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April 10, 2026
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""Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft"
"Deutsche, kauft deutsche Zitronen!"
""Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen"
"Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein."
"Den Mann gibt es gar nicht; er ist nur der Lärm, den er verursacht."
"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fĂźhlt das meiste richtig."
""Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurßckzublättern: im Anfang war es wohl die Gßte, die diese Religion hat gebären helfen"
"Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natßrlich Mord. Soldaten sind MÜrder."
"MĂśge Gott mich nie verlassen!"
"Zu unserer Natur gehĂśrt die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod."
"Wir rennen unbekĂźmmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen."
"Wir begnßgen uns nicht mit dem Leben, das wir aus unserem eigenen Sein haben; wir wollen in der Vorstellung der anderen ein imaginäres Leben fßhren, und darum strengen wir uns an, in Erscheinung zu treten."
"Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel."
"Vielfalt, die nicht auf Einheit zurĂźckgeht, ist Wirrwarr; Einheit, die nicht auf Vielfalt grĂźndet, ist Tyrannei."
"meine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht MuĂe hatte ihn kĂźrzer zu machen."
"Man gilt in der Welt nicht fßr einen Sachverständigen in Versen, wenn man nicht mit dem Aushängeschild des Dichters, Mathematikers usw. auftritt."
"Je mehr Einsicht man hat, desto mehr GrĂśĂe und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen."
""Es gibt sehr viele Leute, die glauben"
"Die Menschen sind so notwendig verrĂźckt, dass Nicht-verrĂźckt-Sein nur hieĂe, verrĂźckt sein nach einer andern Art von VerrĂźcktheit."
"Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit."
"Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das UnglĂźck will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht."
"Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur; aber er ist ein denkendes Schilfrohr. Es ist nicht nÜtig, dass das ganze Weltall sich waffne, ihn zu zermalmen: Ein Dampf, ein Wassertropfen genßgen, um ihn zu tÜten."
"Es ist das Herz, das Gott spĂźrt, und nicht die Vernunft. Das Herz hat seine GrĂźnde, die der Verstand nicht kennt."
"Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird."
"Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen kĂśnnen."
"Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glĂźcklich zu sein."
"Unsere Vorstellung von Raum und Zeit wird ganz anders, als Kant noch vor hundert Jahren sie lehrte; das 'kritische' System des groĂen KĂśnigsberger Philosophen offenbart in dieser Beziehung, wie in der theologischen Beurteilung der organischen Welt und in seiner Metaphysik, recht erheblich dogmatische Schwächen."
"Ăberhaupt sehe ich den Schriften, die Sie noch versprochen haben, mit der grĂśĂten Erwartung entgegen; der Nutzen, den Sie mit den moralischen besonders stiften werden, wird unsäglich seyn, da schon die Grundlegung meines Erachtens das Verdienst hat, die ganze Sittlichkeit zuerst fest gegrĂźndet zu haben, und alle, so wohlthätig fĂźr unser Geschlecht, von der Speculation ab zur Thätigkeit rufen."
"Kants Stil trägt durchweg das Gepräge eines Ăźberlegenen Geistes, ächter, fester EigenthĂźmlichkeit und ganz ungewĂśhnlicher Denkkraft; der Charakter desselben läĂt sich vielleicht treffend bezeichnen als eine glänzende Trockenheit, vermĂśge welcher er die Begriffe mit groĂer Sicherheit fest zu fassen und herauszugreifen, dann sie mit grĂśĂter Freiheit hin- und herzuwerfen vermag, zum Erstaunen des Lesers."
"Hätte man jemals Kants Lehre, hätte man seit Kant den Platon eigentlich verstanden und gefaĂt, hätte man treu und ernst dem innern Sinn und Gehalt der Lehren beider groĂer Meister nachgedacht, statt mit den KunstausdrĂźcken des einen um sich zu werfen und den Stil des andern zu parodieren; es hätte nicht fehlen kĂśnnen, daĂ man längst gefunden hätte, wie sehr die beiden groĂen Weisen Ăźbereinstimmen und die reine Bedeutung, der Zielpunkt beider Lehren, durchaus derselbe ist."
"Germanische Sittlichkeit, das war jene tiefe Wahrhaftigkeit vor sich selbst, die sich Rechenschaft geben wollte von ihrem Ich, der Natur, dem Kosmos. Aus dieser Einsicht sind die Mystiker, die groĂen Erforscher der Natur geboren worden bis zur erhabenen Pflichtlehre Immanuel Kants."
"Er [Kant] hat aus der Philosophie den Theismus eliminirt, da in ihr, als einer Wissenschaft, und nicht Glaubenslehre, nur Das eine Stelle finden kann, was entweder empirisch gegeben, oder durch haltbare Beweise festgestellt ist."
"Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daĂ der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten."
"Denn Kants Lehre bringt in jedem Kopf, der sie gefaĂt hat, eine fundamentale Veränderung hervor, die so groĂ ist, daĂ sie fĂźr die geistige Widergeburt gelten kann. [âŚ] Wer hingegen der Kantischen Philosophie sich nicht bemeistert hat, ist, was sonst er auch getrieben haben mag, gleichsam im Stande der Unschuld, nämlich in demjenigen natĂźrlichen und kindlichen Realismus befangen geblieben, in welchem wir Alle geboren sind und der zu allem MĂśglichen, nur nicht zur Philosophie befähigt. [âŚ] Die Kantische Lehre also wird man vergeblich irgend wo anders suchen, als in Kants eigenen Werken: diese aber sind durchweg belehrend, selbst da wo er irrt, selbst da wo er fehlt."
"Den Begriff ÂťRasseÂŤ fĂźhrte der Philosoph Kant in die deutsche Sprache ein â und damit auch den Gedanken der Ăber- bzw. Unterordnung. Kant identifizierte vier Rassen, die sich in ihrer Bildungsfähigkeit unterschieden. An der Spitze der ÂťVernunftÂŤ standen fĂźr ihn die weiĂen Europäer, das unterste Segment bildeten die Indianer."
"Aber Keiner Bilde sich ein, die âKritik der reinen Vernunftâ zu kennen und einen deutlichen Begriff von Kants Lehre zu haben, wenn er jene nur in der zweiten, oder einer der folgenden Auflagen gelesen hat; das ist schlechterdings unmĂśglich: denn er hat nur einen verstĂźmmelten, verdorbenen, gewissermaaĂen unächten Text gelesen. Es ist meine Pflicht, Dies hier entschieden und zu Jedermanns Warnung auszusprechen."
""Der Ziellose erleidet sein Schicksal"
"Der Philosoph Kant schrieb 1796 an den Abt Sieyes in Paris: "[âŚ] Die Bibel ist das Buch, dessen Inhalt selbst von seinem gĂśttlichen Ursprung zeugt. [âŚ] Die Bibel ist mein edelster Schatz, ohne welchen ich elend wäre.""
"Der beliebte Trauerspruch "Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird." wird oft fälschlich Kant (oder Seneca) zugesprochen. Er stammt aber aus: Joseph Christian von Zedlitz: Der Stern von Sevilla, 4. Aufzug, 7. Auftritt. falschzitate.blogspot 2018/08"
"Es ist gut."
"Unsere ErkenntniĂ ist gegen die eines Engels lauter Unsinn."
"Verstand und Wille sind bei uns Grundkräfte, deren der letztere, so fern er durch den ersteren bestimmt wird, ein VermÜgen ist, etwas gemäà einer Idee, die Zweck genannt wird, hervorzubringen."
"Wenn aber Nero sich dem Ăśffentlichen GespĂśtte aussetzt, indem er von einer BĂźhne elende Verse abliest, um den Dichterpreis zu erlangen, und noch am Ende seines Lebens sagt: quantus artifex morior! [welch groĂer KĂźnstler stirbt in mir!], so sehe ich an diesem gefĂźrchteten und ausgelachten Beherrscher von Rom nichts Besseres, als einen Narren."
"Vom Ăbersinnlichen ist, was das spekulative VermĂśgen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis mĂśglich."
"Sinnlichkeit ist das Hindernis, alle unsere GemĂźthskrafte in unserer Gewalt zu haben. orientalische VĂślker am meisten."
"Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
"Ohne Achtung [âŚ] giebt es keine wahre Liebe."
"Ich bin demnach, und vielleicht ein Theil meiner Leser mit mir Ăźberzeugt, ich bin zugleich erfreut, mich als einen BĂźrger in einer Welt zu sehen, die nicht besser mĂśglich war."
"Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie."
"Eine jede Abstraction ist nichts anders, als eine Aufhebung gewisser klaren Vorstellungen, welche man gemeiniglich darum anstellt, damit dasjenige, was ßbrig ist, desto klärer vorgestellt werde. Jedermann weià aber, wie viel Thätigkeit hiezu erfodert wird, und so kann man die Abstraktion eine negative Aufmerksamkeit nennen, das ist, ein wahrhaftes Tun und Handlen, welches derjenigen Handlung, wodurch die Vorstellung klar wird, entgegengesetzt ist und durch die Verknßpfung mit ihr das Zero, oder den Mangel der klaren Vorstellung zwege bringt."