist der Darwinismus eine dialektische Konstruktion, ja eine Art Religion mit sehr ausgebildeter Mythologie und Dogmatik."
"So befremdend es klingen mag: auch die Photographie wird einmal als etwas hÜchst Subjektives erkannt werden. Denn es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Kamera ein toter Apparat sei, der unserem Willen vollkommen entrßckt ist: diese scheinbar so exakten Lichtbilder werden hÜchstwahrscheinlich einer späteren Zeit wie ungeheure Karikaturen vorkommen."
"Nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf."
"Nach welchen Gesetzen die Natur wirklich verfährt, werden wir selbstverständlich niemals erfahren. Darwin hat nicht mehr Recht als Moses; nicht die Natur ist darwinistisch, aber der heutige Mensch ist es."
"[...] Menschen, die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben."
"Kultur ist Reichtum an Problemen, und wir finden ein Zeitalter um so aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt hat."
"Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern."
"Es gibt eine bestimmte, ziemlich kleine Zahl von unveränderlichen Wahrheiten. Aber die Stellung, die die einzelnen Menschen zu diesen Wahrheiten einnehmen, ist eine recht verschiedenartige. Der Durchschnittsmensch zweifelt sie an. Das Talent macht den vergeblichen Versuch, sie zu vermehren. Und das Genie wiederholt sie."
"Eine Welt ohne Gott ist nicht nur die unsittlichste, sondern auch die unkomfortabelste, die sich ersinnen läĂt."
"Dummheit ist ein gutes Ruhekissen."
"Die Genies haben immer denselben Leidensweg zu durchmessen: vom Kasperl zum Seminar."
"Bei einem Denker sollte man nicht fragen: welchen Standpunkt nimmt er ein, sondern: wie viele Standpunkte nimmt er ein? Mit anderen Worten: hat er einen geräumigen Denkapparat oder leidet er an Platzmangel, das heiĂt: an einem `System´?"
"Zweifle nicht // an dem // der dir sagt // er hat Angst // aber hab Angst // vor dem // der dir sagt // er kenne keine Zweifel"
"Zu sagen // ÂťHier herrscht FreiheitÂŤ // ist immer // ein Irrtum // oder auch // eine LĂźge: // Freiheit herrscht nicht"
"Wer will // daĂ die Welt // so bleibt // wie sie ist // der will nicht // daĂ sie bleibt"
"Wenn die Gedichte // einfacher werden // so zeigt das // nicht immer an // daĂ das Leben // einfach geworden ist"
"Was den Armen zu wßnschen wäre // fßr eine bessere Zukunft? // Nur dass sie alle // im Kampf gegen die Reichen // so unbeirrbar sein sollen // so findig // und so beständig // wie es die Reichen // im Kampf gegen die Armen sind"
"Nichtwissen// tut niemand weh // mit Ausnahme derer // denen wehgetan werden kann // weil niemand es weiĂ"
"Es ist was es ist // sagt die Liebe"
"Es ist nicht wahr // daĂ Geschichte // gefälscht wird // Sie hat sich groĂenteils // wirklich // falsch // zugetragen // Ich kann das bezeugen: // Ich war dabei"
"Die Jungen // werfen // zum SpaĂ // mit Steinen // nach FrĂśschen // Die FrĂśsche // sterben // im Ernst"
"Welch ein ungeheurer Erfolg fßr den Naturschutz hätten die Disney-Naturfilme sein kÜnnen, wenn sie nur einige Sätze ßber die Bedrohung der Tier- und Pflanzenwelt durch den Menschen enthalten hätten!"
"Ohne Jäger, welche heute den Landwirten oft schwindelerregende Beträge als Jagdpachten zahlen, wären vermutlich Hirsche, Hasen, Rehe, Wildschweine und Rebhßhner längst als landwirtschaftliche Schädlinge ausgerottet, wie das mit Maikäfern, Kornblumen oder Mohnblumen geschehen ist. Es ist das Verdienst der Jäger, das verhindert zu haben."
"Mit einem Buch konnte man im vorigen Jahrhundert noch VĂślker aufrĂźtteln."
"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als ÂťgroĂÂŤ gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen GrĂźnden habe ich mich nie fĂźr Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den GroĂen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern kĂśnnen."
"AuĂerdem wird auch eine wissenschaftliche Arbeit nicht dadurch gelehrter, dass man ÂťadultÂŤ statt ausgewachsen, ÂťjuvenilÂŤ statt jugendlich und ähnliches sagt. Seit meinem zwĂślften Lebensjahr ist es mein Ehrgeiz, alles in meiner Muttersprache ausdrĂźcken zu kĂśnnen, und zwar auch in vernĂźnftigen, verständlichen Sätzen."
"Leider erkennen viele Menschen erst im UnglĂźck, dass sie vorher glĂźcklich waren."
""Der Grad unserer Erregung wächst in umgekehrtem Verhältnis zu unserer Kenntnis der Tatsachen"
"Wer ein Philosoph werden will, darf sich nicht vor Absurditäten fßrchten."
"Viele strenggläubige Menschen reden so, als wäre es die Aufgabe der Skeptiker, ßberkommene Dogmen zu widerlegen, und nicht die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natßrlich ein Fehler."
"Was fĂźr das Christentum gilt, gilt gleichermaĂen auch fĂźr den Buddhismus. [âŚ] die buddhistische Priesterschaft â wie es sie beispielsweise in Tibet gibt â ist in hĂśchstem Grade bildungsfeindlich, tyrannisch und grausam."
"Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestßnde, den Geist der Jugend in eine Rßstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schßtzen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mÜgen sie nun alt oder neu sein."
"Es gibt in der Welt eine FĂźlle mĂźĂiger Menschen, meist Frauen, die Ăźber wenig Bildung, viel Geld und demzufolge groĂes Selbstvertrauen verfĂźgen."
"Die Verdienste der Demokratie sind negativer Natur: Sie sichert keine gute Regierung, sondern verhindert bestimmte Ăbel."